Mit weniger Alkohol das Brustkrebsrisiko senken

Vom Sektfrühstück bis zum abendlichen Wein, vom Bier auf der Grillparty bis zum Cocktail beim Feiern: Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die zum Trinken von Alkohol einladen. Während die Gefahren des Rauchens als hoher Risikofaktor für Krebserkrankungen hinlänglich bekannt sind, werden dem Alkohol häufig sogar gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Dabei ist Alkohol vor allem eins: ein Zellgift, das fast alle Körperzellen und Organe schädigen kann. Regelmäßiger Konsum steigert das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen, darunter auch Brustkrebs. „Der sorglose Umgang kann nur bedeuten, dass der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs zu wenig bekannt ist oder verdrängt wird“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Wir nehmen den Brustkrebsmonat daher zum Anlass, zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol zu ermutigen.“

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Mit weniger Alkohol das Krebsrisiko senken

Dem Alkohol werden einige positive Eigenschaften nachgesagt: Er wirkt entspannend, fördert die Geselligkeit und soll sogar gut für das Herz sein. Dabei ist Alkohol vor allem eines – ein Zellgift, das fast alle Körperzellen und Organe schädigen kann. Der regelmäßige Konsum steigert das persönliche Krebsrisiko. Um über den richtigen Umgang mit Alkohol aufzuklären, engagieren sich tausende Freiwillige vom 18. bis 26. Mai 2019 bei zahlreichen Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Alle zwei Jahre findet – organisiert von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) – die Aktionswoche Alkohol statt. Die Deutsche Krebshilfe beteiligt sich an der Aktionswoche mit dem Präventionsratgeber für Männer „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“.

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Tag der gesunden Ernährung: Normalgewicht schützt vor Krebs

März ist Darmkrebsmonat. Zudem ist am 7. März der „Tag der gesunden Ernährung“. Die Deutsche Krebshilfe weist aufgrund dieser Anlässe verstärkt auf die Gefahr von Übergewicht hin. Nach Einschätzung von Experten gehört ein erhöhtes Körpergewicht inzwischen zu den bedeutendsten vermeidbaren Krebsursachen. „Übergewicht macht krank und steigert das Risiko für Darmkrebs und viele weitere Tumorarten“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

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Metastasen verhindern – Heilungschancen erhöhen – Forscher haben wichtige Signalmoleküle in Blutgefäßen entdeckt

Was Krebs so gefährlich macht, ist die Eigenschaft der Tumorzellen, sich im Körper auszubreiten und Tochtergeschwülste zu bilden, sogenannte Metastasen. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich solche Krebsabsiedelungen möglicherweise verhindern lassen: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.

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Studie: Zahnvorsorge beliebter als Krebsvorsorge

63 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer nehmen alle oder zumindest fast alle für sie empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahr. Auch wenn sich Männer deutlich weniger Sorgen machen, von Volkskrankheiten betroffen zu sein, nehmen sie vergleichsweise viele Termine wahr. Es zeigt sich allerdings der Trend, dass eher Vorsorge um Fitness und Aussehen betrieben wird. So steht Zahnvorsorge beispielsweise deutlich höher im Kurs, als Krebsvorsorge. Auch Fitness-Checks erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders in jungen Altersgruppen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der pronova BKK.

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Krebsvorsorge für Typ-2-Diabetiker besonders wichtig

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes besteht ein erhöhtes Risiko, an bestimmten Krebsformen zu erkranken. „Das gilt besonders für Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Gebärmutterschleimhautkrebs“, erklärt Professor Stephan Herzig, Direktor des Instituts für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zum Darmkrebsmonat März

Viele Menschen zieht es im März wieder ins Freie – sich bei wärmenden Sonnenstrahlen zu bewegen ist angesagt. Das tut nicht nur der Seele, sondern auch der Gesundheit gut. „Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise Wandern oder Radfahren. Aber auch Gartenarbeit ist gesund, hält fit und reduziert das Darmkrebsrisiko“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt alle „Bewegungswilligen“ bei ihrem Vorhaben: Mit dem kostenlosen Präventionsratgeber „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – Weniger Krebsrisiko.“ motiviert die Deutsche Krebshilfe alle Interessierten hin zu einem bewegungsreichen Leben.

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Behandlung von Krebserkrankungen muss finanzierbar bleiben

Am 4. Februar wird mit dem Weltkrebstag die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen in das öffentliche Bewusstsein gerückt. „Wir haben in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht, was die Behandlung von Krebskrankheiten betrifft. In den kommenden Jahren werden weitere innovative Therapien folgen. Um die bestmögliche Behandlung der betroffenen Patienten auch in Zukunft finanzierbar zu halten, können Biosimilars – also die Nachfolgepräparate biotechnologisch hergestellter Arzneimittel – einen ganz wesentlichen Beitrag leisten“, sagte Dr. Andreas Eberhorn, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars und Vorstand Hexal. „Um diese Einsparpotenziale zu nutzen, müssen mit Hilfe von regionalen Zielvereinbarungen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Diese sollten jetzt im Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz verankert werden“, so Eberhorn.

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Die Folgen des Rauchens kosten Frauen über 10 Jahre ihres Lebens

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Durchschnittlich 70,9 Jahre alt wurden Frauen, die im Jahr 2014 an Krebserkrankungen verstorben sind, welche in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Dies sind 10,4 Jahre weniger als das durchschnittliche Sterbealter aller verstorbenen Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai weiter mitteilt, ist die Zahl der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Frauen in den letzten zehn Jahren von 11 870 (2005) um circa 33 % auf 15 748 (2014) angestiegen. Neben Lungen- und Bronchialkrebs zählen auch Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs zu den Folgeerkrankungen des Rauchens. Allein die bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge verursachte im Jahr 2014 bei Frauen 15 513 Sterbefälle und ist damit deren siebthäufigste Todesursache.

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Kampf gegen Krebs im Mund- und Rachenraum

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Anlässlich des heutigen Weltkrebstages betont die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) gemeinsam mit der Wissenschaft die große Bedeutung der Früherkennung von Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum. An solchen bösartigen Tumoren erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 9.400 Männer und 3.600 Frauen. Bei Männern sind diese Tumoren damit die siebthäufigste aller Krebserkrankungen.

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