Knapp 2,9 Millionen Pflegebedürftige im Dezember 2015

Im Dezember 2015 waren in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Pflegebedürftigen im Vergleich zum Dezember 2013 um 234 000 (+ 8,9 %) zugenommen. 83 % der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter, mehr als ein Drittel (37 %) war mindestens 85 Jahre alt. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen war weiblich (64 %).

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71 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt

Im Dezember 2013 waren in Deutschland 2,63 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Mehr als zwei Drittel (71 % oder 1,86 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu Hause versorgt. Von diesen erhielten 1,25 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden. Weitere 616 000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, bei ihnen erfolgte die Pflege jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. In Pflegeheimen vollstationär betreut wurden insgesamt 764 000 Pflegebedürftige (29 %).

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Pflegende Angehörige sollten sich besser über die Leistungen der Pflegeversicherung informieren

Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause von Angehörigen betreut. Die jedoch sind über die ihnen zustehenden Leistungen aus der Pflegeversicherung oft schlecht informiert, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf eine Studie der Techniker Krankenkasse. So kenne nur jeder zweite Helfer die Möglichkeit, sich zuhause von einem Pflegeprofi anleiten zu lassen. Angesichts der großen Belastungen, denen die Angehörigen ausgesetzt sind, sollten sie sich bei Pflegestützpunkten und Beratungsstellen besser über ihre Rechte informieren.

Gewalt in der Pflege – „Die wahren Dramen spielen sich zu Hause ab“

Nicht nur in den Heimen, sondern auch bei der häuslichen Pflege geraten Konfliktsituationen oft außer Kontrolle und gipfeln in Missachtung, bösen Worten oder gar Schlägen. Das ist der Punkt, an dem pflegende Angehörige dringend Hilfe von außen suchen sollten. „Hinter Überforderungssituationen, die in der Pflege häufig sind, stecken oft 40 Jahre Kränkung“, sagt Gabriele Tammen-Parr, die als Sozialpädagogin in Berlin die Beratungsstelle „Pflege in Not“ der Diakonie leitet, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

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Continentale-Studie 2011 Pflegebedürftigkeit: Größte Angst – geringste Vorsorge

Vor nichts haben die Deutschen mehr Angst als vor Pflegebedürftigkeit: Für 82 Prozent ist die Vorstellung, einmal auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, mit Abstand die größte Sorge für die persönliche Zukunft. Entsprechend sehen die Menschen auch in diesem Punkt sehr großen Vorsorgebedarf. Nur: Für nichts wird in Deutschland so wenig finanziell vorgesorgt wie gerade für den Pflegefall. Zu diesem Ergebnis kommt die „Continentale-Studie 2011“, die auch die Ursachen für diesen Widerspruch ermittelt hat. Denn der Grund dafür, dass nur zwei Prozent der Bevölkerung eine private Pflegezusatzversicherung haben, ist eine Mischung aus unbegründetem Optimismus und fehlender Informiertheit.

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Pflegestatistik: Mehr Pflegebedürftige, mehr pflegende Angehörige und Tausende neuer Arbeitsplätze

Die aktuellen Zahlen belegen es: Die Pflegebranche ist der Jobmotor und immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Im Dezember 2009 waren es 2,34 Millionen Menschen, wie die aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt. Im Vergleich zu Dezember 2007 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen um rund 91.000 Personen oder 4,1%. Mehr als zwei Drittel (69% oder 1,62 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Von diesen erhielten 1,07 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden. Weitere 555.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, bei ihnen erfolgte die Pflege jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. In Pflegeheimen wurden insgesamt 717.000 Pflegebedürftige (31%) betreut. Die Anzahl der in Heimen vollstationär Versorgten ist um 4,6% (+31.000) gestiegen.

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Demografischer Wandel führt zu 50% mehr Pflegebedürftigen im Jahr 2030

Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Die Zunahme bis zum Jahr 2020 dürfte somit 29% und bis 2030 rund 50% betragen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen.

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Notfall Pflege: Zwei Drittel der Deutschen wissen nichts von ihrem Recht auf kostenlose Hilfe

Jeder sechste Deutsche ist pflegebedürftig oder hat ein zu pflegendes Familienmitglied. Doch nur wenige machen von ihrem Recht auf eine kostenlose und unabhängige Pflegberatung Gebrauch. Der Grund: Zu wenig Bundesbürger wissen, dass sie seit einem Jahr einen Anspruch auf diese Hilfsangebote haben. So sind zwei Drittel beispielsweise nicht darüber informiert, dass sie sich jederzeit telefonisch von Experten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten lassen können. Bei den von Pflegebedürftigkeit am stärksten betroffenen älteren Menschen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF).

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Wer kranke Angehörige betreut, darf die eigene Gesundheit nicht vergessen

Über zwei Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Fast die Hälfte von ihnen wird ausschließlich von den eigenen Angehörigen zu Hause versorgt. Wie sehr dies die Laienpfleger belastet, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage in Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Dort gab fast jeder zweite pflegende Angehörige an, dass ihn die Aufgabe an den Rand eines Burnouts bringt. Sie bestimmt oft ihr ganzes Leben und ist unter den Pflegenden Stressfaktor Nummer eins.

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Die fünf wichtigsten Fragen zur Pflege

Wenn die Oma sich den Fuß bricht und zum Pflegefall wird, haben die Angehörigen meist wenig Zeit, sich von dem Schock zu erholen. Sie müssen dann möglichst schnell die Situation meistern. Wie man das am besten schafft, darüber sprechen wir mit Peter Kanzler, Chefredakteur der Apotheken Umschau.

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