Behandlungsfehler: Hier bekommen Patienten Hilfe

Wird ein Patient aufgrund eines Behandlungsfehlers geschädigt, steht ihm Schadensersatz zu. Es gibt kostenfreie Wege, wie Betroffene zu ihrem Recht kommen können. Zunächst sollte der Patient aber mit seinem behandelnden Arzt sprechen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät. „Idealerweise klärt sich der Verdacht auf“, sagt Dr. Max Skorning vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen.

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Krankenkassen erstatten manche rezeptfreien Arzneimittel – vor allem für Schwangere

Von den 109 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland erstatten 76 ihren Versicherten freiwillig bestimmte rezeptfreie Arzneimittel. Davon profitieren vor allem Schwangere, die bei 41 Krankenkassen ihre Arzneimittel mit Eisen, Magnesium, Folsäure oder Jodid unter bestimmten Bedingungen als Satzungsleistung erstattet bekommen. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) auf Basis einer aktuellen Auswertung hin. Während rezeptpflichtige Arzneimittel normalerweise per Sachleistungsprinzip von den Krankenkassen erstattet werden, müssen die Versicherten rezeptfreie Medikamente üblicherweise privat bezahlen. Ausnahmen gibt es vor allem für Minderjährige.

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Hautkrebs-Screening – Angst vor dem Ergebnis

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Mehr als jeder zehnte (11,6 Prozent) Bundesbürger ab 40 geht nur deshalb nicht zum Hautkrebs-Screening, weil er Angst hat, der Arzt könnte Anzeichen von Hautkrebs erkennen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Dabei haben seit dem 1. Juli 2008 gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre sogar Anspruch auf die Kostenübernahme durch die Krankenkassen für ein solches Hautkrebs-Screening.

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Welche Zusatzleistungen sind beim Arzt sinnvoll?

Der Besuch beim Zahnarzt gilt als Routinetermin und wird daher von der Krankenkasse bezahlt. Aber ist auch eine professionelle Zahnreinigung nötig? Das Magazin Reader’s Digest zeigt in seiner Dezember-Ausgabe anhand zahlreicher Beispiele auf, wo individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die von den Patienten selbst bezahlt werden müssen, sinnvoll sind. Der Trend zu solchen Maßnahmen ist jedenfalls unübersehbar: Knapp ein Drittel der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland hat für Angebote wie die Zahnreinigung schon mal selbst in die Tasche gegriffen. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK ergab, dass im Jahr 2012 Ärzte in Deutschland ihren Patienten rund 1,3 Milliarden Euro für privat bezahlte Untersuchungen und Behandlungen in Rechnung stellten.

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Teure Krankenkasse

Dass sie immer mehr für die Krankenkasse ausgeben müssen, davon sind laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ viele gesetzlich Versicherte in Deutschland überzeugt. Mehr als zwei Drittel (68,7 Prozent) glauben, dass die Zusatzbeiträge ihrer Krankenversicherung in den nächsten drei Jahren deutlich steigen werden. Dabei empfinden 63,9 Prozent die Kosten schon jetzt als deutlich zu hoch. Sorgen um steigende Beiträge machen sich auch privat Versicherte: Hier fürchten laut Umfrage zudem sogar 40 Prozent, dass sie im Rentenalter die Beiträge zu ihrer Krankenversicherung überhaupt nicht mehr bezahlen können.

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Wann macht der Krankenkassen-Wechsel Sinn?

Zusatzbeiträge, Krankenkassenfusionen oder sogar die Schließung von Kassen: Kaum ein Monat vergeht, in dem man nicht von Problemen bei der Krankenversicherung hört. Die Versicherten in Deutschland ärgern sich laut einer Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ besonders über zu hohe Zuzahlungen. Und mehr als zwei Drittel der Befragten glaubt, dass die Zusatzbeiträge der Kassen in den nächsten Jahren noch steigen werden. Doch auch wenn eine Kasse einen Zusatzbeitrag erhebt, sollte man nicht sofort kündigen, rät Hans Haltmeier, der Chefredakteur des Magazins:

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Non-Compliance verursacht vermeidbare Kosten bei Krankenkassen

Mangelnde Therapietreue, auch Non-Compliance genannt, ist für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) teuer. Die direkten Kosten der Non-Compliance, etwa durch Krankenhauseinweisungen, werden auf jährlich mehrere Milliarden Euro geschätzt. Hinzu kommen indirekte Kosten, beispielsweise wenn eine Erkrankung nicht ausreichend behandelt und der Patient deshalb arbeitsunfähig wird. Detaillierte Zahlen zu den Kosten der Non-Compliance in Deutschland gibt es bislang nicht.

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Umfrage: Die meisten Versicherten wollen bei ihrer jetzigen Kasse bleiben

Seit dem Jahr 2009, als die Erhebung von Zusatzbeiträgen bei sonst einheitlichem Beitragssatz eingeführt wurde, wechselten in Deutschland Hunderttausende ihre Krankenkasse. Doch die Situation scheint sich mittlerweile wieder entspannt zu haben. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von „www.apotheken-umschau.de“ gibt die überwiegende Mehrheit der befragten Kassenpatienten (81,4 %) an, bei ihrer Krankenversicherung bleiben zu wollen. Lediglich jeder 17. (5,9 %) überlegt, sich bei einer anderen gesetzlichen Kasse zu versichern.

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Einheitskasse bis 2020 – Umfrage: Bürger rechnen damit, dass es spätestens in zehn Jahren nur noch eine große Krankenkasse gibt

In Deutschland gibt es derzeit Dutzende gesetzlicher Krankenkassen. Der Patient hat die Qual der Wahl: Welche bietet den besten Service, welche verlangt die höchsten Zusatzbeiträge, wo bekomme ich wie viel für mein Geld? Nach Ansicht der Bundesbürger kann das auf Dauer nicht so weiter gehen. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ zufolge rechnet weit mehr als ein Drittel der Bevölkerung (38,2 %) damit, dass es spätestens in zehn Jahren nur noch eine große gesetzliche Krankenkasse in Deutschland geben wird.

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Kassenverband führt Patienten hinters Licht

Undurchsichtige Krankenkassenwelt: Eine vdek-Sprecherin erläuterte gestern in der „Tagesschau“, es sei gar nicht möglich, den Patienten eine Auskunft darüber zu geben, wie teuer für sie die Wahl eines anderen Arzneimittels wird. Heute erklärt der vdek-Vorsitzende, man könne den Eigenanteil und die Mehrbelastung erfragen. Fakt aber ist: Bis heute haben die meisten Krankenkassen noch nicht einmal festgelegt, wie hoch ihre Verwaltungspauschale sein soll, mit der die Patienten zusätzlich belastet werden sollen.

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