Jan 05
Ob Zigaretten, Zigarren oder Pfeife: Tabakkonsum schadet nicht nur Lungen, Herz und Kreislauf, sondern kann auch Blasenkrebs auslösen, vor allem, wenn viel und über Jahre geraucht wurde. Wer Silvester mit dem Rauchen aufgehört hat, senkt das Risiko erheblich. Früh erkannt, kann Blasenkrebs oftmals geheilt werden. Der Urologe Professor Arnulf Stenzl von der Universitätsklinik Tübingen rät langjährigen Rauchern deshalb zu einer Früherkennungsuntersuchung.
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Jan 02
“Nicht mehr rauchen” ist ein häufiger Neujahrsvorsatz. Bundesweit raucht etwa jeder Vierte noch. Jeder zweite Raucher (54 Prozent) will unabhängig vom Jahreswechsel aufhören, so eine repräsentative infas-Umfrage unter 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Besonders in Hessen ist der Wunsch verbreitet, Nichtraucher zu werden, hier wollen drei Viertel (73 Prozent) ohne Zigaretten leben. Anders in Sachsen, dort will sich nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) vom Glimmstängel verabschieden. Wichtigstes Motiv ist die Gesundheit. 73 Prozent der Raucher nennen sie als Grund, das Rauchen aufgeben zu wollen. Je schlechter der Gesundheitszustand bereits ist, desto größer ist der Wunsch, nicht mehr zu rauchen. Finanzielle Gründe stehen für 16 Prozent im Vordergrund.
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Dez 29
Passivrauchen erhöht nicht nur das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, sondern macht auch die Beinarterien krank, berichtet das Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber”.
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Dez 18
Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg und der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordern ein gesetzliches Verbot von Schokolade und Kaugummi in Zigarettenform, berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Forderung begründen sie mit neuen Forschungsergebnissen in den USA. Dort hat eine Befragung von 26.000 Bürgern ergeben, dass wer als Kind solche Süßigkeiten mochte, als Erwachsener häufiger echte Glimmstängel raucht.
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Okt 06
Entzündliche Zahnbetterkrankungen (Parodontitis) haben die Karies als stärksten Zahnkiller abgelöst. Konsequente Mundhygiene könnte auch diese Gefährdung der Kauwerkzeuge in den Griff kriegen - und der Verzicht aufs Rauchen. “Der stärkste äußere Risikofaktor ist das Rauchen”, sagt Professor Peter Eickholz, Parodontitisexperte von der Universitätsklinik Frankfurt/Main, in der “Apotheken Umschau”. Eine große Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2006 zeigte, dass bereits 27 Prozent der Raucher zwischen 35 und 44 Jahren an einer schweren Parodontitis litten - bei Nichtrauchern desselben Alters waren es nur 17 Prozent.
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Sep 03
Das neueste Urteil des Bundesverfassungsgerichts erhitzt die Gemüter: eine Lockerung des Rauchverbots zugunsten kleiner Kneipen ist zulässig. Begründung: Im Gegensatz zu größeren Gaststätten können diese keinen separaten Raucherraum anbieten. Ist der Aschenbecher in der Stammkneipe bald wieder voll? Weit weg erscheint die Diskussion um das Rauchverbot dagegen bei Badespaß und heißem Sommerwetter: am See, Fluss oder im Freibad kann der Raucher seine Freiheit genießen, sich lang ausstrecken und gemütlich eine rauchen. Stört doch keinen, oder?
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Sep 02
Für viele gehört sie einfach dazu – die Zigarette danach. Nichts ist schöner als nach dem Sex genüsslich einen tiefen Zug zu inhalieren und dabei richtig schön zu entspannen. Ungemütlich wird es jedoch, wenn der Liebesakt nicht zum erhofften Ergebnis führt und Paare vergeblich versuchen, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Florian Janzik, Gründer des Bremer Unternehmens ZARA OZ mental coaching, weiß, dass in diesen Fällen die Zigarette danach das Fass zum Überlaufen bringt: „Rauchen verringert nachweislich die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern. Frauen, die regelmäßig zur Zigarette greifen, sind doppelt so oft unfruchtbar wie Nichtraucherinnen. Da bleibt der Wunsch nach einem Kind oft ein unerfüllter Traum.“
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Mai 30
Die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche zur Rauchern werden, sinkt stark, wenn Eltern aufhören zu rauchen. Wenn beide Eltern eines Kindes nie geraucht haben, ist Forschungsergebnissen zufolge die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind einmal täglich rauchen wird, um über 70 Prozent im Vergleich (1) zu einer Konstellation gesenkt, in der beide Eltern weiterrauchen. Und wenn beide Eltern Raucher waren, aber aufgehört haben zu rauchen, ist dieselbe Wahrscheinlichkeit um fast 40 Prozent gesenkt.(1) Weitere Forschungsergebnisse zeigen, dass bei Müttern, die das Rauchen aufgehört haben, die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder anfangen zu rauchen, geringer ist.(2)
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