COPD – die Krankheit der Raucher

Über 300 Millionen feinste Lungenbläschen gelangt der lebenswichtige Sauerstoff aus der Atemluft in unser Blut. Die feine Teerschicht, mit der Raucher dieses empfindliche System mit den Jahren überziehen, stört diese Funktion, bis ständige Luftnot und Husten sie quält. Chronisch obstruktive (verengende) Lungenkrankheit heißt das Leiden, bekannt als COPD aus dem Englischen: Chronic Obstructive Pulmonary Disease.

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Raucherinnen haben ein höheres Risiko für eine Reizblase

Rauchen ist nicht nur schädlich für Herz, Gefäße und Lunge – es geht auch auf die Blase. Das zeigt unter anderem eine Studie (1) mit 2000 finnischen Frauen zwischen 18 und 79 Jahren: Danach leiden Raucherinnen dreimal häufiger an einer Reizblase als Nichtraucherinnen.

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Vorhofflimmern und Rauchen: Eine ganz schädliche Kombination

Rauchen verdoppelt das Schlaganfall-Risiko. Doch manchen Rauchern droht nicht nur ein Gefäßverschluss im Gehirn. Eine neue Studie zeigt, dass sie auch stärker gefährdet sind, eine Hirnblutung zu erleiden. Raucher haben es nicht leicht. Sie haben nicht nur mehr Thrombosen und Schlaganfälle. Sie bluten auch leichter, wenn sie gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Das haben Wissenschaftler um Dr. Denis Angoulvant von der französischen Universität Tours herausgefunden. Sie haben in einer zehnjährigen Studie fast 8.000 Patienten mit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern untersucht.

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Immer mehr Frauen sterben an den Folgen des Rauchens

Im Jahr 2013 starben in Deutschland insgesamt 46 332 Personen an Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben Lungen- und Bronchialkrebs zählen auch Kehlkopf- und Luftröhrenkrebs zu den Folgeerkrankungen des Rauchens. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai weiter mitteilt, ist die Zahl der an den Folgen des Rauchens verstorbenen Frauen von 11 870 im Jahr 2005 auf 15 370 im Jahr 2013 angestiegen. Allein die bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge verursachte 15 129 Sterbefälle bei Frauen und ist damit deren siebthäufigste Todesursache. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, wird diese Diagnose bei Frauen bald häufiger auftreten als Brustkrebs, der im Jahr 2013 noch die fünfthäufigste Todesursache darstellte.

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Umfrage: Selbst zwei Drittel der Raucher akzeptieren Rauchverbote

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen steht hinter dem seit Jahren geltenden Rauchverbot in Gastronomie, öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen, Flughäfen, Schulen und Behörden. Das ergab eine Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin stern zum diesjährigen Weltnichtrauchertag am kommenden Sonntag. Danach sind 86 Prozent der Bundesbürger der Auffassung, dass sich dieses Rauchverbot alles in allem bewährt habe. Nur wenige Befragte – nämlich 12 Prozent – sind mit dieser Regelung nicht einverstanden.

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Raucher erkranken häufiger am Grauen Star

Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich auch den Augen zuliebe. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes-Ratgeber“. Raucher erkranken häufiger an einer milchigen Trübung der Augenlinse („Grauer Star“). Eine schwedische Studie hat nun gezeigt: Bei Rauchern, deren Linsen bereits Trübungserscheinungen zeigen, kann eine Operation womöglich vermieden werden, wenn sie konsequent auf Zigaretten verzichten. Offenbar kann sich die Augenlinse nach dem Rauchstopp erholen, wenn die Trübung noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

Wenn Raucher Rückenschmerzen haben, kann Aufhören die Therapie sein

Bei Rauchern werden Rückenschmerzen eher chronisch als bei Nichtrauchern, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“ unter Berufung auf eine US-Studie. Als Ursache erkannten die Forscher Hirnbereiche, die mit der Entwicklung des Suchtverhaltens zusammen hängen.

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Die Angst des Exrauchers vor den Pfunden

Die oft mit einem Rauchstopp verbundene Gewichtszunahme ist gerade für rauchende Frauen eine Horrorvorstellung – und hindert sie am Aufhören. Tatsächlich geht es aber „nur“ um 200 Kilokalorien pro Tag, die Exraucher einsparen müssten, um nicht zuzunehmen: Das sind zum Beispiel 40 Gramm Schokolade, ein Glas Wein, ein Muffin, eine große Laugenbrezel oder 35 Gramm Kartoffelchips, rechnet Angela Bechthold, Ernährungswissenschaftlerin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), im Gesundheitsportal „apotheken-umschau.de“ vor.

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Raucher sind wenig empfänglich für Schockbilder

Ein Wissenschaftler-Team unter Leitung der Universität Bonn hat bei Rauchern deutliche Veränderungen in der Emotionsverarbeitung festgestellt. Nach einer zwölfstündigen Abstinenz war bei den Süchtigen das Furchtzentrum im Gehirn weitgehend außer Kraft gesetzt. Die Forscher vermuten, dass Abschreckungskampagnen mit Bildern von Raucherlungen auf Zigarettenpackungen – wie sie derzeit die USA und die EU planen – bei dieser Zielgruppe kaum wirken.

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Rauchen am Arbeitsplatz: Passivrauch schädigt Herz-Kreislauf-System

Überlastung, unregelmäßige Arbeitszeiten und hoher Termindruck: Gerade in beruflichen Stresssituationen greifen Raucher gerne zum Glimmstängel – nicht selten zum Unmut ihrer nichtrauchenden Kollegen. Konflikte sind vorprogrammiert. Überdies birgt der „blaue Dunst“ am Arbeitsplatz Nachteile für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. „Raucher fallen an ihrem Arbeitsplatz durchschnittlich 30 bis 40 Prozent häufiger durch Krankheit aus“, berichtet Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Außerdem sind sie oft weniger produktiv als ihre nichtrauchenden Kollegen.“ Der Grund: Wer sich täglich die eine oder andere Zigarette gönnt, kommt am Ende des Arbeitstags schnell auf 30 bis 60 Minuten zusätzliche Pause. Gute Gründe für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter bei der Raucherentwöhnung durch gezielte Seminare, wie sie etwa TÜV Rheinland anbietet, zu unterstützen.

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