Männer sollten regelmäßig zur Prostatakontrolle

Ein Großteil der Männer in Deutschland nutzt das Früherkennungsangebot beim Urologen nicht – dabei wäre spätestens ab dem 45. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle der Prostata sinnvoll. Denn früher oder später verursacht diese bei jedem Mann Probleme.

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Der schwere Gang zum Urologen

Besuche beim Urologen sind bei Männern nicht sehr verbreitet, erst im Alter werden sie häufiger. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“. In der Studie geben nur vier von zehn (39,0 Prozent) der befragten Männer an, dass sie mindestens schon einmal bei einem Spezialisten für Männerleiden waren. Fast genauso viele (37,5 Prozent) erklären, dass sie Prostata oder Genitalbereich noch nie eingehender ärztlich untersuchen haben lassen, seitdem sie erwachsen sind. Gesundheitliche Beschwerden in diesen Körperregionen wären drei von zehn (30,8 Prozent) so peinlich, dass sie erst dann einen Arzt aufsuchen würden, wenn es gar nicht mehr anders ginge.

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Impotenz! Ärzte warnen vor zu schneller Prostata-OP

Prostata-Krebs ist die häufigste Krebs-Erkrankung bei Männern. Allein in Deutschland gibt es pro Jahr mehr als 40.000 Neuerkrankungen. Rund drei Prozent sterben daran. Auf die Diagnose Prostata-Krebs folgt in der Regel die Totaloperation der männlichen Vorsteher-Drüse. Doch die Folgen sind für den Patienten einschneidend: Inkontinenz, Zeugungsunfähigkeit, Impotenz.

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Prostata-Probleme: Können pflanzliche Mittel tatsächlich helfen?

Die Symptome sind unangenehm und im Alltag oft sehr belastend: Jeder zweite Mann über 60 Jahre leidet unter Beschwerden beim Wasserlassen oder nächtlichem Harndrang. Die häufigste Ursache dafür ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie / BPH). Denn die kastaniengroße Drüse beginnt bei den meisten Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr zu wachsen. Je nach dem wie schnell und in welche Richtung sich die Wucherung entwickelt, kann es dadurch früher oder später zu Beschwerden der Harnröhre und / oder der Blase kommen.

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Urologen warnen vor unseriöser Werbebroschüre

Seit einiger Zeit sorgt eine dubiose Werbebroschüre mit dem Titel „Gesundheits-Alarm! Retten Sie Ihre Prostata“ für Verunsicherung unter Männern. Ein „Dr. Hittich“ versucht darin, ein Natur-Wundermittel an den Mann zu bringen, das bei fortschreitender Prostatavergrößerung helfen soll. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) warnen vor dieser Broschüre. „In verwirrender Weise werden darin Fakten und falsche Aussagen zu den Krankheiten der Prostata vermischt. Das einzige Ziel dieser Aneinanderreihung von Halbwahrheiten scheint darin zu bestehen, Männern zu suggerieren, auf den Arztbesuch verzichten zu können, wenn sie nur die überteuerten Wunderpillen kaufen“, sagt Professor Dr. Claus Fischer, der Vorsitzende des DGU-Arbeitskreises Prävention, Umwelt- und Komplementärmedizin.

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Urologen forcieren Umsetzung der S3-Prostatakrebs-Leitline in die Praxis

Die neue interdisziplinäre S3-Leitlinie ist ein Meilenstein bei der Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs. Nun muss sie Versorgungsrealität werden. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. engagiert sich mit einer bundesweiten Fortbildungs-Initiative bei der schnellen Umsetzung der Leitlinie in die Praxis. Die neue ärztliche S3-Leitlinie beinhaltet das komplette derzeit verfügbare Wissen zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms. „Jetzt werden wir dieses Wissen zeitnah an die Kollegen in der Praxis vermitteln, damit unsere Patienten von den Neuerungen der Leitlinie profitieren und allerorts eine leitliniengerechte und damit die bestmögliche Behandlung erhalten“, sagt der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V., Dr. Martin Bloch. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Empfehlung zur ersten PSA-Bestimmung ab 40 Jahren, eine verstärkte Aufklärungspflicht über Diagnoseprogramm und Therapieprozess durch den Urologen, sowie die Würdigung der Active Surveillance als gleichrangige Therapieoption für Patienten mit nicht metastasiertem Prostatakarzinom.

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Viren als Auslöser von Prostatakrebs?

An der Entstehung von Prostatakrebs könnte auch ein Virus beteiligt sein, berichtet die „Apotheken Umschau“. Krebsforscher haben das Virus XMRV dabei im Fadenkreuz. Wissenschaftler der Universität von Utah (USA) fanden den Erreger in 27 Prozent von 200 untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten. In gesundem Gewebe kam es nur bei sechs Prozent vor.

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Auftrieb für Prostatakrebsvorsorge – Bericht belegt Verringerung der Sterblichkeit um bis zu 31 %

Die Effizienz des PSA-Tests (Prostata-spezifisches Antigen) zur Verringerung der Sterblichkeit durch Prostatakrebs erhielt durch neue Ergebnisse der ERSPC-Studie (European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer) weiteren Auftrieb. Sie ergab, dass die tatsächlichen Auswirkungen viel grösser als zuvor angegeben, nämlich bei bis zu 31 % liegen.

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PSA-Test schon ab 40

Bereits ab dem 40. Lebensjahr sollten Männer erstmals zur Prostatakrebsvorsorge zum Urologen gehen, lautet die Empfehlung der neuen Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik und Behandlung des Prostatakarzinoms, die jüngst von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vorgestellt wurde.

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Stahl oder Strahl – Neue Chancen zur Behandlung von Prostatatumoren

Am 13.5.2009 in Bonn präsentierte im Rahmen einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit dem Urologischen Netzwerk Bonn e.V. in der MediClin Robert Janker Klinik Chefärztin Fr. Dr. Oberste-Beulmann eine in Nordrhein-Westfalen neuartige Behandlungsmöglichkeit von Prostatatumoren.

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