Erkältungen bei Kindern richtig wahrnehmen und behandeln

In den ersten Lebensjahren erkranken Kinder an bis zu zwölf fieberhaften Infektionen pro Jahr. Erkältungen treten vor allem bei Kleinkindern viel häufiger und schwerwiegender auf als bei Erwachsenen. Warum das so ist und wie Eltern die ersten Erkältungsanzeichen ihrer Kinder richtig wahrnehmen, bei welchen Symptomen ein Kinderarzt aufgesucht werden sollte und welche selbst gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

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Übergewichtig heißt nicht automatisch krank

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Etwa jede/r vierte Übergewichtige hat weder Bluthochdruck noch erhöhte Blutzucker- oder Cholesterinwerte. Auf der Hut sollten diese „happy obese“ („glücklichen Übergewichtigen“) trotzdem sein. „Bei jedem Dritten verschlechtern sich die Werte im Laufe der Jahre“, so Professor Norbert Stefan vom Universitätsklinikum Tübingen im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Damit steige auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Auf sein Gewicht zu achten, lohne sich daher in jedem Fall. Sind Sie übergewichtig? MatchaX hilft Ihnen beim Abnehmen.

Hochsaison für Erkältungen: Auskurieren und Abwehrkräfte stärken

Personen mit einer schweren Erkältung oder Grippe sollten nicht zur Arbeit gehen. „Eine triefende Nase, Fieber und allgemeine Schwäche kombiniert mit Husten oder Halsschmerzen deuten auf eine Erkrankung hin, mit der Betroffene besser zuhause bleiben“, sagt Dr. Wiete Schramm, Ärztin bei TÜV Rheinland. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kranke weitere Mitarbeiter anstecken. Die Ärztin empfiehlt, die Erkältung oder Grippe richtig auszukurieren.

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Dies hat zwei Vorteile: Zum einen wird verhindert, dass eine chronische Erkrankung entsteht. Zum anderen sind Betroffene schneller wieder fit und zurück am Arbeitsplatz. Kommt ein Mitarbeiter dennoch krank zur Arbeit, sollte die Führungskraft dem Betroffenen im Rahmen der Fürsorgepflicht nahelegen, zum Arzt zu gehen.

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Wer Schnupfen hat, ist nicht allein

Es kratzt im Hals, man fühlt sich müde und schlapp. Solche Zeichen sind eindeutig – eine Erkältung ist im Anzug. In dieser Situation wenig trösten mag, dass man laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ längst nicht der Einzige ist, den es erwischt. Mehr als jeder zweite (55,8 Prozent) Bundesbürger hatte nach eigenen Angaben in den letzten zwölf Monaten eine Erkältung, einen grippalen Infekt oder eine Grippe.

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Fehlzeiten-Report 2015: Mehr als jeder fünfte Auszubildende zeigt riskantes Gesundheitsverhalten

Auszubildende weisen zum Teil erhebliche Defizite bei Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten auf. Dies zeigt die erste repräsentative Befragung zur Gesundheit von Auszubildenden im Fehlzeiten-Report 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Ein Drittel der Auszubildenden berichtet über häufig auftretende körperliche und psychische Beschwerden. Gesundheitsgefährdendes Verhalten wie wenig Bewegung, schlechte Ernährung, wenig Schlaf, Suchtmittelkonsum oder übermäßige Nutzung der digitalen Medien ist bei jedem fünften Auszubildenden zu beobachten. Bei beinahe jedem zehnten Befragten treten gesundheitliche Beschwerden und gesundheitsgefährdendes Verhalten gleichzeitig auf. „Es braucht gesundheitsförderliche Maßnahmen, die auf die speziellen Bedürfnisse der Auszubildenden abgestimmt sind“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO und Mitherausgeber. „Betriebliche Gesundheitsförderung für diese Zielgruppe stellt auch einen Wettbewerbsfaktor für die Unternehmen dar. Mittelfristig werden in vielen Branchen und Regionen gesunde Auszubildende händeringend gebraucht.“ Der Fehlzeiten-Report macht deutlich, wie wichtig zielgruppenspezifische Präventionsangebote sind, die auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen.

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Warum nicht jedes Wehwehchen bei Kindern behandelt werden muss

Schmerzen, die sich Kinder etwa bei Stürzen oder Stößen auf dem Spiel- oder Bolzplatz zuziehen, sollten nur so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie sie verdienen. Dazu rät Prof. Dr. med. Boris Zernikow, Leiter des Deutschen Kinderschmerzzentrums in Datteln, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Er hält nichts davon, kleine Wehwehchen mit Globuli, Salben oder kühlenden Stiften zu behandeln.

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Krankenstand: Leichter Rückgang, aber Zunahme von Langzeiterkrankungen, jeder zweite Fehltag wegen langwieriger Leiden

Im Jahr 2014 ist der Krankenstand bei den beschäftigten Pflichtmitgliedern der Betriebskrankenkassen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen (2014: 4,7 Prozent 2013: 4,8 Prozent). Dies entspricht im Schnitt 17,1 krankheitsbedingten Fehltagen. Die Arbeitnehmer fehlten somit einen halben Tag weniger als im Vorjahr (2013: 17,6 Tage). Dieser Rückgang der Krankentage liegt vor allem an der ausgebliebenen Grippewelle im Jahr 2014. Belegt wird dies durch den Rückgang um 0,6 Fehltagen bei den Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr (2013: 2,9 Tage).

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Krankschreibungen wegen psychischer Probleme nehmen enorm zu

Nach Zahlen des AOK-Fehlzeitenreports stieg seit 1994 die Zahl der psychischen Erkrankungen um 120 Prozent. Gründe sehen Ärzte immer öfter in Strukturen der modernen Arbeitswelt: Ein Viertel aller Beschäftigten hat keine feste Vollzeitstelle, 4,8 Millionen sind „geringfügig beschäftigt“, 4,2 Millionen schlagen sich als Selbständige durch und 900000 als Leiharbeiter. „Wir erleben immer mehr die zunehmende Bereitschaft der Menschen zur Selbstausbeutung“, sagt Professor Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor der Schön-Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee, im Patientenmagazin „HausArzt“.

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Was bedeutet Wetterfühligkeit?

Ein drohendes Gewitter, eine nahende Kaltfront oder ein warmer Fallwind aus den Bergen – was für viele gewöhnliche Wettererscheinungen sind, kann wetterfühlige Menschen krank machen. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von jameda, erklärt, wie sich Wetterfühligkeit bemerkbar macht und was Betroffene dagegen unternehmen können.

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Keine unnötigen Gesundheitsrisiken im Urlaub

Trotz ihres inoffiziellen Titels als Reiseweltmeister haben die Deutschen insgesamt eher geringe eigene Erfahrungen mit der Versorgung im Krankheitsfall in anderen Ländern. Auf den Ernstfall wollen es viele dennoch nicht ankommen lassen und sorgen entsprechend vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“ unter deutschen Urlaubern. Sechs von zehn (58,7 Prozent) der Befragten haben beispielsweise eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen.

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