Die meisten Fehltage in Betrieben gehen auf Rückenschmerzen zurück

2019 war fast jeder zehnte AOK-versicherte Beschäftigte einmal wegen Rückenschmerzen nicht arbeitsfähig. Beschäftigte mit körperlich belastenden Tätigkeiten, aber auch ältere Beschäftigte, waren deutlich stärker betroffen. „Es gibt eine hohe Quote von Betroffenen, die jedes Jahr aufgrund von Rückenschmerzen in den Betrieben fehlen. Die Fehlzeiten sind regional jedoch sehr unterschiedlich“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). „Das lässt sich auch durch die Unterschiede beim Alter und bei den Tätigkeiten der Beschäftigten erklären.“ Präventionsangebote könnten die körperliche Belastbarkeit und Beweglichkeit der Beschäftigten verbessern und somit die Fehlzeiten sowie die Zahl an Neuerkrankungen verringern.

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Rückenschmerzen: Großteil setzt auf rezeptfreie Salben oder Schmerzmittel

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Wenn es im Nacken sticht oder im Kreuz zieht, führt der erste Weg einen Großteil der betroffenen Bundesbürger in die Apotheke: Vier von zehn Frauen und Männern in Deutschland (39,7 Prozent), die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal unter Rückenschmerzen gelitten haben, behandelten sie durch die Einnahme rezeptfreier Schmerzmittel oder die Verwendung rezeptfreier Salben aus der Apotheke. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ hervor.

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Rückengesund ins Jahr 2016: Die besten Neujahrsvorsätze gegen Rückenschmerzen

Für viele ist der Jahresanfang ein symbolisches Datum: Der Start in ein neues Jahr wird mit zahlreichen guten Vorsätzen verbunden. Mehr auf die eigene Gesundheit zu achten, steht oft ganz oben auf der Liste. Wer häufig unter Rückenbeschwerden und Verspannungen leidet, für den ist vor allem wichtig, die Schmerzen endlich zu besiegen. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt, was dabei hilft: Eine Kombination aus mehr Bewegung, weniger Stress und einem rückengerechten Umfeld.

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Mehr als jeder Zweite in Deutschland litt in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal an Rückenschmerzen

Egal ob im Stehen, Sitzen oder Liegen – es zwickt und zieht, es sticht oder drückt: Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (56,1 Prozent) ist in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Schmerzen im Rücken betroffen gewesen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ hervor.

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Dabei hatte etwa jede/r Elfte (9,2 Prozent) in diesem Zeitraum nach eigenen Angaben lediglich einmal Rückenschmerzen, vier von zehn der Frauen und Männer in Deutschland (39,3 Prozent) dagegen mehrmals. Fast jede/r Dreizehnte (7,6 Prozent) leidet sogar unter ständigen oder chronischen Rückenschmerzen.

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Fragen und Antworten rund ums Thema Rücken

Jeder Vierte leidet regelmäßig unter ihm – dem Rücken. Ob Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall, trotz der Häufigkeit existieren viele offene Fragen. Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, gibt nicht nur Antworten auf allgemeine Fragen, sondern informiert auch über Behandlungsmethoden und Therapien:

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Bewegter Alltag hilft gegen Rückenbeschwerden

Bewegung hilft gegen Rückenbeschwerden. Doch man muss kein Fitnessprofi sein, um seinem Rücken etwas Gutes zu tun: Regelmäßige leichte Ausgleichsübungen helfen, den Rücken zu stärken. Darauf machen die Träger der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ aufmerksam.

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„Wer Rückenschmerzen hat, neigt dazu, eine Schonhaltung einzunehmen und sich weniger zu bewegen. Doch das verschlimmert die Beschwerden auf Dauer sogar. Wenn es keine ärztlichen Einwände gibt, hilft ein leichtes Training gegen die Schmerzen“, so Katrin Vogel, Leiterin der Physiotherapie-Abteilung der Rehaklinik der Knappschaft am Berger See. „Dafür ist kein Fitness-Studio nötig. Schon kleine Bewegungspausen im Alltag können die Rückengesundheit verbessern.“ Die Expertin empfiehlt, den Rücken täglich für mindestens zehn bis 15 Minuten gezielt mit Dehn-, Mobilisations- und Kräftigungsübungen zu trainieren.

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Hartnäckige Beschwerden: Rückenschmerzen bleiben meist einige Tage

So sehr man sich auch schont, um Heilung oder Linderung bemüht – Rückenschmerzen verschwinden meist nicht über Nacht: Sieben von zehn Bundesbürgern (69,8 Prozent), die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Rückenbeschwerden betroffen waren, hatten damit mindestens mehrere Tage, zum Teil aber auch Wochen, Monate oder ständig zu kämpfen.

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Kein Paracetamol bei Rückenschmerzen

Selbst in Leitlinien zur Behandlung von Rückenschmerzen wird Paracetamol als ein geeignetes Mittel empfohlen. Die Ärzte sollten umdenken, berichten laut „Apotheken Umschau“ Forscher der Universität von Sydney (Australien): In einer Studie mit Daten von 5366 Probanden brachte Paracetamol gegen Rückenschmerzen keine besseren Ergebnisse als ein Placebo. Auch bei Hüftgelenkarthrosen wirkte es nicht effektiv.

Kinder mit schlechter Haltung brauchen mehr Bewegung

Sitz aufrecht! Steh gerade! Solche Ermahnungen sollten Eltern sich abgewöhnen. Wenn keine Krankheit dahinter steckt, schaden lässiges Sitzen oder schlurfender Gang nicht, sagt der Kinderorthopäde Professor Robert Rödl, vom Universitätsklinikum Münster im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Besser wäre es, wenn Eltern solche Beobachtungen zum Anlass nehmen, den Nachwuchs zu mehr Bewegung zu motivieren.

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Rückenschmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

75 % der Erwachsenen mit chronischen Rückenschmerzen spielen gegenüber Freunden und Angehörigen herunter, wie stark ihre Schmerzen sind – das ergibt eine aktuelle Umfrage der Initiative „Der Krankheit aufrecht begegnen“. Sie wurde vom Marktforschungsinstitut Harris Poll im Auftrag des BioPharma-Unternehmens AbbVie durchgeführt und untersucht die emotionalen und physischen Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen. Befragt wurden mehr als 1.000 Erwachsene in Deutschland mit chronischen Rückenschmerzen.

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