Okt 30
Der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Gert Lindemann, sieht starke Argumente für den Öko-Landbau bei der Lösung der weltweiten Ernährungsprobleme. Die ressourcenschonende nachhaltige Wirtschaftsweise des Öko-Landbaus in Bezug auf Boden, Wasser, Klima und Artenvielfalt hat Vorteile gegenüber der kapitalintensiven Landwirtschaft, so der Staatssekretär letzte Woche auf der Herbsttagung des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin. “Naturland appelliert an den neuen Landwirtschaftsminister, dass diesen Worten Taten folgen müssen”, erklärt Hans Hohenester, Naturland Bauer und Präsidiumsvorsitzender. “In Kooperation mit dem Entwicklungshilfeministerium und dem Finanzministerium muss schnell ein Aktionsplan erarbeitet werden, der weltweit Investitionen in die ökologische Landwirtschaft ermöglicht”, fordert Hans Hohenester.
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Okt 29
Milch macht Knochen stark. Noch kräftiger aber werden sie, wenn Kinder zudem täglich gut 100 Gramm Fleisch oder andere eiweißreiche Lebensmittel, etwa Fische, und Hülsenfrüchte, essen, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Die Erkenntnis geht auf eine Arbeit von Forschern der Boston University School of Medicine (USA) zurück. Sie untersuchten 106 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren und beobachteten sie zwölf Jahre lang.
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Okt 17
Besorgnis erregende Meldungen über Pestizidrückstände in Lebensmitteln wurden gestern von verschiedenen europäischen Umweltorganisationen verbreitet. “Obst und Gemüse so stark belastet wie noch nie”, schreibt beispielsweise das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Die Autoren berufen sich auf eine ihnen zugespielte Vorabfassung des Rückstands-Monitoringberichts der Europäischen Kommission für das Jahr 2006.
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Sep 02
Nanoteilchen in Lebensmitteln sind keine Zukunftsmusik mehr, denn längst hielten die mikroskopisch kleinen Teilchen aus dem Labor Einzug in unsere Lebensmittelregale. Der Einsatz von Nanotechnologie ist nicht neu. Bereits kosmetische Produkte, Küchenartikel, Verpackungen und Agro-Chemikalien nutzen die kleinen Helfer. So dienen beispielsweise Nanopigmente aus Titandioxid oder Zinkoxid Hautcremes und Sonnenschutzcremes als UV-Filter. Die Pigmente wirken wie winzige mineralische Spiegel, die die UV-Strahlung reflektieren oder absorbieren und so die Haut schützen. Bei Verpackungen nutzt man unter anderem die höheren Barriere-Eigenschaften gegenüber Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasser.
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Jul 24
Wenn Lebensmittel ihre Aromen freisetzen, erfreut das nicht nur Gaumen und Nase. Neuen Forschungen zufolge können Aromastoffe möglicherweise auch die Sättigung beeinflussen. Dies berichtete Dr. Maurits Burgering von Nizo Food Research, Niederlande, auf der EUROFORUM- Konferenz “Aromen 2008″ in München. Seinen Untersuchungen liegt unter anderem die Beobachtung zu Grunde, dass feste Lebensmittel besser sättigen als flüssige. Eine Ursache dafür könnten Unterschiede bei der Aromenfreisetzung sein. So setzen feste Lebensmittel ihre Aromen beispielsweise aufgrund ihrer Struktur über einen längeren Zeitraum frei als Flüssigkeiten. Der neue Ansatz sei, einer Flüssigkeit das Aroma eines festen Lebensmittels zuzusetzen und damit die Sättigungswirkung des Getränkes zu erhöhen, erklärte Burgering.
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Jul 04
Beim Umgang mit Lebensmitteln spielt häufig die Einhaltung bestimmter Temperaturen eine entscheidende Rolle, um eine unerwünschte Vermehrung von Mikroorganismen zu verhindern. Die Mehrzahl der Keime ist für den Menschen ungefährlich. Einige können jedoch zu Erkrankungen führen. Laut Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int leiden in Industrieländern jährlich bis zu 30 Prozent der Bevölkerung an Krankheiten, die durch Lebensmittel übertragen werden. Allein In den USA werden jedes Jahr 76 Millionen Fälle registriert. Zu ihnen gehören 325.000 Krankenhauseinlieferungen und 5.000 Todesfälle.
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Jun 26
Wellness- und Fitnesslebensmittel entpuppen sich als versteckte Süßigkeiten oder als zu salzig für den täglichen Konsum, wenn ihre Nährwerte nach dem Vorbild der britischen “Ampel” gekennzeichnet werden. Die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch hat 27 Nahrungsmittel farblich markiert, darunter das Joghurtgetränk Actimel von Danone, Frühstücksflocken “Special K” von Kellogg’s, Nestlé-Wellnesswasser und Du-darfst-Produkte von Unilever.
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Jun 03
Die Strategieagentur diffferent hat in einer repräsentativen Studie unter der Gesamtbevölkerung (1.011 Befragte) den Markt der biologischen Lebensmittel untersucht. Wichtigstes Ergebnis: 93 % aller Bundesbürger wollen künftig Bio-Produkte kaufen. Die Bio-Produkte haben damit die ökologische Nische endgültig verlassen und sind bei der großen Masse der Konsumenten angekommen. Die Kaufmotive sind dabei eher von einer klaren Mehrwerterwartung an die eigene Gesundheit geprägt, als von der planvollen Rücksicht auf die Umwelt: 43 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel, weil sie diese als gesünder empfinden als konventionelle. 39 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel weil sie diese als qualitativ hochwertiger empfinden. 37 % der Befragten kaufen Bio-Lebensmittel um die Umwelt und vorhandene Ressourcen zu schonen.
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Jun 02
Egal in welchem Bundesland der Restaurantbesucher auch in die Speisekarte blickt: Fleisch in allen Zubereitungsarten steht bei den Spezialitäten immer an erster Stelle. Ob nun Weißwurst oder Schweinebraten, Schlachtplatten, Buletten oder Eisbein - quer durch die Republik wird deftig geschlemmt. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” zählt für über ein Drittel der Deutschen (34,2 %) Fleisch zu ihrem Lieblingsessen - Nudelgerichte folgen weit abgeschlagen mit gerade einmal 14,2 Prozent auf dem zweiten Leibspeisenplatz. Besonders begeisterte Fleischesser sind dabei - wie wohl nicht anders zu erwarten - die Männer. Von ihnen geben mehr als vier von zehn (41,6 %) Fleisch in diversen Zubereitungsformen als Leibgericht an. Frauen sind im Vergleich etwas zurückhaltender (27,2 %). Klarer Favorit bei den Fleischgerichten ist dabei für die Deutschen das Schnitzel, gefolgt von Rouladen, Gulasch und Schweinebraten.
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Mai 31
Die gestern während einer Pressekonferenz in Berlin von Bundesminister Horst Seehofer und Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer, Max Rubner-Institut, erstmals vorgestellten Ergebnisse des 2. Teils der Nationalen Verzehrsstudie NVS II zeigen für den Bereich der “Süßwaren” und “Knabberartikel”, dass diese bei der Kalorienzufuhr der Deutschen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Demnach stammen bei Frauen und Männern weniger als zehn Prozent der insgesamt aufgenommenen Kalorien aus “Süßwaren”. Der tägliche Konsum von Knabberartikeln liegt bei geringen 5 Gramm bei Frauen und 8 Gramm bei Männern. Jugendliche knabbern nur wenig mehr: 8 Gramm konsumieren Mädchen täglich, 13 Gramm Jungen. Hauptenergielieferanten sowohl bei Männern als auch Frauen sind Brot, Milch, Milcherzeugnisse und Käse.
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