Tag: krebs

Krebsvorsorge für Typ-2-Diabetiker besonders wichtig

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes besteht ein erhöhtes Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken. „Das gilt besonders für Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Gebärmutterschleimhautkrebs“, erklärt Professor Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zum Darmkrebsmonat März

Viele Menschen zieht es im März wieder ins Freie – sich bei wärmenden Sonnenstrahlen zu bewegen ist angesagt. Das tut nicht nur der Seele, sondern auch der Gesundheit gut. „Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise Wandern oder Radfahren. Aber auch Gartenarbeit ist gesund, hält fit und reduziert das Darmkrebsrisiko“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt alle „Bewegungswilligen“ bei ihrem Vorhaben: Mit dem kostenlosen Präventionsratgeber „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – Weniger Krebsrisiko.“ motiviert die Deutsche Krebshilfe alle Interessierten hin zu einem bewegungsreichen Leben.

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Behandlung von Krebserkrankungen muss finanzierbar bleiben

Am 4. Februar wird mit dem Weltkrebstag die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen in das öffentliche Bewusstsein gerückt. „Wir haben in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht, was die Behandlung von Krebskrankheiten betrifft. In den kommenden Jahren werden weitere innovative Therapien folgen. Um die bestmögliche Behandlung der betroffenen Patienten auch in Zukunft finanzierbar zu halten, können Biosimilars – also die Nachfolgepräparate biotechnologisch hergestellter Arzneimittel – einen ganz wesentlichen Beitrag leisten“, sagte Dr. Andreas Eberhorn, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars und Vorstand Hexal. „Um diese Einsparpotenziale zu nutzen, müssen mit Hilfe von regionalen Zielvereinbarungen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Diese sollten jetzt im Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz verankert werden“, so Eberhorn.

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Die Folgen des Rauchens kosten Frauen über 10 Jahre ihres Lebens

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Durchschnittlich 70,9 Jahre alt wurden Frauen, die im Jahr 2014 an Krebserkrankungen verstorben sind, welche in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Dies sind 10,4 Jahre weniger als das durchschnittliche Sterbealter aller verstorbenen Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai weiter mitteilt, ist die Zahl der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Frauen in den letzten zehn Jahren von 11 870 (2005) um circa 33 % auf 15 748 (2014) angestiegen. Neben Lungen- und Bronchialkrebs zählen auch Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs zu den Folgeerkrankungen des Rauchens. Allein die bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge verursachte im Jahr 2014 bei Frauen 15 513 Sterbefälle und ist damit deren siebthäufigste Todesursache.

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Kampf gegen Krebs im Mund- und Rachenraum

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Anlässlich des heutigen Weltkrebstages betont die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) gemeinsam mit der Wissenschaft die große Bedeutung der Früherkennung von Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum. An solchen bösartigen Tumoren erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 9.400 Männer und 3.600 Frauen. Bei Männern sind diese Tumoren damit die siebthäufigste aller Krebserkrankungen.

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Vorsicht bei Heilversprechen – Wundermittel gegen Brustkrebs gibt es nicht

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Im Kampf gegen Brustkrebs nutzt mehr als die Hälfte der betroffenen Frauen ergänzende Methoden, um ihre Chancen, die Krankheit zu überwinden, zu verbessern. Machen Hersteller und selbst ernannte Heiler große Versprechen, sollten sie allerdings vorsichtig sein. „Ein Wundermittel gegen Krebs gibt es nicht“, betont Dr. Petra Voiß, Ärztin für Naturheilverfahren am Brustzentrum der Kliniken Essen-Mitte, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Auch wenn sie die Suche nach Wegen ergänzend zur Kliniktherapie generell für richtig hält, mahnt die Expertin: „Vernachlässigen Sie auf keinen Fall die Standardtherapien.“

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Großer Mensch, größeres Krebsrisiko

Merkwürdiger Zusammenhang: Mit zunehmender Körpergröße steigt die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Das gilt besonders für Haut- und Brustkrebs, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher des Karolinska-Instituts in Stockholm. Bei der Auswertung der Daten von 5,5 Millionen Schweden fanden sie heraus: Pro zehn Zentimeter zusätzlicher Körpergröße steigt das relative Krebsrisiko bei Frauen um 18, bei Männern um 11 Prozent. Mögliche Ursachen sehen Experten darin, dass große Menschen in der Kindheit mehr Wachstumsfaktoren produzieren oder dass sie mehr Körperzellen besitzen.

Skrupellose Geschäfte mit dem Krebs

Es geht um den Vorwurf des Abrechnungsbetrugs, um die fehlende Unabhängigkeit von Ärzten und um zweifelhafte Methoden, unter denen Chemotherapien hergestellt wurden: Das Hamburger Magazin stern veröffentlicht in seiner neuen Print-Ausgabe, die bereits an diesem Mittwoch erscheint, Recherchen zum Treiben des Hamburger Millionärs Günter Zeifang. Sie zeigen, dass das Geschäft mit dem Krebs mit großer Gier betrieben wird – und mit zuweilen dubiosen Methoden. Nach stern-Informationen ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft.

Der Unternehmer Günter Zeifang, 59, besitzt drei Apotheken im Hamburger Stadtteil Altona und im Zentrum. Zeifang gehört auch die „C&C Compound&Care Pharma GmbH“, ein Herstellbetrieb für Krebsmittel, die so genannten Zytostatika. C&C beliefert über Zeifangs Elb-Apotheke Onkologische Praxen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Nach stern-Informationen soll Zeifang über einen Arzt aus einem kleinen Ort nahe Hannover die beiden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) Stormarn und Bergedorf kontrollieren. Das schreibt Zeifangs Rechtsanwalt in einer Email, die dem stern vorliegt. In den beiden MVZs werden Tausende Krebspatienten aus Hamburg und Umgebung behandelt.

Zeifang schickt nun immer wieder Bevollmächtigte in die MVZs, die die Belegschaft anhalten, die lukrativen Rezepte über Krebsmittel in höherem Maße in Zeifangs Elb-Apotheke zu bestellen. Das zeigen Erinnerungsprotokolle von MVZ-Mitarbeitern.

Umsatz hat Zeifang in von ihm gewünschter Weise auch ein 71-jähriger Arzt verschafft, der seit Januar 2015 im Standort Norderstedt des MVZ Stormarn arbeitet. Dieser Arzt, Prof. Rainer Klapdor, besitzt keinen Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Schleswig-Holstein und war auch über Monate nicht als Vertretung gemeldet. Er durfte demnach keine Kassenpatienten abrechnen.

Unterlagen, die dem stern vorliegen, zeigen, dass Prof. Klapdor in dieser Zeit Kassenpatienten behandelte. Er stellte auch Rezepte über Krebsmittel aus, die pro Patient bis zu 30.000 Euro kosteten. Die Abrechnung übernahmen zwei Kollegen aus dem MVZ. Ein Sprecher der KV Schleswig-Holsteins sagte dem stern, dass Ende vergangenen Woche die Kriminalpolizei zur KV gekommen sei und Unterlagen gesichert habe. „Es steht der Vorwurf von Abrechnungsbetrug im Raum“, sagte der KV-Sprecher.

Nach dem stern vorliegenden Unterlagen soll zudem in Günter Zeifangs Pharmafirma C&C im Sommer 2014 die Klimaanlage ausgefallen sein. Im Sterillabor, wo Chemotherapien für jeden Patienten individuell zusammen gemischt werden, zeigte das Thermometer an einem Tag 28,3 Grad an. Die Luftfeuchtigkeit bewegte sich auf 100 Prozent zu. Unter diesen Bedingungen können sich Keime schneller vermehren. Bei C&C sollen trotzdem teils hochsensible Zytostatika für Krebskranke hergestellt worden sein – darunter auch solche Medikamente, deren Wirksamkeit in derartiger Hitze zu schwinden droht.

Für die Hamburger Polizei ist Günter Zeifang kein Unbekannter. 2008 ermittelte sie gegen seine Elb-Apotheke. Die Apotheke wurde damals auch durchsucht. Zeifang hatte 766 Packungen eines Zytostatikums importiert. Die Packungen stammten aus Ägypten und waren als „Drittlandsware“ in Deutschland nicht zugelassen. Mitarbeitern sagte Zeifang, gar nicht gewusst zu haben, was man ihm da geliefert habe. Die Ermittlungen wurden zur Überraschung der beteiligten Beamten eingestellt.

Krebsdiagnose aus dem Blut

Eine Blutprobe könnte in Zukunft zur Krebsdiagnose und Verlaufsbeobachtung dienen. Dass ein Tumor Erbmaterial in das Blut abgibt, weiß man schon lange. Seit kurzer Zeit ist die moderne Labortechnik in der Lage, die winzigen Fragmente zuverlässig darin nachzuweisen. „Neue Analysetechniken ermöglichen es, die genetische Zusammensetzung vieler Tumore zu entschlüsseln“, sagt Professor Justus Duyster, ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Freiburg, in der „Apotheken Umschau“.

bluttest

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Auch nach den Wechseljahren zur Krebsvorsorge

Viele Frauen jenseits des sechzigsten Lebensjahres glauben, es lohne sich für sie nicht mehr, regelmäßig zur Vorsorge zum Frauenarzt zu gehen. Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Uni-Frauenklinik Dresden, bemüht sich, mit dieser Vorstellung aufzuräumen. „Warten Sie nicht, bis Sie Beschwerden haben“, rät sie den Frauen im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

herzgesundheit

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