Essen für die Tonne – Ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll

Den Joghurt im Kühlschrank vergessen oder zu viele Bananen auf einmal gekauft: Jeder Deutsche wirft im Schnitt jährlich 82 Kilogramm Nahrungsmittel in den Müll. Weltweit landet rund ein Drittel aller hergestellten Lebensmittel in der Tonne, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 15. November 2015). Dadurch wird nicht nur der Hunger in der Welt verschärft, sondern auch noch die Umwelt belastet:

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Wie Glutamat trotz anderslautender Packungsaufschrift in Lebensmittel gemogelt wird

Verbraucher, die Glutamat meiden wollen, müssen bei Packungsaufdrucken hellwach sein. Die Angabe „Ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker“ sage leider nicht viel, erklärt Christian Niemeyer, Biologe und Leiter des Deutschen Zusatzstoffmuseums in Hamburg, in der „Apotheken Umschau“.

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Auf die Schärfe kommt es an: Senfkonsum kann vor Schäden an der Erbsubstanz schützen

Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann und Dr. Evelyn Lamy am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg hat sowohl in einer Vorstudie in Kulturen menschlicher Zellen als auch in einer unabhängigen Studie am Menschen nachgewiesen, dass handelsüblicher scharfer Senf vor der Wirkung krebsauslösender Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, effektiv schützt. „Der Konsum von scharfem Senf schützt beispielsweise vor den erbgutschädigenden Wirkungen der beim Grillen und Braten von Fleisch entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK“, erläutert Institutsleiter Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann. PAK sind als krebsauslösende Stoffe – sogenannte Karzinogene – bekannt.

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Was gegessen wird, entscheidet das Gehirn

Eine ausgewogene Ernährung nützt nicht nur dem Menschen, sie ist für alle Lebewesen von großer Bedeutung. Wenn Tiere zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln wählen können, so entscheiden sie sich ziemlich genau für das, was ihr Körper gerade benötigt. Eine Studie, die soeben im Journal Current Biology veröffentlicht wurde, liefert erste Hinweise auf die an der Entscheidungsfindung beteiligten Gene und die entsprechenden neuronalen Schaltkreise im Gehirn. Die Experimente an Fruchtfliegen wurden unter der Leitung von Carlos Ribeiro und Barry Dickson am IMP (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, Wien) durchgeführt. Die Ergebnisse lassen allgemeine Aussagen über die Nahrungswahl von Organismen zu, ob es sich dabei um Malaria-übertragende Moskitos handelt oder den Menschen.

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Wie der Mensch Bitterstoffe schmeckt

Nur 25 verschiedene Geschmacksrezeptoren reichen aus, um Zehntausende von Bitterstoffen wahrzunehmen. Offenbar besitzen die Sensoren sehr unterschiedliche Bindungseigenschaften, die erst in ihrer Kombination diese enorme Leistung ermöglichen. So lautet das Fazit einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), die im Journal „Chemical Senses“ veröffentlicht wurde. Der Geschmackssinn für Bitteres ist angeboren und schützt vor allem vor dem Verzehr von giftiger Nahrung. So werden schon Kleinkinder etwas Bitteres so schnell wie möglich wieder ausspucken. Bitterrezeptoren findet man auf der Zunge, aber auch im Bereich des Gaumens, des Rachens und des Kehlkopfs. Bitterstoffe sind in ihrer Struktur sehr vielfältig. Sie kommen in Pflanzen vor, werden von Tieren produziert und entstehen bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln, bei Alterungs- und Zerfallprozessen. Beispiele sind Strychnin aus der Brechnuss, Koffein aus dem Kaffee, Limonin aus Zitrusfrüchten und Chinin aus Bitterlemon.

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Deutsche Hochdruckliga fordert Angabe der Salzmenge in Lebensmitteln

Zu viel Salz in der Nahrung führt zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Berechnungen amerikanischer Wissenschaftler zufolge ließen sich allein in den USA jährlich 92000 Todesfälle vermeiden, wenn die täglich aufgenommene Salzmenge nur um drei Gramm zurück ginge, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“. Die Deutsche Hochdruckliga nimmt die Studie zum Anlass, die Einführung einer gut sichtbaren Salz-Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen zu fordern.

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Am Aschermittwoch fängt alles an: Durchstarten in die Fastenzeit – wie man durch Verzicht gesünder werden kann

Die jecken Tage sind vorbei, nun beginnt die Fastenzeit, die bis Ostern dauert. Ursprünglich ist das Fasten ein religiöser Brauch, doch darüber hinaus hat es auch gesundheitliche Vorteile. Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken Umschau, über die Vorzüge des Verzichtens: „Fasten ist zunächst einmal eine Art Zäsur. Man unterbricht seine eingeschliffenen Ess-Gewohnheiten. Manchen fällt es nach dem Fasten dann leichter, sich gesünder zu ernähren oder auch mehr zu bewegen. Man sollte es nur nicht übertreiben, denn totales Fasten kann auch gefährlich werden, vor allem wenn man Vorerkrankungen hat.“

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Wenn Nahrung krank macht

Kekse, Nüsse und Marzipan: Die Weihnachtszeit ist für viele die Zeit der Genüsse. Doch was ist, wenn der Genuss den Körper angreift? Immer mehr Menschen werden krank durch das, was sie essen. Längst gehören Lebensmittelallergien und Nahrungsunverträglichkeiten zu den großen Volkskrankheiten. Warum ist das so? Und wie kann man sich schützen? Die 45-minütige SWR-Dokumentation „betrifft: Lebensmittelallergien“ von Lothar Zimmermann fragt nach und klärt auf: am 9. Dezember um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.

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Gesunde Ernährung ist Grundstein des Lebens

„Wir müssen lernen, mit dem Überangebot an Lebensmitteln vernünftig umzugehen und gezielt auszuwählen. Das fängt bei den Kleinsten an“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesernährungsministerin, Julia Klöckner, heute in Leipzig. Anlass war der 4. Kongress für Kita- und Schulverpflegung unter dem Motto „Besser Essen in Kita und Schule“ – ein starkes Stück Gesundheit“.

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Welternährungstag am 16. Oktober

„Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise bleibt die Frage der Welternährung im Fokus unserer Aufmerksamkeit. Das haben die Staats- und Regierungschefs auf dem diesjährigen G8-Gipfel in Italien deutlich gemacht“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober in Berlin.

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