Okt 17
Besorgnis erregende Meldungen über Pestizidrückstände in Lebensmitteln wurden gestern von verschiedenen europäischen Umweltorganisationen verbreitet. “Obst und Gemüse so stark belastet wie noch nie”, schreibt beispielsweise das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Die Autoren berufen sich auf eine ihnen zugespielte Vorabfassung des Rückstands-Monitoringberichts der Europäischen Kommission für das Jahr 2006.
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Okt 02
Die Verbraucher in Deutschland können auch weiterhin Kräuter und Gewürze als wohlschmeckende Zutaten ihrer Speisen verwenden. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Industrieverband Agrar e.V. nach Durchsicht der heute von Greenpeace veröffentlichten Testergebnisse. “Wir bedauern, dass der Verbraucher wieder einmal unnötig verunsichert wird”, so IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.
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Aug 28
Durch die europäische Vereinheitlichung von Pestizid-Höchstmengen ab dem 1. September, kann stärker belastetes Obst und Gemüse auf den deutschen Markt gelangen. Nach einer heute veröffentlichten Studie von Greenpeace und der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 sind fast 700 der zukünftig EU-weit geltenden Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu hoch. Vor allem die bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Tomaten und Paprika zugelassenen Pestizid-Belastungen sind oftmals so hoch, dass akute und chronischen Gesundheitsschäden drohen, insbesondere bei Kindern.
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Aug 21
Deutsches Obst, Gemuese und Getreide ist haeufig mit illegalen und besonders gesundheitsschaedlichen Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung von Greenpeace hervor, die auf Daten des Bundesamtes fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) basiert. Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behoerdlich nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Die meisten illegalen Pestizide befanden sich in frischen Kraeutern und Himbeeren (18 Prozent der Proben), gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren (6 bis 8 Prozent der Proben). Greenpeace hat die im Fruehjahr 2008 veroeffentlichten Daten ausgewertet, da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide ueberprueft.
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