Wie oft man ein Pflaster wechseln sollte

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Bei einer Schnittwunde am Finger sollte man ein Pflaster am besten mehrfach am Tag erneuern. Denn dort tummeln sich schon nach kurzer Zeit jede Menge Bakterien, und das Pflaster wird schnell schmutzig, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Am Rücken beispielsweise hält ein Pflaster deutlich länger.

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Capsaicin aus der Chilischote lindert wirksam Schmerzen

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In der Haut dockt es an den Nervenenden an. Nach anfänglichem Brennen reagiert der Rezeptor immer weniger darauf. „Wendet man Capsaicin hochkonzentriert an, ziehen sich die Nervenendigungen aus der Haut zurück – aber nicht für immer“, sagt Physiologe Professor Peter Reeh von der Universität Erlangen in dem Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 1. Januar 2016). „Bei jedem dritten Patienten lindert ein Pflaster mit hoher Capsaicin-Konzentration die Schmerzen.“ Einige Wochen haben Schmerzpatienten Ruhe, bis die Nervenenden wieder arbeiten.

Pflaster ABC – Welches bei welcher Verletzung hilft

Ob beim Hinfallen das Knie aufgeschürft, beim Kartoffelschälen geschnitten, oder in neuen Schuhen eine Blase gelaufen, für all die kleinen Wunden heißt es meist: Pflaster drauf und gut. Denn ein Pflaster schützt die Verletzung vor Schmutz, Druck und Nässe, sodass die Wunde schneller abheilen kann, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Herkömmliche Pflaster werden aber nicht von allen Menschen vertragen, erklärt Chefredakteurin Claudia Röttger:

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Hormone als Gele oder Pflaster richtig anwenden

Patienten, die hormonartige Medikamente brauchen, sollten sich bei ihrem Apotheker über die richtige Anwendung informieren. „Es gibt verschiedene Darreichungsformen, um Hormone als Medikamente zu verabreichen. Einen Königsweg gibt es dabei nicht, jede Darreichungsform hat Vor- und Nachteile“, sagte Professor Dr. Rolf Daniels von der Universität Tübingen. Beim Internationalen Fortbildungskongress Pharmacon informieren sich Apotheker eine Woche lang über aktuelle Entwicklungen der Hormontherapie.

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Wirkstoffpflaster: Nicht zerschneiden und Wärme meiden

Patienten sollen sich vor dem Aufkleben eines therapeutischen Pflasters vom Apotheker beraten lassen. Wirkstoffpflaster werden u.a. gegen Schmerzen, Reiseübelkeit, Raucherentwöhnung, Herzerkrankungen oder Beschwerden in den Wechseljahren eingesetzt. Je nach Präparat werden sie auf unterschiedliche Hautstellen aufgeklebt. Oft enthalten die Pflaster stark wirksame Arzneistoffe, die über die Haut ins Blut gelangen. Ihre Wirkung setzt verzögert ein und hält auch nach dem Ablösen des Pflasters von der Haut noch einige Zeit an. „Bei diesen Arzneiformen passieren leicht Fehler, zum Teil mit lebensbedrohlichen Folgen. Patienten sollten deshalb ihren Arzt oder Apotheker fragen, wie sie ein Wirkstoffpflaster richtig anwenden“, so Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

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