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Schwerverletzte Unfallopfer benötigen besonderen Beistand

Wer heute bei einem Unfall schwer verletzt wird, hat eine 90-prozentige Chance zu überleben, aber viele leiden länger als nötig seelisch unter den Folgen. „Wichtig ist, dass der Schwerverletzte gleich in ein Trauma-Zentrum kommt“, betont Prof. Bertil Bouillon, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Kliniken der Stadt Köln, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

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Mein Pferd, mein Therapeut?

Zahlreiche Frauen, die regelmäßig reiten, sehen darin mehr als nur eine sportliche Aktivität. In Interviews mit Wissenschaftlerinnen der Universitäten von South Dakota (USA) und Tromsø (Norwegen) gaben viele der befragten Hobby-Reiterinnen an, dass der Kontakt mit ihrem Pferd sie psychisch gesund halte, berichtet die „Apotheken Umschau“. Stress in der Arbeit spiele dann keine Rolle mehr. Einige Frauen betonten, der Umgang mit dem Tier sei wie Psychotherapie. Reitende Männer, die ebenfalls befragt wurden, erwähnten mögliche therapeutische Effekte mit keinem Wort.

Bewegung und das richtige Essen halten auch die Psyche im Gleichgewicht

Psychische und körperliche Gesundheit sind eng miteinander verknüpft. Wer nicht raucht, viel Obst und Gemüse isst und regelmäßig die Walkingschuhe schnürt, fühlt sich meist auch seelisch wohl, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI).

„Auch andere Studien zeigen, dass ausgewogene Ernährung und viel Sport nicht nur Herz und Kreislauf schützen, sondern ebenso unsere Psyche stabilisieren“, resümiert Dr. Markus Busch vom RKI. Unklar bleibe allerdings, ob eine ungesündere Lebensweise Ursache oder Folge von psychischen Problemen ist.

Menschen leiden, wenn sie nicht lernen, loszulassen, was sie belastet

Alte Zeitschriften, die einen längst nicht mehr interessieren, verstauben seit Jahren in der Ecke. Man geht jeden Donnerstag zur Chorprobe, obwohl sie schon lange keine Freude mehr macht. Und am Kühlschrank erinnert ein welkes Post-it daran, dass man sich bei einer alten Freundin melden müsste… Was uns nicht mehr gut tut, müssen wir loslassen, sonst belastet es uns und kann uns sogar krank machen, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe (Heft 7/2009 ab heute im Handel).

Die Schweizer Psychoanalytikerin und Autorin Dr. Katharina Ley bestätigt: „Wir leiden, wenn wir überfällige Beziehungen zu Menschen und Dingen nicht beenden. Unsere Lebensenergien versiegen dabei.“ Doch jedes Beenden macht auch Angst vor Leere und vor dem Neuen – deshalb gibt HEALTHY LIVING Tipps, mit denen Trennungen leichter fallen.

Beispiel Schlechte Gewohnheiten
Laut Verhaltenstherapeut Dr. Marco von Münchhausen wird man jede dieser Gewohnheiten auf dieselbe Weise los: Zuerst erstellt man eine Liste, auf der alles notiert wird, was man ohne das Laster, zum Beispiel Rauchen, gewinnt: bessere Gesundheit, mehr Geld, strahlendere Haut… Dann braucht man einen verbindlichen Plan mit Etappenzielen. Also nicht: keine Zigaretten mehr! Sondern erst mal nur noch fünf am Tag.

Beispiel Beenden einer Sommerliebe
Im Urlaub glaubten Sie, die große Liebe getroffen zu haben – aber zu Hause ist alles anders… Diplom-Psychologin Lisa Fischbach rät: „Sobald Sie zu dem Schluss gekommen sind, dass Sie die Beziehung beenden wollen, sollten Sie Ihr Gegenüber einbeziehen!“ Falls ein Treffen nicht möglich ist, empfiehlt die Expertin einen ausführlichen Brief oder eine E-Mail. Hier sollten Sie ehrlich und mit Ich-Botschaften argumentieren. Also nicht „Du bist langweilig“, sondern „Ich habe das Gefühl, dass wir uns viel weniger zu sagen haben, als ich dachte.“

Beispiel Alter Streit
Er raubt jahrelang Kraft und ist frustrierend. Der Psychologe Prof. Siegfried Preiser in HEALTHY LIVING: „Bei alten Streits geht es für gewöhnlich um ein Thema, das für die Beziehung zueinander nicht entscheidend ist.“ Preiser rät zu einem Gespräch, in dem man den Konflikt noch einmal anspricht und vorschlägt, ihn bis auf Weiteres bewusst auszuklammern. Man einigt sich also darauf, sich in diesem Punkt nicht zu einigen – und das kann sehr entlastend sein!

Psychisch bedingte Fehlzeiten steigen in zwei Jahren um fast 20 Prozent

Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, sind die psychisch bedingten Fehlzeiten bei Berufstätigen in den letzten zwei Jahren um fast zwanzig Prozent gestiegen und erreichen den höchsten Stand seit Beginn der TK-Gesundheitsberichterstattung im Jahr 2000.

Statistisch gesehen, war jeder Berufstätige im letzten Jahr gut elf Tage krankgeschrieben, 1,4 Tage davon aufgrund einer psychischen Erkrankung. 2006 lagen die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen noch bei 1,15 Tagen je Beschäftigtem.

Weibliche Beschäftigte sind mit 1,9 Tagen pro Jahr deutlich mehr betroffen als Männer mit gut einem Tag. Zu den häufigsten Einzeldiagnosen gehören depressive Episoden, die allein fast fünf Prozent aller Fehltage ausmachen sowie Belastungsstörungen (Burn-out) und somatoforme Störungen.

Signale des Körpers erkennen – Neues aus der Motivationsforschung und Hirnforschung

Wie chronische Krankheiten, BurnOut, Depressionen und Funktionsbeeinträchtigungen psychischer Ursache mittels der Erkenntnisse aus der Motivanalyse und Ressourcencoaching (Reiss Profile und wingwave) einfach wieder verschwinden. Grobe Schätzungen von Psychologen und Wissenschaftlern meinen das ca. 80 Prozent aller körperlichen Beschwerden keinen organischen Ursprung haben. Der Auslöser ist ein seelisches Problem. In Deutschland sind mehr als 25 Millionen Kinder und Erwachsene davon betroffen.

Die individuelle Psyche nutzt den Körper als Sprachrohr.
Viele Menschen verbinden das Wort Psycho mit dem Makel, eine Macke zu haben. Psyche ist die Seele, Soma der Körper. Bei psychosomatischen Erkrankungen wandelt sich seelischer Schmerz in körperliche Symptome.

Somit können Funktionsbeeinträchtigungen psychischer Ursache per Definition keine Krankheit sein, sondern Symptome, und sind deswegen auch nicht zwangsläufig mit somatischen, sondern mit psychischen Maßnahmen zu behandeln.

Die Realität jedoch sieht anders aus, schauen wir einmal auf die steigenden Ausgaben im Gesundheitssektor.

Einige Beispiele von psychischen Symptomen: Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Rückenprobleme, Herzrasen, Schweißausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionn, Ängste, Alkoholismus, Einschlaf- oder Schlafstörungen etc.

Es werden meistens und im klassischen Sinne die Symptome „bekämpft“, anstatt der Ursache auf den Grund zu gehen, was mittels der Erkennisse aus den 16 Lebensmotiven nach Prof. Dr. Steven Reiss nun noch individueller und schneller möglich ist.

Für die Entstehung und Entwicklung einer psychosomatischen Krankheit spielen verschiedene Gründe eine Rolle wie z.B. fehlende Informationen, Fehldeutung normaler Körperanzeichen – und die Erfahrung, dass sich das Umfeld anders verhält, wenn man krank ist. Oftmals hilft dann ein geeignetes und schnell verschriebenes Mittel, man redet nicht über die ersten Anzeichen, möchte ja nicht als „Schwach“ dastehen, bzw. bekommt dadurch die oftmals in unser Leistungsgesellschaft fehlende nötige Anerkennung etc.

Von der psychischen Empfindung zur körperlichen Krankheit drückt sich individuell durch das Zusammenspiel von Körper, Psyche und sozialem Umfeld aus.

Sofern Menschen ihre Werte, Motive und Vorstelllungen im Leben nicht wissen, bzw. nicht einbringen können, oder dürfen, führt dies individuell zu unterschiedlichen Reaktionen. Mit der Motivanalyse nach Prof. Reiss können Sie nun seit ein paar Jahren erfolgreich und professionell herausfinden, wonach Sie persönlich streben und in welcher Form es Ihnen praxisnah und realistisch gelingt, ihre Werte, Ziele und Motive zu leben.

Was macht die Psyche und wie reagiert IHRE Seele und IHR Körper, wenn es nicht gelingt, Ausgleiche zu schaffen?

Ein in Arztpraxen heute leider oft vorgefundenes Beispiel für unbewussten Stress:

Nicht wahrgenommener Stress kann etwa eine Partnerschaft, oder ein Job sein, in der/dem man sich anscheinend zufrieden fühlt, in Wirklichkeit jedoch man nicht tun kann oder darf, was einem am Besten liegt, die ehr ungeliebten Tätigkeiten, das falsche Umfeld etc. einem Tag für Tag soviel Energie raubt, ach… man hat sich einfach dran gewöhnt.

Die Folge vieler junger Manger kann z. B. essenzieller Bluthochdruck sein, obwohl derjenige keine Übergewicht hat….oder wie sieht es mit BurnOut etc. aus?

Oder jemand ordnet sich mehr unter, als seine Motive entsprechend zu leben. Zeichen könnten Müdigkeit, Schlappheit, oder niedriger Blutdruck sein.

Web: www.reiss-profile.de