Bei Kater Paracetamol meiden – Das Schmerzmittel belastet die Leber zusätzlich

Wen am Morgen nach einer Feier ein Kater plagt, der sollte bestimmte Medikamente unbedingt meiden. „Finger weg von Schmerzmitteln wie Paracetamol“, betont Hausärztin Dr. Bettina Brandt aus Lübeck im Patientenmagazin „HausArzt“. „Sie werden wie Alkohol in der Leber abgebaut und belasten diese zusätzlich.“

Leberschäden durch Paracetamol

Viele Menschen unterschätzen die Risiken rezeptfreier Schmerzmittel. Ein Zuviel davon kann unter anderem Gift für die Leber sein. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, haben französische Forscher 114 Fälle von Lebertransplantationen untersucht, bei denen das Organ durch Arzneimittel zerstört worden waren.

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Kein Paracetamol bei Rückenschmerzen

Selbst in Leitlinien zur Behandlung von Rückenschmerzen wird Paracetamol als ein geeignetes Mittel empfohlen. Die Ärzte sollten umdenken, berichten laut „Apotheken Umschau“ Forscher der Universität von Sydney (Australien): In einer Studie mit Daten von 5366 Probanden brachte Paracetamol gegen Rückenschmerzen keine besseren Ergebnisse als ein Placebo. Auch bei Hüftgelenkarthrosen wirkte es nicht effektiv.

Ibuprofen und Paracetamol sind die am häufigsten verkauften rezeptfreien Mittel

109 Millionen Packungen Schmerzmittel wurden im Jahr 2013 in deutschen Apotheken verkauft. Mit 41 Prozent war dabei der Schmerz- und Entzündungshemmer Ibuprofen der am meisten abgegebene Wirkstoff. Mit 28 Prozent folgt Paracetamol und erst an dritter Stelle ASS, das nur mit sieben Prozent als Einzelstoff und mit 17 Prozent in Kombination, etwa mit Coffein oder Vitamin C, gekauft wurde. Dass leichte Schmerzen eigenverantwortlich mit rezeptfreien Mitteln behandelt werden, ist sicher sinnvoll.

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BPI: Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol in zahlreichen Studien belegt

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat in der neuesten Ausgabe des Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (09/12) eine Zusammenfassung zur Wirksamkeit und Risiken von Paracetamol publiziert. Das BfArM kommt zu dem Fazit, dass die Wirksamkeit und Sicherheit von Paracetamol bei bestimmungsmäßigem Gebrauch in zahlreichen Studien belegt ist. Im Hinblick auf die geführten Diskussionen um den Wirkstoff Paracetamol in den letzten Monaten, wird die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Bewertung des BfArM vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt.

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Schmerzmittel steigert Blutkrebsrisiko

Wer über mehrere Jahre hinweg mindestens viermal pro Woche das Schmerzmittel Paracetamol einnimmt, steigert sein Risiko, an Blutkrebs zu erkranken, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Cancer Research Center in Seattle (USA), als sie die Daten von 60 000 Teilnehmern einer Lebensstil-Studie auswerteten. Nach sechs Jahren waren knapp 600 Menschen an Blutkrebs erkrankt.

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Aspirin & Co. sollen rezeptpflichtig werden

Große Packungen des Schmerzmittels Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) könnte es schon bald nur noch auf Rezept in der Apotheke geben. Wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC berichtet, will der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Packungsgrößen für bislang rezeptfrei erhältliche Schmerzmittel begrenzen: im Fall von ASS auf zehn Gramm – das entspricht 20 Tabletten à 500 Milligramm Wirkstoff.

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Paracetamol dämpft Impfwirkung

Das Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol kann bei Babys zwar eine Fieberreaktion auf Impfungen mildern. Es kann jedoch auch den Impferfolg schmälern, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine tschechische Studie.

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Paracetamol bei Kindern nach Alter und Körpergewicht dosieren

Paracetamol ist bei Kindern häufig das Schmerzmittel der ersten Wahl. Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. „Eltern sollten sich beim Apotheker informieren und die Dosierung an das Alter und das Körpergewicht ihres Kindes anpassen“, so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. In der Regel werden 10 bis 15 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes als Einzelgabe, pro Tag höchstens 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gegeben. Der Apotheker unterstützt Eltern in der Selbstmedikation gerne bei der Berechnung der individuellen Dosierung, die auch vom Alter und der Darreichungsform abhängt. Ist die mehrfache Gabe eines Schmerzmittels nötig, sollten zwischen den Einnahmen mindestens sechs Stunden liegen. Bei Jugendlichen ab 12 Jahren bzw. 43 Kilogramm Körpergewicht und Erwachsenen sind pro Tag höchstens 4 Gramm Paracetamol empfehlenswert. Paracetamol bei Kindern nach Alter und Körpergewicht dosieren weiterlesen

Schmerzmittel mit Paracetamol ab April teilweise rezeptpflichtig

Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Zäpfchen sind davon nicht betroffen. „Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder geeignet. Die Höchstdosis sollte aber nicht überschritten werden“, so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. Erwachsene sollten pro Tag nicht mehr als 4 Gramm Paracetamol einnehmen. Die zulässige Dosis hängt unter anderem vom Alter und vom Körpergewicht ab. Patienten sollten sich individuell in der Apotheke informieren. Schmerzmittel mit Paracetamol ab April teilweise rezeptpflichtig weiterlesen