Umfrage: Jede Zwölfte nimmt jeden Monat rezeptfreie Schmerzmittel gegen Regelbeschwerden

Jede zwölfte Frau in Deutschland (8,6 Prozent) nimmt mindestens einmal im Monat ein rezeptfreies Schmerzmittel gegen Menstruationsbeschwerden ein. Das geht aus einer einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hervor.

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Vorsicht vor gefälschten Medikamenten – Der Arzneischmuggel boomt

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Der Handel mit gefälschten Medikamenten im Internet könnte sich nach Einschätzung des Bundesfinanzministeriums noch weiter ausbreiten. „Wir gehen davon aus, dass die leichte Verfügbarkeit über das Internet, verbunden mit niedrigen Preisen, die Nachfrage nach illegalen Doping- und Arzneimitteln weiter begünstigen wird“, sagte Dietmar Zwengel, Ministeriumssprecher für Zoll und Verbrauchsteuern, dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Dabei sind diese Medikamente gefährlich – Analysen von Tabletten, die Zollfahnder im vergangenen Jahr beschlagnahmt haben, zeigen: Der Wirkstoffgehalt der aus Asien eingeschleusten Produkte weicht deutlich von den angegebenen Mengen ab.

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BPI: Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol in zahlreichen Studien belegt

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in der neuesten Ausgabe des Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (09/12) eine Zusammenfassung zur Wirksamkeit und Risiken von Paracetamol publiziert. Das BfArM kommt zu dem Fazit, dass die Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol bei bestimmungsmäßigem Gebrauch in zahlreichen Studien belegt ist. Im Hinblick auf die geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol in den letzten Monaten, wird die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Bewertung des BfArM vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt.

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Arzneimittel mit dem Cannabis-Wirkstoff dürfen jetzt zugelassen werden

Ab sofort können in Deutschland Medikamente auf Cannabis-Basis – sofern sie eine Zulassung erhalten – nicht nur verschrieben werden, sondern die Krankenkassen erstatten in der Regel auch die Kosten. Zwar konnten Ärzte THC, den Wirkstoff der als Rauschmittel bekannten Hanf-Pflanze, seit 1998 individuell verschreiben, Kassen mussten es aber nicht erstatten. Als erstes Mittel ist ein Spray für Multiple-Sklerose-Patienten bereits zugelassen. Es soll ihre spastischen Schmerzen lindern, berichtet die „Apotheken Umschau“.

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Wahlmöglichkeit bei Arzneimitteln verunsichert Patienten

Seit dem 1. Januar 2011 gibt es zahlreiche Neuregelungen im Gesundheitssystem, die bei Patienten für Verwirrung sorgen. Bisher hat schon nahezu jeder Patient einmal ein anderes als das verschriebene Medikament ausgehändigt bekommen, da die Krankenkassen mit den Arzneimittelherstellern Rabattverträge geschlossen haben. Apotheker sind gesetzlich dazu verpflichtet, nur das Medikament auszuhändigen, für das solche Rabattverträge zwischen Krankenkasse und Hersteller bestehen.

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Kassenverband führt Patienten hinters Licht

Undurchsichtige Krankenkassenwelt: Eine vdek-Sprecherin erläuterte gestern in der „Tagesschau“, es sei gar nicht möglich, den Patienten eine Auskunft darüber zu geben, wie teuer für sie die Wahl eines anderen Arzneimittels wird. Heute erklärt der vdek-Vorsitzende, man könne den Eigenanteil und die Mehrbelastung erfragen. Fakt aber ist: Bis heute haben die meisten Krankenkassen noch nicht einmal festgelegt, wie hoch ihre Verwaltungspauschale sein soll, mit der die Patienten zusätzlich belastet werden sollen.

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Neues Medikament für Diabetiker

Ein neues Medikament für Menschen mit Typ-2-Diabetes wird voraussichtlich 2012 auf den Markt kommen. Der sogenannte SGLT-Hemmer senkt den Blutzucker, indem er die Zucker-Ausscheidung über die Nieren verstärkt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. In Studien konnten Diabetiker ihre Insulindosis deutlich senken, wenn sie einen SGLT-Hemmer einnahmen. Außerdem erleichtert der Wirkstoff die Gewichtsabnahme – denn mit dem Zucker verliert der Körper auch Kalorien.

Weniger Brustkrebs dank Diabetes-Medikament?

Frauen mit Typ-2-Diabetes, die länger als fünf Jahre den Blutzuckersenker Metformin eingenommen haben, erkranken halb so oft an Brustkrebs wie Diabetikerinnen ohne Meforminbehandlung, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Den Zusammenhang fanden Forscher heraus, die die Daten von 20000 Frauen ausgewertet hatten. Die Gründe für diesen „Schutzeffekt“ sind unklar.

Wirkstoff des Monats: Gabapentin

Die Epilepsie macht sich durch chronisch wiederkehrende Anfälle bemerkbar. Dabei reichen die Symptome von kurzen Bewusstseinstrübungen bis hin zu abnormen motorischen Reaktionen (Krämpfe, Zuckungen) und schweren Bewusstseinsstörungen. Verursacht wird das Leiden, das in der Antike als Gunst der Götter galt, durch eine übersteigerte Erregungsbildung im Gehirn, in deren Folge es zu elektrischen Entladungen größerer Hirnzellverbände kommt. In der Regel dauert diese Funktionsstörung des zentralen Nervensystems nicht länger als zwei Minuten. An Epilepsie leidet bis zu 1% der Gesamtbevölkerung. Am häufigsten sind Kinder und Jugendliche von dieser Krankheit betroffen.

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Hirnwellen zeigen Wirksamkeit von Antidepressiva

Nur eine Woche nach Behandlungsbeginn lässt sich mit einer neuen Methode feststellen, ob Patienten das für sie richtige Medikament gegen Depressionen bekommen haben, schreibt das Magazin Technology Review in seiner Dezemberausgabe. Bislang mussten Betroffene bis zu acht Wochen abwarten, ob das gewählte Mittel anschlägt.

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