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Was Erwachsene gegen Akne tun können

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Ob Yoga, Meditation oder autogenes Training: Effektive Entspannungstechniken können bei Erwachsenen-Akne hilfreich sein. So lassen sich dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ zufolge stressige Situationen im Job und in der Familie eventuell auch ohne unschöne Reaktionen der Haut meistern. Und möglicherweise verändert sich auch die Sicht auf die Krankheit selbst.

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Die Pubertät geht vorüber, die Akne bleibt

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Pickel, Pusteln und Mitesser im Gesicht – bei vielen Bundesbürgern ist damit nach der Pubertät noch lange nicht Schluss. Jeder siebte 20- bis 39-Jährige (14,3 Prozent) neigt nach eigenen Angaben zu Hautunreinheiten und Akne, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ ergab. Von den 14- bis 19-Jährigen berichtet jeder Vierte (25,3 Prozent) von Hautunreinheiten und Akne.

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Schlechte Haut durch Schokolade – was ist dran?

In der Weihnachtszeit steigt bei vielen Menschen die Lust auf etwas Süßes: Schokoweihnachtsmänner, Dominosteine, Baumkuchen – Leckereien soweit das Auge reicht. Wer aber viel Schokolade isst, bekommt schneller Pickel, heißt es oft. Ein genauer Blick zeigt: Sie kann tatsächlich ein Auslöser für Hautprobleme sein.

Produkte mit einem hohem glykämischen Index, wie Schokolade, Kuchen und Softgetränke, können Akne und unreine Haut verschlimmern. “Sehr fettige und zuckerhaltige Nahrungsmittel begünstigen Unreinheiten tatsächlich häufig. So wirkt sich sehr viel Schokolade eher negativ aus und kann einen Schub auslösen”, sagt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel. Der Verzehr von fettigen und zuckerhaltigen Produkten regt die Talgproduktion an, was zu einer vermehrten Pickelbildung führt. “Auch Milcheiweiß hat eine hormonelle Wirkung und kann Akne verschlimmern”, sagt Müller-Steinmann.

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Um auch die Winterzeit pickelfrei zu genießen, rät der Dermatologe zu sparsamer Nascherei und einer ausgewogenen Ernährung “Alles in Maßen genießen – auch wenn das in der Vorweihnachtszeit schwer fällt. Gerade viel Zucker ist dauerhaft ungesund für den gesamten Körper. Eine Ernährung mit viel Rohkost hingegen kann Unreinheiten vorbeugen”, erklärt Müller-Steinmann. Wer trotzdem immer wieder Pickel oder Akne bekommt, der sollte einen Dermatologen aufsuchen und die Ursachen abklären lassen. Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden und Symptome zu lindern. “Patienten mit schlechter Haut helfen häufig schon Fruchtsäure-Peelings. Bei sehr schlimmen Formen von Akne kann eine Laserbehandlung sinnvoll sein”, sagt Dermatologe Müller-Steinmann. “In einem persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, welche Therapie zu den Hautbedürfnissen passt.”

Zusätzlich zu der hautärztlichen Behandlung sowie einer ausgewogenen Ernährung sollten Patienten darauf achten, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, Sport zu treiben und generell Stress zu meiden. Milde Peelings und Waschgele schaffen ebenfalls Abhilfe.

Pubertätsfluch Pickel

So gemein! Ausgerechnet im Teenageralter, wo das Aussehen im Hinblick auf die Chancen beim anderen Geschlecht besonders wichtig ist, leiden viele Menschen unter Pickeln und Mitessern, Ältere kennen diese Hautprobleme kaum. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ berichten vier von zehn (38 Prozent) der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren von unreiner Haut, von den Jungs dieser Altersgruppe ist sogar jeder Zweite (51 Prozent) betroffen.

Wahrscheinlich wenig trostreich für die Jugendlichen ist, dass mit den Jahren auch ihre Hautprobleme zu vergehen scheinen. Bei den 20- bis 29-Jährigen berichtet noch jeder Sechste (17 Prozent) von unreiner Haut, bei den ab 50-Jährigen leiden nach eigener Aussage nur noch 4 Prozent darunter.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1934 Personen ab 14 Jahren.

Pickel von zu viel Schokolade

Schokolade verursacht Pickel. Allerdings liegt das nicht am Kakao. „Es ist das Überangebot an Zucker im Zusammenspiel mit Milch und Milchprodukten, welches das Hautbild unruhiger macht“, erklärt der Dermatologe Professor Bodo Melnik von der Universität Osnabrück in der „Apotheken Umschau“.

Die Hälfte aller Lebensmittel, die wir heute nutzen, verursacht zu hohe Blutspiegel von Insulin, das letztlich für die Unreinheiten verantwortlich ist. In der Pubertät kommt noch ein Überangebot an Sexualhormonen hinzu. Nahrungsmittel, die den Insulinspiegel nicht treiben, sind Obst, Gemüse, Nudeln aus Hartweizen sowie Erbsen, Bohnen, Linsen und Nüsse.

Milch und Milchprodukte nehmen eine Sonderstellung ein: Sie steuern die Bauchspeicheldrüse direkt an und lassen den Insulinspiegel steigen, erklärt Melnik. Um unreinen Teint nicht noch zu fördern, sollte man den Milchkonsum einschränken und möglichst selten Weißbrot, Süßigkeiten, geschälten Reis und zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen.