Behandlungsfehler? So gehen Sie vor

Es ist der Alptraum vor jedem medizinischen Eingriff: Was ist, wenn etwas schiefgeht? Zum Glück kommt das selten vor, aber wer glaubt, dass er durch eine Operation oder eine Behandlung einen Schaden davongetragen hat, kann etwas unternehmen. Ob man Ansprüche auf Schadensersatz hat, muss geprüft werden. Vor allen weiteren Schritten empfiehlt Konstanze Faßbinder von der „Apotheken Umschau“ ein Gespräch:

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Harnsteine: Entscheidung über Eingriff hängt auch von Lebensumständen ab

Bei etwa jedem zehnten Deutschen bilden sich im Laufe seines Lebens Nieren- oder Harnsteine. Oft werden sie vom Arzt zufällig entdeckt, wenn sie noch keine Beschwerden machen. Ob man in einem solchen Fall abwarte oder sofort eingreife, hänge nicht nur vom Befund, sondern auch von den Lebensumständen des Patienten und dessen eigener Entscheidung ab, erklärt der Chefarzt der Urologischen Klinik Sindelfingen, Professor Thomas Knoll, im Patientenmagazin „HausArzt“. „Gerade älteren Patienten, die ortsgebunden sind und jederzeit Zugang zu ärztlicher Versorgung haben, rät man abzuwarten – zumindest, solange die Steine eher klein sind (bis zu ein Zentimeter) und keine Beschwerden machen“, so Knoll.

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Narben nach Operationen – Versorgung für Heilungserfolg maßgeblich

Bei der Anzahl von Operationen nimmt Deutschland weltweit einen vorderen Platz ein. Operationen haben grundsätzlich eine gesundheitliche Verbesserung zum Ziel. Sie hinterlassen aber immer Narben. „Die meisten wünschen sich, dass sich die Narbe schnell verwächst, wenig sichtbar bleibt. In vielen Fällen, selbst bei noch so kleinen Schnitten, verursachen Narben ganz andere als kosmetische Probleme.“, ist die Erfahrung von Bianca Peters, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.).

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Es müsste längst nicht jeder operiert werden – Zahl der chirurgischen Eingriff in zehn Jahren verdreifacht

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Immer häufiger greifen Chirurgen bei einer Einschnürung von Nervengewebe im Lendenbereich (Spinalkanalstenose) zum Skalpell: Die Anzahl entlastender Eingriffe hat sich in nur zehn Jahren verdreifacht, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. „Es muss aber längst nicht jeder Betroffene operiert werden“, sagt Neurochirurg Dr. Sven Eicker vom Hamburger Uniklinikum Eppendorf.

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Plötzlich verwirrt im Krankenhaus

Schätzungen zufolge erleiden rund 30 Prozent der über 65-jährigen Patienten nach einer Operation ein sogenanntes Delir: Sie sind verwirrt, desorientiert, haben Gedächtnislücken oder Halluzinationen. Was genau diese bisher nicht vorhersehbare Verwirrtheit auslöst, ist kaum erforscht, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Narkosen scheinen einen Einfluss zu haben.

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38 % der vollstationären Krankenhauspatienten wurden im Jahr 2014 operiert

Von den 18,5 Millionen stationär im Krankenhaus behandelten Patientinnen und Patienten wurde im Jahr 2014 bei 38 % (7,0 Millionen) eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war gut die Hälfte der Behandelten, die sich 2014 während ihres Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, 60 Jahre und älter.

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Brustkrebs: Lokaler Eingriff reicht

Frauen mit Brustkrebs profitieren nicht von einer beidseitigen Radikaloperation. Patientinnen, die brusterhaltend operiert werden, leben ebenso lange. Das berichtete die „Apotheken Umschau“ unter Bezug auf Forschungsergebnisse der University School of Medicine in Stanford (USA).

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Der Streit, ob in deutschen Krankenhäusern sinnlos operiert wird, geht weiter

Wird in deutschen Kliniken ohne medizinische Notwendigkeit aus wirtschaftlichen Gründen zu viel operiert? Ein Team der Universität Hamburg und der TU Berlin stellte im Juli dieses Jahres ein Gutachten dazu vor, gemeinsam bestellt von den Kliniken und den Kassen. Ihr Ergebnis erzeugte lange Gesichter: Es fehlte ihnen an Daten, um die Frage abschließend klären zu können, sagten die Wissenschaftler.

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Geben Ärzte nach kleineren Operationen zu wenig Schmerzmittel?

Kleinere Eingriffe sind häufig schmerzhafter als gedacht. Das zeigt eine Studie der Universität Jena mit Daten von mehr als 50000 Patienten aus 105 deutschen Krankenhäusern. Nach größeren Operationen leiden die Patienten demnach vergleichsweise selten unter stärkeren Schmerzen, berichtet die „Apotheken Umschau“.

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Jeder vierte Bundesbürger ab 70 Jahren musste sich im vergangenen Jahr einer Operation unterziehen

Je älter man wird, desto häufiger zwickt und zwackt es irgendwo, die gesundheitlichen Probleme nehmen deutlich zu. Und dabei handelt es sich leider meist nicht um harmlose Zipperlein, die relativ einfach mit Hausmitteln oder Medikamenten behoben werden können. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab, nimmt die Zahl der Operationen bei Ab-70-Jährigen in Deutschland überdurchschnittlich zu.

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