Asthma verliert seinen Schrecken

Etwa fünf Prozent der Deutschen leiden unter Asthma. Dank moderner Medikamente lässt sich die Luftnot heute gut behandeln. Selbst wenn Kortison verschrieben werden muss, geschieht das jetzt in einer Dosierung, die kaum noch Nebenwirkungen hat. Grundsätzlich gilt, dass „die Lebenserwartung von Menschen mit und ohne Asthma gleich ist“, erklärt Professor Antonius Schneider, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der TU München im Patientenmagazin „HausArzt“.

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Nebenwirkungen im Beipackzettel: Nicht verunsichern lassen

Die Auflistungen der Nebenwirkungen im Beipackzettel verunsichern viele Patienten, vor allem wegen der Angaben zu ihrer Häufigkeit. „Wenn eine Nebenwirkung laut Packungsbeilage ‚häufig‘ auftritt, entspricht das nicht dem, was man landläufig darunter versteht“, sagt Gabriele Overwiening aus dem Geschäftsführenden Vorstand der Bundesapothekerkammer. Wenn eine Nebenwirkung laut Beipackzettel ‚häufig‘ auftritt, leidet darunter weniger als einer von zehn Anwendern. ‚Gelegentliche‘ Nebenwirkungen betreffen weniger als einen von 100 Anwendern. Overwiening: „Bevor man aus Angst vor Nebenwirkungen ein Medikament nicht einnimmt, sollte man mit dem Apotheker über Risiken sprechen. Durch sachliche Information und das persönliche Gespräch kann er die Einnahmetreue in vielen Fällen verbessern.“

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Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte auf Grapefruits ganz verzichten

Dass Grapefruitsaft ungeeignet ist, um damit Tabletten herunterzuspülen, ist seit längerem bekannt. Inzwischen haben Forscher herausgefunden, warum der bittere Fruchtsaft die Wirkung von Medikamenten beeinflusst, und im Ergebnis verschärfen sie ihre Warnungen. Grapefruit blockiert im Darm ein Enzym, das die Aufnahme von Wirkstoffen reguliert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher fanden nicht weniger als 85 Substanzen, die betroffen sind.

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Angst vor Nebenwirkungen

Was Medikamente angeht, sind viele Deutsche sehr vorsichtig. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“ kam jetzt heraus, dass mehr als ein Drittel der Bundesbürger (38,7 %) ein Arzneimittel nach Lesen des Beipackzettels schon einmal nicht (mehr) eingenommen hat.

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Wie Ärzte und Patienten Nebenwirkungen einer Tumortherapie bewerten

Welche Nebenwirkung hat eine Tumorbehandlung? Ärzte und Betroffene beurteilen das ganz unterschiedlich, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. US-Forscher haben dies am Beispiel der Therapie von Lungenkrebs nachvollzogen.

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Manche unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln fallen erst nach längerer Anwendung auf

Wenn jemand erkrankt, kann eine medizinische Behandlung häufig Linderung verschaffen. Wird bei der Therapie jedoch ein neueres Medikament angewendet, sind einige Nebenwirkungen noch nicht bekannt. Denn bei einem von fünf Medikamenten werden wichtige Sicherheitsprobleme vor der Zulassung nicht entdeckt. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinen heute auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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Experten erwarten scheinbare Nebenwirkungen bei Schweinegrippe-Impfung

Experten sorgen sich um den Erfolg der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe, weil voraussichtlich schwere Erkrankungen fälschlich als Nebenwirkungen der Impfung angesehen werden. Die Präsidentin des Schweizerischen Impfkomitees, Claire-Anne Siegrist, sagte der ZEIT, sie sei nicht im Mindesten besorgt wegen der tatsächlichen Nebenwirkungen der Impfstoffe. Jedoch sei sie geradezu „in Panik wegen allem, was den neuen wirkverstärkten Impfstoffen angehängt werden wird“.

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Impfung gegen Schweinegrippe: Nebenwirkungen an Arzt oder Apotheker melden

Wer sich in den kommenden Wochen gegen die so genannte Schweinegrippe (Neue Grippe) impfen lässt, sollte seinen Arzt oder Apotheker über mögliche Nebenwirkungen informieren. Dies gilt besonders für Patientengruppen wie Kleinkinder und Schwangere. „Soweit wir derzeit wissen, ist die Impfung gut verträglich. Um seltene Nebenwirkungen zu entdecken, bitten wir alle Patienten, ihren Arzt oder Apotheker über beobachtete Nebenwirkungen zu informieren“, so Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Auch bereits bekannte unerwünschte Wirkungen sollen gemeldet werden, damit deren Häufigkeit oder Schweregrad künftig besser eingeschätzt werden können. Apotheken melden dann die Verdachtsfälle an die Geschäftsstelle der AMK, die eng mit den zuständigen Bundesoberbehörden zusammenarbeitet.

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Wie gefährlich ist Gehirn-Doping?

In letzter Zeit wird immer häufiger über „Gehirn-Doping“ berichtet. Damit ist gemeint, dass gesunde Menschen ihre Stimmung oder ihr Durchhaltevermögen mit Substanzen verbessern, die eigentlich für Kranke gemacht sind. Zum Beispiel Anti-Depressiva oder Aufputschmittel. Die Ärztin, Psychiaterin und Psychologin Isabella Heuser arbeitet im Auftrag des Bundesforschungsministerium an einer Studie zu diesem Thema. „Die Substanzen sind kein Teufelzeug“, so Heuser im Interview mit der Frauenzeitschrift „FÜR SIE“. Das eigentlich Fatale sei nur, dass wir die Nebenwirkungen nicht kennen. „Sollte es irgendwann ganz sicher sein, dass die Einnahme von diesen Medikamenten bei gesunden Menschen wirklich nicht gesundheitsscheidlich ist, dann würde eigentlich nichts dagegen zu sagen.“

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Arzneimittelforschung: Grundsätzlicher Wandel

Während früher ein neu entwickeltes Arzneimittel für alle Menschen geeignet zu sein schien, kommt es in Zukunft mehr auf die individuellen Unterschiede bei der Therapie an. Die Zukunft der Arzneimittel liege nicht mehr im Gießkannenprinzip der früheren Jahre, prophezeite Professor Dr. Norbert W. Paul, Medizinhistoriker an der Universität Mainz, anlässlich des Deutschen Internistenkongresses in Wiesbaden. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in der ersten Folge ihrer neuen Serie »Rund ums Arzneimittel« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2009.

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