Studie zeigt: Patienten in der Notaufnahme haben Bedürfnis nach spiritueller Fürsorge

Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes der Hochschule Fresenius, der Hochschule für Philosophie und dem Klinikum Bogenhausen in München sind Studierende der Hochschule Fresenius und Studierende der Hochschule für Philosophie unter der Betreuung von Prof. Dr. Kristin Härtl, Prof. Dr. Andreas Beivers (Hochschule Fresenius), Prof. Dr. med. Eckhard Frick (Hochschule für Philosophie, Forschungsstelle Spiritual Care, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der TU München und Prof. Dr. med. Christoph Dodt (Notfallzentrum Klinikum Bogenhausen) der Frage nachgegangen, ob Patienten und Angehörige in der Notaufnahme spirituelle Bedürfnisse haben. Insgesamt haben sie 382 Patienten und 99 Angehörige befragt.

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Notaufnahmen in Not

Kliniken klagen, dass viele Patienten, die ihre Notaufnahmen aufsuchen, eher ein Fall für niedergelassene Ärzte seien, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft zählte im Jahr 2012 rund neun Millionen ambulante Behandlungen in Notaufnahmen. Davon seien 20 Prozent der Patienten keine akuten Fälle.

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Werden Krankenhäuser missbraucht, um Wartezeiten zu umgehen?

Einen rätselhaften Ansturm auf die Notaufnahme von Krankenhäusern registriert die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme (DGINA). Seit 2005 stieg die Zahl der Patienten von 13,5 Millionen auf 16 Millionen jährlich, eine Steigerung um 18,5 Prozent, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei einer repräsentativen Befragung der Betriebskrankenkassen (BKK) von rund 6000 Versicherten gaben 12 Prozent zu, schon mindestens einmal die Notaufnahme eines nahen Krankenhauses aufgesucht zu haben, um Wartzeiten beim Hausarzt oder beim Spezialisten zu umgehen.

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