Tabletten mit Leitungs- statt mit Mineralwasser einnehmen

Medikamente sollten besser mit Leitungs- als mit mit Mineralwasser eingenommen werden. „Mineralwasser enthält oft viel Kalzium und Magnesium, das die Aufnahme von Arzneien verschlechtern kann“, erklärt der Bremer Apotheker Dr. Nils Klämbt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Wie nimmt mein Baby die Medizin?

Auch wenn man mit Engelszungen auf sie einredet: Manchmal spucken Babys alles aus was man ihnen gibt. Das ist beim Spinat weniger tragisch als nervenraubend, im Fall von Arzneimitteln aber ein echtes Problem. Unser Experte Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) weiß vier Tricks zum richtigen Umgang und zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln bei Babys.

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Verbrauchertipp: Grünes Rezept ermöglicht Erstattung von rezeptfreien Arzneimitteln bei vielen Krankenkassen

Insgesamt 73 von 110 gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren Versicherten zumindest einen Teil der Ausgaben für rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu zählt meist eine ärztliche Verordnung, die mithilfe eines Grünen Rezeptes nachgewiesen werden kann. Im Jahr 2017 wurden 47 von 591 Millionen rezeptfreien Medikamenten auf Basis des Grünen Rezepts abgegeben, mit dem der Arzt die Anwendung des Medikaments medizinisch befürwortet. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) empfiehlt deshalb allen gesetzlich krankenversicherten Verbrauchern, ihre Grünen Rezepte und Kassenbons aufzubewahren, um später die Kostenerstattung der rezeptfreien Medikamente beantragen zu können. Eine solche Satzungsleistung ist im Gegensatz zu einer Pflichtleistung von Kasse zu Kasse unterschiedlich.

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Tipps für die Reiseapotheke

Krank im Hotelbett statt Spaß am Strand – keine schöne Vorstellung. Deshalb gilt es, rechtzeitig vor der Reise an Medikamente und Impfungen zu denken. In die Reiseapotheke, die jeder Urlauber mit sich führen sollte, gehören unter anderem Schmerzmittel, Arzneien gegen Fieber, Durchfall und Erkältungen sowie Material zur Versorgung von Wunden.

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Für Schlafstörungen können auch Medikamente verantwortlich sein

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Bei Schlafstörungen kann ein Blick auf den Medikationsplan hilfreich sein. Denn nicht selten sind Arzneien schuld an der gestörten Nachtruhe, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Oft genüge es, in Absprache mit dem Arzt bestimmte Mittel morgens statt abends einzunehmen, sagt die Leipziger Pharmakologin Prof. Karen Nieber. „Ist das nicht möglich, sollte der Arzt auf eine eventuelle Dosisreduktion oder einen Präparatewechsel angesprochen werden.“

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Ärzte verordnen Kindern nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel vor allem gegen Erkältung

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Im Winterhalbjahr 2014/2015 gaben die Apotheken rund 20 Mio. Packungen auf Kassenrezept verordnete nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für Kinder unter 12 Jahren ab. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). Mehr als die Hälfte aller abgegebenen Packungen entfiel dabei auf die drei Anwendungsbereiche Schmerzen/Fieber (5,1 Mio. Packungen), Husten/Erkältung (4,2 Mio. Packungen) und Schnupfen (4 Mio. Packungen). Ärzte verordneten folgende Wirkstoffe am häufigsten: Ibuprofen gegen Schmerzen und Fieber, Xylometazolin gegen Schnupfen, Paracetamol gegen Schmerzen sowie Ambroxol und Efeuextrakte gegen Husten. Diese Rezepte wurden besonders häufig im Nacht- und Notdienst eingelöst. Wenn Ärzte Kindern unter 12 Jahren nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel verordnen, werden diese von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Medikamente oft zu hoch dosiert

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Patienten in Deutschland nehmen häufig Medikamente ein, die zu hoch dosiert sind. Darauf weist Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Familienmedizin an der Universität Witten/Herdecke, im Patientenmagazin „HausArzt“ hin. Betroffen seien meist ältere Menschen. „Mit zunehmendem Alter sinkt die Leistung des Stoffwechsels. Leber- und Nierenfunktion lassen nach.

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Immer alle Medikamente angeben

Vom Hausarzt gut eingestellte Bluthochdruckpatienten, die von einem Facharzt weitere Medikamente verschrieben bekommen, sollten unbedingt auf ihre Hochdruck-Tabletten hinweisen, denn bestimmte Wirkstoffe können den Blutdruck in die Höhe treiben. Die „Apotheken Umschau“ nennt als Beispiele Entzündungshemmer, Östrogene, Antidepressiva und Neuroleptika.

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In solchen Fällen kann dann nach einer geeigneten Kombination gesucht werden. Grundsätzlich muss jeder Arzt die gesamte Medikation eines Patienten kennen.

Diabetes: Einmal Tabletten, immer Tabletten?

Nach der Diagnose eines Typ-2-Diabetes bekommen fast alle Patienten blutzuckersenkende Tabletten verordnet. Die Neigung zum Typ-2-Diabetes ist genetisch bedingt, aber vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen die Krankheit. „Wie es danach weitergeht, hat der Patient auch selbst in der Hand“, erklärt der Diabetologe und Ernährungsspezialist Dr. Andreas Lueg aus Hameln im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Viele können die Dosis ihres Medikamentes verringern oder es absetzen, wenn sich die Zuckerwerte durch Abbau von Übergewicht und regelmäßige Bewegung verbessern.

Medikamente gegen Schwindelgefühl: Häufig unzureichende Beratung in Apotheken

Wer wegen Schwindelgefühls in die Apotheke geht, wird teilweise gar nicht oder häufig unzureichend beraten. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ im NDR Fernsehen ergeben. Einer Test-Kundin wurden in sieben von zehn Apotheken sofort Medikamente verkauft, anstatt die Frau direkt zum Arzt zu schicken. Dies kann je nach Ursache des Schwindelgefühls, zum Beispiel bei einem Gehirntumor, lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

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