Privater Pillenhandel im Netz ist gefährlich für Verkäufer und Kunden

Bieten Privatpersonen überschüssige oder nicht benötigte rezept- oder apothekenpflichtige Arzneimittel über Online-Kleinanzeigen zum Kauf an, machen sie sich strafbar. „Nur zugelassene Versandapotheken dürfen Arzneimittel im Internet vertreiben“, sagt der auf Arzneimittelrecht spezialisierte Münchner Anwalt Thomas Bruggmann im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Alle anderen verstoßen gegen das Arzneimittelgesetz und riskieren Geld- oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.“ Trotzdem nimmt der private Handel mit Medikamenten im Netz seit Jahren zu.

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Der Therapie treu bleiben: Tipps zur Medikamenteneinnahme

Morgens das Medikament aus der roten Schachtel, abends das aus der grünen… oder wie war das nochmal? Und was genau heißt überhaupt „nach dem Essen“? Apotheker Thomas Brückner vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) klärt auf und gibt Tipps, wie Sie Ihrer verordneten Therapie treu bleiben. Denn nur wer seine Arzneimittel regelmäßig und zum richtigen Zeitpunkt einnimmt, kann sein Leiden erfolgreich therapieren. Der Therapie treu bleiben: Tipps zur Medikamenteneinnahme weiterlesen

Arzneimittel-Innovationen 2018: Bessere Therapien und neue Wirkstoffe

Insgesamt 84 positive Bewertungen für Zulassungen erteilte die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) im vergangenen Jahr – davon 42 für Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen. Das sind gute Nachrichten, denn neue onkologische Therapien, Arzneimittel für Kinder und gegen seltene Krankheiten bedeuten Hoffnung für schwer Kranke und bislang schlecht therapierbare Patienten.

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Herz-Kreislauf-Medikamente in der Apotheke erklären lassen

Patienten, die Medikamente gegen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung einnehmen, sollten sich in der Apotheke beraten lassen. „Apotheker können ihren Patienten im Umgang mit Arzneimitteln Sicherheit geben und Ängste nehmen“, sagte Dr. Hiltrud von der Gathen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem Apotheker Steffen Schmidt, sprach sie beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Schmidt: „Einmalig eine einzige Tablette schlucken – das ist einfach. Aber eine komplexe Therapie dauerhaft zu befolgen oder mit verschiedenen Arzneiformen umzugehen, kann Patienten leicht überfordern. Hier bieten Apotheken Hilfe an.“

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Tabletten mit Leitungs- statt mit Mineralwasser einnehmen

Medikamente sollten besser mit Leitungs- als mit mit Mineralwasser eingenommen werden. „Mineralwasser enthält oft viel Kalzium und Magnesium, das die Aufnahme von Arzneien verschlechtern kann“, erklärt der Bremer Apotheker Dr. Nils Klämbt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Wie nimmt mein Baby die Medizin?

Auch wenn man mit Engelszungen auf sie einredet: Manchmal spucken Babys alles aus was man ihnen gibt. Das ist beim Spinat weniger tragisch als nervenraubend, im Fall von Arzneimitteln aber ein echtes Problem. Unser Experte Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) weiß vier Tricks zum richtigen Umgang und zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln bei Babys.

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Verbrauchertipp: Grünes Rezept ermöglicht Erstattung von rezeptfreien Arzneimitteln bei vielen Krankenkassen

Insgesamt 73 von 110 gesetzlichen Krankenkassen erstatten ihren Versicherten zumindest einen Teil der Ausgaben für rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu zählt meist eine ärztliche Verordnung, die mithilfe eines Grünen Rezeptes nachgewiesen werden kann. Im Jahr 2017 wurden 47 von 591 Millionen rezeptfreien Medikamenten auf Basis des Grünen Rezepts abgegeben, mit dem der Arzt die Anwendung des Medikaments medizinisch befürwortet. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) empfiehlt deshalb allen gesetzlich krankenversicherten Verbrauchern, ihre Grünen Rezepte und Kassenbons aufzubewahren, um später die Kostenerstattung der rezeptfreien Medikamente beantragen zu können. Eine solche Satzungsleistung ist im Gegensatz zu einer Pflichtleistung von Kasse zu Kasse unterschiedlich.

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Tipps für die Reiseapotheke

Krank im Hotelbett statt Spaß am Strand – keine schöne Vorstellung. Deshalb gilt es, rechtzeitig vor der Reise an Medikamente und Impfungen zu denken. In die Reiseapotheke, die jeder Urlauber mit sich führen sollte, gehören unter anderem Schmerzmittel, Arzneien gegen Fieber, Durchfall und Erkältungen sowie Material zur Versorgung von Wunden.

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Für Schlafstörungen können auch Medikamente verantwortlich sein

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Bei Schlafstörungen kann ein Blick auf den Medikationsplan hilfreich sein. Denn nicht selten sind Arzneien schuld an der gestörten Nachtruhe, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Oft genüge es, in Absprache mit dem Arzt bestimmte Mittel morgens statt abends einzunehmen, sagt die Leipziger Pharmakologin Prof. Karen Nieber. „Ist das nicht möglich, sollte der Arzt auf eine eventuelle Dosisreduktion oder einen Präparatewechsel angesprochen werden.“

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Ärzte verordnen Kindern nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel vor allem gegen Erkältung

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Im Winterhalbjahr 2014/2015 gaben die Apotheken rund 20 Mio. Packungen auf Kassenrezept verordnete nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für Kinder unter 12 Jahren ab. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). Mehr als die Hälfte aller abgegebenen Packungen entfiel dabei auf die drei Anwendungsbereiche Schmerzen/Fieber (5,1 Mio. Packungen), Husten/Erkältung (4,2 Mio. Packungen) und Schnupfen (4 Mio. Packungen). Ärzte verordneten folgende Wirkstoffe am häufigsten: Ibuprofen gegen Schmerzen und Fieber, Xylometazolin gegen Schnupfen, Paracetamol gegen Schmerzen sowie Ambroxol und Efeuextrakte gegen Husten. Diese Rezepte wurden besonders häufig im Nacht- und Notdienst eingelöst. Wenn Ärzte Kindern unter 12 Jahren nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel verordnen, werden diese von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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