Jan 08
In Asien ist der Gebrauch von Räucherstäbchen sehr verbreitet. Nun stellt sich heraus, dass durch intensive Nutzung die Gefahr, an Krebs der oberen Atemwege zu erkranken, steigt, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das kam bei einer Studie mit mehr als 61.000 Singapur-Chinesen heraus.
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Dez 16
Verfeinerte Diagnosen, schonendere Operationen, raffinierte Medikamente - wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (1/09; EVT: 18. Dezember) berichtet, können viele Patienten im neuen Jahr von medizinischen Fortschritten profitieren. Insbesondere in der Krebstherapie hat sich viel getan. “Durch eine spezielle Vorbehandlung, etwa mit einer Chemotherapie, und einer Bestrahlung während des Eingriffs kann organerhaltender operiert werden”, erklärt Prof. Volker Schumpelick, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Ein 5 Zentimeter großer kugelförmiger Strahlenkopf ermöglicht die punktgenaue Bestrahlung der Wundhöhle während der Operation, wobei gesundes Gewebe geschont wird. Die Rückfallquote wird so erheblich gesenkt. Ein weiterer Erfolg versprechender Fortschritt liegt in der Ultraschall-Chirurgie, die bei Gebärmutterwucherungen bereits sehr gute Ergebnisse liefert.
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Dez 09
Im Januar 2008 wurden die meisten Impfstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs zu Lasten der Krankenkassen verordnet. Mit 109.000 Packungen liegt der erste Monat dieses Jahres weit vor dem November 2007 (88.000) und dem April 2008 (85.000). Das ergaben Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich der morgigen Verleihung des Medizin-Nobelpreises an Prof. Harald zur Hausen. Der deutsche Forscher hatte nachgewiesen, dass Humane Papillomaviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs bei Frauen auslösen können.
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Dez 06
Auf dem Campus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist das größte Prostatakrebszentrum der Welt entstanden: Mit 1550 Operationen in diesem Jahr haben die Martini-Klinik und die Urologie des UKE gemeinsam Patienten mit Prostatakarzinom operativ versorgt. „Nach unserer Kenntnis wird dieses Operation an keinem anderen Zentrum so häufig durchgeführt“, so Professor Hartwig Huland, Chefarzt der Martini-Klinik am UKE. Selbst die Mayo-Klinik in Rochester und die Johns Hopkins Klinik in Baltimore erreichen diese beeindruckende OP-Zahl nicht. In der Martini-Klinik werden mittlerweile an vier OP-Tischen acht Prostataeingriffe pro Tag vorgenommen. Jeder dritte Patient ist gesetzlich versichert. Versorgungsverträge hat das 100prozentige Tochterunternehmen des Universitäts-Klinikums mit der DAK, TK, HEK und der Hamburg-Münchener Krankenkasse, mit weiteren Kassen steht ein Vertragsabschluß unmittelbar bevor.
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Dez 04
Bei etwa 30 Prozent der Darmkrebsfälle liegt ein familiäres Risiko zu Grunde. Deshalb sollte mit der Vorsorge nicht bis zum 55. Lebensjahr gewartet werden, wenn in der direkten Verwandtschaft Darmkrebs auftritt. Darauf weist die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ hin. Sie bietet auf ihrer Homepage einen Test zur Feststellung des familiären Risikos an.
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Nov 19
Experten beobachten schon seit Jahren einen drastischen Anstieg der Fälle von Leberkrebs. Die Ursache ist dabei meist nicht der übermäßige Alkoholkonsum. Hauptursache sind chronische Viruserkrankungen, also Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus und dem Hepatitis-C-Virus. Die Komplikationen einer Zirrhose sind lebensbedrohlich. Wird die Ursache nicht behandelt, entwickelt sich bei 5 % aller Patienten mit Leberzirrhose pro Jahr Leberkrebs. Daher ist es umso wichtiger, die Leberwerte testen zu lassen, wie das Informationsportal hepatitis-care.de von der Pressekonferenz der Deutschen Leberstiftung am 17.11. in Hamburg berichtet.
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Nov 19
Mehr Obst - weniger Krebs. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke bei der Zwischenauswertung einer großen Ernährungsstudie. Mehr als eine halbe Million Menschen in Europa nehmen daran teil, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra - Richtig ernähren«.
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Nov 17
Ein italienisches Medizinerteam empfiehlt Frauen, bei einer Ultraschalluntersuchung der Brust zu summen. Wie das Magazin GEO in seiner Dezember-Ausgabe berichtet, wird durch Vibrationen im Brustgewebe der Kontrast in der Bilddarstellung erhöht. Damit ist es möglich, krankhafte Veränderungen zu entdecken, die sonst übersehen würden.
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Nov 13
In Deutschland erkranken jährlich mehr als 400.000 Menschen an Krebs. Die häufigste Form der bösartigen Tumore unter Kindern ist Leukämie. Gut ein Drittel der kleinen Patienten erkranken am so genannten Blutkrebs. Am zweit- und dritthäufigsten werden Tumore im Zentralnervensystem (ZNS) und im Lymphgewebe diagnostiziert. Obwohl in Deutschland mittlerweile 75 Prozent der Kinder, dank der guten medizinischen Versorgung, den Krebs besiegen können, stellt die tückische Krankheit nach der Lungenentzündung weiterhin die zweithäufigste Todesursache unter Heranwachsenden dar.
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Nov 07
Der Genuss von Walnüssen in Snackportionen verlangsamt das Krebswachstum bei Mäusen. Dies berichtet eine Pilotstudie der Marshall University, die in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Nutrition and Cancer” veröffentlicht wurde. Dr. W. Elaine Hardman, Forscherin an der Joan C. Edwards School of Medicine der Marshall University, untersuchte in der Studie, ob sich bei Mäusen, deren Kalorienbedarf teilweise mit Walnüssen gedeckt wurde, Brustkrebs langsamer entwickelt als bei einer Mäusegruppe, deren Ernährung eher den in Industrienationen üblichen Essgewohnheiten entspricht. “Als wir die Mäuse mit Walnüssen fütterten, verlangsamte sich das Wachstum der Tumore in ihrem Körper erheblich,” fasst Dr. Hardman zusammen.
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