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Tipps für die Reiseapotheke

Krank im Hotelbett statt Spaß am Strand – keine schöne Vorstellung. Deshalb gilt es, rechtzeitig vor der Reise an Medikamente und Impfungen zu denken. In die Reiseapotheke, die jeder Urlauber mit sich führen sollte, gehören unter anderem Schmerzmittel, Arzneien gegen Fieber, Durchfall und Erkältungen sowie Material zur Versorgung von Wunden.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät, auch an Medikamente gegen Beschwerden zu denken, unter denen man häufig leidet – wie Lippenherpes, Verstopfung oder Hämorriden. Arzneimittel, die man regelmäßig einnimmt, gehören auf Flügen ins Handgepäck, im Auto können sie unter dem Vordersitz verstaut werden.

Von ärztlich verordneten Medikamenten sollte man sicherheitshalber mehr einpacken, als für die Reisedauer nötig wäre – für den Fall, dass sich die Rückkehr unerwartet verzögern sollte. Kühlpflichtige Mittel wie Insulin am besten in einer Isoliertasche aus der Apotheke transportieren.

Die aktuelle „Apotheken Umschau“ enthält eine Checkliste „Reiseapotheke“ zum Heraustrennen, die zudem viele praktische Tipps bietet, wie sich im Urlaub Erkältung, Reisedurchfall und Sonnenbrand vermeiden lassen und ein Jetlag gemeistert werden kann.

Für Schlafstörungen können auch Medikamente verantwortlich sein

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Bei Schlafstörungen kann ein Blick auf den Medikationsplan hilfreich sein. Denn nicht selten sind Arzneien schuld an der gestörten Nachtruhe, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Oft genüge es, in Absprache mit dem Arzt bestimmte Mittel morgens statt abends einzunehmen, sagt die Leipziger Pharmakologin Prof. Karen Nieber. „Ist das nicht möglich, sollte der Arzt auf eine eventuelle Dosisreduktion oder einen Präparatewechsel angesprochen werden.“

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Ärzte verordnen Kindern nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel vor allem gegen Erkältung

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Im Winterhalbjahr 2014/2015 gaben die Apotheken rund 20 Mio. Packungen auf Kassenrezept verordnete nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für Kinder unter 12 Jahren ab. Das ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). Mehr als die Hälfte aller abgegebenen Packungen entfiel dabei auf die drei Anwendungsbereiche Schmerzen/Fieber (5,1 Mio. Packungen), Husten/Erkältung (4,2 Mio. Packungen) und Schnupfen (4 Mio. Packungen). Ärzte verordneten folgende Wirkstoffe am häufigsten: Ibuprofen gegen Schmerzen und Fieber, Xylometazolin gegen Schnupfen, Paracetamol gegen Schmerzen sowie Ambroxol und Efeuextrakte gegen Husten. Diese Rezepte wurden besonders häufig im Nacht- und Notdienst eingelöst. Wenn Ärzte Kindern unter 12 Jahren nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel verordnen, werden diese von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Medikamente oft zu hoch dosiert

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Patienten in Deutschland nehmen häufig Medikamente ein, die zu hoch dosiert sind. Darauf weist Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Leiter des Instituts für Allgemeinmedizin und Familienmedizin an der Universität Witten/Herdecke, im Patientenmagazin „HausArzt“ hin. Betroffen seien meist ältere Menschen. „Mit zunehmendem Alter sinkt die Leistung des Stoffwechsels. Leber- und Nierenfunktion lassen nach.

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Immer alle Medikamente angeben

Vom Hausarzt gut eingestellte Bluthochdruckpatienten, die von einem Facharzt weitere Medikamente verschrieben bekommen, sollten unbedingt auf ihre Hochdruck-Tabletten hinweisen, denn bestimmte Wirkstoffe können den Blutdruck in die Höhe treiben. Die „Apotheken Umschau“ nennt als Beispiele Entzündungshemmer, Östrogene, Antidepressiva und Neuroleptika.

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In solchen Fällen kann dann nach einer geeigneten Kombination gesucht werden. Grundsätzlich muss jeder Arzt die gesamte Medikation eines Patienten kennen.

Diabetes: Einmal Tabletten, immer Tabletten?

Nach der Diagnose eines Typ-2-Diabetes bekommen fast alle Patienten blutzuckersenkende Tabletten verordnet. Die Neigung zum Typ-2-Diabetes ist genetisch bedingt, aber vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen die Krankheit. „Wie es danach weitergeht, hat der Patient auch selbst in der Hand“, erklärt der Diabetologe und Ernährungsspezialist Dr. Andreas Lueg aus Hameln im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Viele können die Dosis ihres Medikamentes verringern oder es absetzen, wenn sich die Zuckerwerte durch Abbau von Übergewicht und regelmäßige Bewegung verbessern.

Medikamente gegen Schwindelgefühl: Häufig unzureichende Beratung in Apotheken

Wer wegen Schwindelgefühls in die Apotheke geht, wird teilweise gar nicht oder häufig unzureichend beraten. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ im NDR Fernsehen ergeben. Einer Test-Kundin wurden in sieben von zehn Apotheken sofort Medikamente verkauft, anstatt die Frau direkt zum Arzt zu schicken. Dies kann je nach Ursache des Schwindelgefühls, zum Beispiel bei einem Gehirntumor, lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

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Pillen aus dem Drucker

Die US-Arzneimittelbehörde hat erstmals ein Medikament zugelassen, das im 3-D-Druck hergestellt wird. Es handelt sich um ein Epilepsiemittel, berichtet die „Apotheken Umschau“. Der Drucker verarbeitet ein Wirkstoffpulver Schicht für Schicht und verbindet die Lagen mit einer wässrigen Lösung. Eine ganz neue Anwendungsmöglichkeit: Krankenhäuser könnten diese Technik einsetzen, um individuell auf Patienten zugeschnittene Tabletten herzustellen.

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Einnahmefehler sind bei Medikamenten eher die Regel

Mehr als die Hälfte der Patienten nimmt ihre Medizin falsch, lückenhaft oder gar nicht ein. Gerade bei chronischen Leiden hat das fatale Folgen: Der Behandlungserfolg ist gering oder bleibt ganz aus, und die Lebensqualität sinkt. „Es ist nicht das seltene Problem einiger schwieriger Patienten, sondern eher die Regel“, urteilt Prof. Winfried Rief von der Universität Marburg, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

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Wohin mit alten Medikamenten?

Abgelaufene Tabletten, Tropfen und andere Arzneimittel stellen viele Bundesbürger vor Probleme. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“ weiß jeder Vierte (25,1 Prozent) „gar nicht“, wie und wo er diese entsorgen soll. Wobei Männer hilfloser sind als Frauen. Von ihnen haben sogar drei von zehn (30,8 Prozent) keine Ahnung, was sie mit abgelaufenen Arzneimitteln tun sollen, bei den Frauen nur jede Fünfte (19,6 Prozent).

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