68 Prozent der Deutschen: psychische Probleme machen oft berufsunfähig

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen: Fast die Hälfte der Deutschen hat Angst, ihre Arbeitskraft zu verlieren. 68 Prozent nennen psychische Erkrankungen als eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit. Bedenklich: Fast jeder Vierte verlässt sich nur auf die gesetzliche Absicherung.

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Burnout auf dem Vormarsch

Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) setzt sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen unverändert fort. So ist 2010 nahezu jeder zehnte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. Bei der Untersuchung der Krankmeldungen von mehr als 10 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern zeigt sich: Die Diagnose Burnout (Ausgebrannt) wird von den Ärzten zunehmend dokumentiert. Um nahezu das 9-fache sind die Krankheitstage zwischen 2004 und 2010 wegen Burnout angestiegen. Insbesondere Frauen und Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen sind von einem Burnout betroffen. „Zeitdruck und Stress nehmen offenbar zu und die Gefahr besteht, dass die Menschen von zwei Seiten gleichzeitig ausbrennen, vom Beruf her und durch familiäre Belastungen“, so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

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Alte Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen besondere Hilfen

Zur Übergabe des Projektberichts „Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Organisation und Finanzierung von personenzentrierten Hilfen für psychisch kranke alte und demenzkranke Menschen“ sagte Ulla Schmidt: „„Der Bericht der Aktion psychisch Kranke e.V. (APK) wird die fachlichen Diskussionen und die gesellschaftliche Debatte zur Zukunft der Versorgung und Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen bereichern. Die Empfehlungen und Handlungsvorschläge bestätigen, dass wir mit der Pflegereform 2008 den richtigen Weg eingeschlagen und mit den dortigen Verbesserungen bereits wichtige Schritte getan haben. In der Umsetzung und Ausgestaltung der neu geschaffenen Rahmenbedingungen durch die Kostenträger und Leistungserbringer liegen noch große Herausforderungen, die es im Schulterschluss aller Beteiligten zu bewältigen gilt.“ “

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Psychische Probleme oftmals Ursache für Rückenschmerzen

Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise erreichen uns Tag für Tag neue Meldungen über die Folgen für Konjunktur, Arbeitsmarkt und einzelne Unternehmen. Hinter den großen Problemen verbergen sich viele Einzelschicksale von Menschen, die beispielsweise um ihren Arbeitsplatz bangen. Anhaltende Ängste und zunehmender Stress ziehen oft gesundheitliche Folgen nach sich. „Neben Störungen des Herz-Kreislauf- oder des Verdauungssystems wirkt sich Stress häufig auch auf den Rücken aus“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde in München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga e. V., der in den letzten Monaten einen erhöhten Zulauf von Rückenschmerzpatienten beobachten konnte.

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Glücksspieler – meist depressiv und häufig ängstlich

Etwa 90% der pathologischen Glücksspieler leiden – zumindest zeitweise – an einer weiteren psychiatrischen Erkrankung. Am häufigste diagnostizierte Dr. Volker Premper (Klinik Scheriner See) in einer Studie affektive Störungen (fast ausschließlich depressiver Art), Angststörungen und Substanzabhängigkeit.

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Mind/Body Medicine – eine Medizin gegen Stress

Seit 1995 ist die Zahl der psychischen Erkrankungen um 80 Prozent gestiegen, und auch bei der Zunahme der scheinbar rein physischen Morbidität spielen psychische Faktoren, insbesondere Stressbelastungen, eine maßgebliche Rolle – doch das konventionelle Versorgungssystem steht dieser Entwicklung weitgehend hilflos gegenüber. Deshalb finden Methoden der Mind/Body Medicine zur Behandlung und Prävention von krankmachenden Stressreaktionen wachsendes Interesse bei Medizinern und anderen Therapeuten. Der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhl für Integrative Medizin und Naturheilkunde der Universität Essen-Duisburg hat auf diesem Gebiet in den letzten Jahren ein Kompetenzzentrum aufgebaut. Vom 20. bis 23. August 2009 bietet der Lehrstuhl im Rahmen seiner 4. Summer School dem Fachpublikum die Möglichkeit, Grundlagen und praktische Einsatzbereiche der Mind/Body Medicine kennen und nutzen zu lernen. Die von der Erich-Rothenfußer-Stiftung geförderte Veranstaltung findet im Erich-Rothenfußer-Haus der Kliniken Essen-Mitte statt.

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Psychisch bedingte Fehlzeiten steigen in zwei Jahren um fast 20 Prozent

Wie die Techniker Krankenkasse (TK) meldet, sind die psychisch bedingten Fehlzeiten bei Berufstätigen in den letzten zwei Jahren um fast zwanzig Prozent gestiegen und erreichen den höchsten Stand seit Beginn der TK-Gesundheitsberichterstattung im Jahr 2000.

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Gesundheitswesen: 26,7 Milliarden Euro durch psychische Erkrankungen

Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensstörungen im Jahr 2006 auf 26,7 Milliarden Euro angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen die Kosten durch diese Erkrankungen damit um 3,3 Milliarden Euro höher als bei ihrer erstmaligen Berechnung im Jahr 2002 – verglichen mit allen anderen Krankheitsarten war das der höchste Anstieg in diesem Zeitraum. Das ist ein Ergebnis der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes. Zu den Krankheitskosten zählen in der amtlichen Statistik  sämtliche Gesundheitsausgaben für medizinische Heilbehandlungen und für Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahmen.

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