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Regeln: Weniger ist mehr – Eltern sollten sorgfältig abwägen, welche Regeln sie aufstellen

Regeln im Familienalltag sind wichtig – jedoch sollten Eltern damit eher sparsam umgehen. Diplom-Psychologin Michaela Dörffling aus München rät im Apothekenmagazin „Baby und Familie“, sich genau zu überlegen, welche Regeln man aufstellt, nach dem Motto: Weniger ist mehr. Und: Ist mir etwas wirklich wichtig oder will ich es, weil „man“ oder vielleicht die Oma das so will? „Es ist um vieles anstrengender, Dinge durchzusetzen, die einem eigentlich nicht wichtig sind.“

Überhaupt kein Problem ist es, sich von Regeln wieder zu verabschieden, wenn man merkt, dass sie nicht passen. „Kinder lernen dabei zwei Dinge. 1. Meine Eltern wissen, was sie tun. 2. Ich kann etwas ausprobieren und es dann ändern“, sagt Michaela Dörffling. Grundlegende Regeln sollten Mutter und Vater gemeinsam tragen, zum Beispiel wann es abends ins Bett geht.

Bei weniger wichtigen Bereichen dürfen sie aber auch unterschiedliche haben. „Kinder können das sehr gut auseinanderhalten, ohne verwirrt zu sein“, betont Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, Leiter der Erziehungsberatung der Katholischen Jugendfürsorge in Regensburg.

Der Zyklus, das unbekannte Wesen

Viele Frauen fühlen sich als Opfer ihrer Hormone. Sie wissen heute kaum etwas über ihren Zyklus und über die vielfältigen Veränderungen, die der Wechsel der Hormone mit sich bringt. Die Verhütung mit der Pille spiele eine große Rolle dabei, sagt Dr. Susanne Röder, Verhaltensbiologin am Institut für Allgemeine Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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