Organspende: Darum ist der Spenderausweis so wichtig

Das Thema Organspende ist lebenswichtig. Vor allem für diejenigen, die auf ein neues Herz oder ein anderes Organ warten. Nicht jeder möchte spenden, doch jeder sollte einen Spenderausweis haben. Ob man zum Organspender werden möchte oder nicht, das ist eine persönliche Entscheidung. Wie auch immer sie ausfällt, man sollte sie schriftlich festhalten, sagt Chefredakteur Peter Kanzler vom „HausArzt-PatientenMagazin“:

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Mehr Organspender – weniger gespendete Organe

Die aktuellen Zahlen, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) anlässlich ihres 11. Jahreskongresses vorstellt, zeigen, dass zumindest der Rückgang der Organspenden vorerst gestoppt zu sein scheint. Demnach ist die Zahl der Organspender von Januar bis Oktober 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent von 713 auf 736 gestiegen. Damit zeichnet sich erstmals seit vier Jahren nach einem deutlichen Rückgang wieder eine leichte Aufwärtsbewegung ab. Dies gilt jedoch nicht für die Anzahl der gespendeten Organe, die im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf insgesamt 2.455 Organe zurückgegangen sind. Während die Summe der gespendeten Nieren leicht von 1.235 auf 1.284 stieg, nahm die Zahl der gespendeten Herzen, Lungen, Lebern und Bauchspeicheldrüsen ab.

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Laut Krankenkassen-Umfrage hat jeder dritte Deutsche einen Organspende-Ausweis

Knapp jeder dritte Bürger in Deutschland (31 Prozent) verfügt über einen Organspendeausweis. Dies hat eine repräsentative Umfrage durch die Krankenkasse Barmer GEK unter 1000 Versicherten ergeben, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) vorliegt. Die Kenntnis über das Thema ist gut, wie die Umfrage zeigt: Mit der Organspende haben sich bereits 87 Prozent der Bevölkerung auseinandergesetzt. 83 Prozent wissen, dass sie mit dem Ausweis Angehörigen im Ernstfall eine schwierige Entscheidung abnehmen können. Dennoch herrscht Skepsis bei der eigenen Spendenbereitschaft:

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Auch Diabetiker dürfen Organe spenden

Auch Menschen mit Diabetes dürfen grundsätzlich Organe spenden. Das erklärt Karolina Schmidt, Referentin für Organspende bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Zwar kann die Zuckerkrankheit zu Organschäden führen, die einer Transplantation entgegenstehen.

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Am 1. Juni ist bundesweiter Tag der Organspende

Was verbindet Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr mit Kabarettist Eckart von Hirschhausen oder Pfarrerin Margot Käßmann? Es ist ein kleines Stück Papier, das – so unscheinbar es auch wirkt – im Falle des Falles Leben retten kann: der Organspendeausweis. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema war selten so wichtig wie in diesem Jahr, angesichts sinkender Organspendezahlen und der Erschütterung der Bevölkerung durch die Datenmanipulationen an einzelnen Transplantationszentren. Der bundesweite Tag der Organspende hat deshalb das Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen und zum Nachdenken anzuregen.

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NDR Info: Organspendebereitschaft in Deutschland geht massiv zurück

Die Organspendebereitschaft in Deutschland ist nach Informationen des Nachrichtenprogramms NDR Info noch viel stärker zurückgegangen als befürchtet. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht inzwischen einen klaren Zusammenhang mit den Transplantationsskandalen in München, Göttingen und Regensburg. Während es sonst in ganz Deutschland mehr als 100 Organspenden pro Monat sind, ist diese Zahl im Oktober auf weniger als 60 gesunken. Der medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste, sagte NDR Info, das Vertrauen in das System sei erschüttert. Diese Erkenntnis hätte die DSO aus Gesprächen mit Angehörigen gewonnen. „Die sagen uns das ganz deutlich, eigentlich wüssten sie, dass der oder die Verstorbene eine Organspende befürwortet hätte. Aber nach dem Bekanntwerden der Skandale sind sie nicht mehr einverstanden.“

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Organspender sind versichert

Erleidet ein Lebendspender bei der Organentnahme einen Schaden, kann er von der gesetzlichen Unfallversicherung eine Entschädigung verlangen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf ein Grundsatzurteil des Bundessozialgerichtes. Ein solcher Schaden wird demnach behandelt wie ein Arbeitsunfall. Ein Kläger hatte seinem kranken Bruder eine Niere abgegeben und eine Lähmung davongetragen. Lebendspenden sind zudem noch für Knochenmark und Leber möglich.

Drei von zehn Bürgern sagen: Spenderorgane nur noch für Organspender

Seit über einem Jahr diskutiert die Republik, wie der eklatante Mangel an Spenderorganen behoben werden kann. Politiker arbeiten an einer Neuregelung des Transplantationsgesetzes, die Krankenkassen werben in Aufklärungskampagnen dafür, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Ökonomen fordern zusätzliche Anreize für potenzielle Organspender. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) befürworten drei von zehn Befragten, dass nur diejenigen ein Spenderorgan erhalten, die auch selbst Organspender sind.

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Organspende-Umfrage: Große Zustimmung zur Entscheidungslösung

Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind für eine Änderung des Transplantationsgesetzes. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Darin sprachen sich 41 Prozent der Befragten dafür aus, die von Frank-Walter Steinmeier vorgeschlagene Entscheidungslösung einzuführen. Sie sieht vor, jeden Bürger zu seiner Bereitschaft für oder gegen die Organspende zu befragen und diese Meinung auf dem Personalausweis, Führerschein oder der Krankenversicherungskarte zu dokumentieren. Für die derzeit geltende Zustimmungslösung, nach der nur derjenige Organspender ist, der dies in einem Organspendeausweis festgehalten hat, sprach sich jeder dritte Bundesbürger aus. 23 Prozent der Befragten sind dafür, die Widerspruchslösung einzuführen. Das bedeutet, dass jeder Organspender ist, der sich zu Lebzeiten nicht dagegen ausgesprochen hat.

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Bundesweiter Tag der Organspende am 4. Juni 2011

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat ihn, der Fernsehmoderator Reinhold Beckmann, der Sänger und Musiker Peter Maffay, der Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen und viele andere – sie alle haben sich entschieden: Für ein „Ja“ auf dem Organspendeausweis. Drei Viertel der Deutschen hingegen haben noch keine Entscheidung getroffen und überlassen dies im Ernstfall ihren Angehörigen.

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