Homöopathie beim Reizdarmsyndrom

Wo ist denn hier die nächste Toilette?“ – dieser ständige Gedanke scheint vielen Menschen mit einem Reizdarm, medizinisch irritables Colon oder Reizdarm-Syndrom (RDS), gemeinsam zu sein. Die Krankheit ist nicht bedrohlich, doch die Lebensqualität der Betroffenen ist nachhaltig sabotiert. Rund ein Fünftel der Bevölkerung leidet in unterschiedlicher Ausprägung an einem RDS. Die Erkrankung ist chronisch und gilt als nicht heilbar. Die Symptome variieren und sind individuell verschieden,unter anderem treten diffuse, krampfartige Leibschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten auf.

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Mit Heilkräuter gegen den Reizdarm

Der Reizdarm ist eine diffuse und weitgehend unverstandene Erkrankung des Magen-Darmtraktes, welche – vereinfacht ausgedrückt – vermutlich auf eine krankhaft veränderte Anspannung der Darmmuskulatur zurückgeführt werden kann. Ein Gemisch verschiedener Heilkräuter (Pfefferminze, Melisse, Kamille, Süssholzwurzel und Kümmel) hat sich bei der Behandlung des Reizdarms bewährt. Eine deutsche Forschergruppe der Tübinger Universität untersuchte die Wirkung der Pfefferminze, Kamille und des Süssholzes auf den Grad der Anspannung der Darmmuskulatur. Dazu brachten sie den Darm mit Acetylcholin zuerst dazu, sich zusammenzuziehen und testeten dann die krampflösende Wirkung der einzelnen Heilkräuter. Es zeigte sich bei allen drei getesteten Heilkräutern eine deutliche krampflösende Wirkung auf den Dünndarm, wobei die Pfefferminze sich als besonders wirksam herausstellte.

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Volkskrankheiten Reizdarm und Reizmagen: Wenn das Innere spricht, hilft eine Ernährungsumstellung

Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einem Reizdarm oder Reizmagen, macht heute Sven-David Müller bei der Präsentation seines neuen Ernährungsratgebers Magen und Darm deutlich. Der Reizdarm ist keine psychosomatische Krankheit und trotzdem müssen viele Betroffene in die quälende Diagnosemühle, die dann oftmals mit der Aussage „das ist wohl psychisch bedingt“ endet, kritisiert Diätassistent Müller. Ähnlich ergeht es Menschen mit chronischem Durchfall. Hier liegt oftmals eine Getreideeiweißunverträglichkeit (Sprue), eine Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) zugrunde.

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