Lebensmittelindustrie muss mehr Verantwortung für gesunde Ernährung übernehmen

Der AOK-Bundesverband und die Deutsche Diabetes Gesellschaft verlangen von der Lebensmittelindustrie mehr gesellschaftliche Verantwortung. Vor der Sitzung des Begleitgremiums zur weiteren Festlegung einer bundesweiten Reduktionsstrategie von Zucker, Fetten und Salz am heutigen Dienstag (12. Februar 2019), bei der wichtige Wirtschaftsverbände der Bundesernährungsministerin Julia Klöckner konkrete Vorschläge präsentieren sollen, stellt AOK-Vorstandsvorsitzender Martin Litsch klar: „Die Erwartungen an dieses Treffen sind hoch. Wir sind gespannt, wie ernst die Branche ihren Auftrag nimmt. Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie geht Deutschland weiterhin einen Sonderweg. Falls dies aber auch weiter bedeutet, dass wir bei der Absenkung von Zucker, Fetten und Salz unseren Nachbarländern hinterherhinken, wäre das mit einem Glaubwürdigkeitsverlust der Bundesregierung verbunden.“

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Die weiße Droge: Macht Salz süchtig?

Salz ist für den menschlichen Körper lebenswichtig – und gefährlich. Denn das weiße Gold hat Suchtpotential, so die Zeitschrift P.M. Fragen & Antworten in ihrer aktuellen Ausgabe. Doch woher kommt das menschliche Verlangen nach Salz und wie gefährlich ist es wirklich? Die Versorgung mit Salz war in der frühen Menschheitsgeschichte nicht gesichert. Dadurch hat sich das Verlangen nach Salz tief im Gehirn verankert, berichtet das Magazin. Auch wenn der Salzhaushalt mehr als gesättigt ist, wird beim Essen salzhaltiger Speisen das Belohnungssystem im Gehirn aktiv und schüttet das Glückshormon Dopamin aus. Wissenschaftler sprechen sogar von „Salt Craving“ (übersetzt: „Salz-Gier“). Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hält sechs Gramm Salz am Tag für vertretbar – die durchschnittliche deutsche Frau nimmt täglich gut acht Gramm Salz zu sich, der Durchschnittsmann sogar zehn Gramm.

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Salz: Tipps für gesunden Genuss

Ohne Salz wäre das Leben fade – das Essen würde ungesalzen einfach langweilig schmecken. Doch man sollte sparsam salzen, raten Experten. Was das richtige Maß ist, dazu hier ein paar Tipps: Kochsalz ist für uns Menschen lebenswichtig, denn ohne dieses Mineral würden die Zellen in unserem Körper nicht funktionieren. Es kommt aber auf die Dosis an. Welche Folgen es hat, wenn wir zu viel Salz zu uns nehmen?:

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Bei der Hochdruck-Prävention soll die Kaliumaufnahme stärker berücksichtigt werden

Dass zu viel Salz im Essen den hohen Blutdruck fördert, wird Hochdruckpatienten regelmäßig erklärt. Die WHO empfiehlt, pro Tag nicht mehr als 5 Gramm davon aufzunehmen. Unterschätzt werde dagegen bislang ein Mangel an Kalium, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“.

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Zu viel Salz im Brot

Industriell gebackenes Brot enthält häufig zu viel Salz. Bei manchen Produkten wird mit vier Scheiben bereits mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis erreicht, hat ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gezeigt. Die Verbraucherschützer nahmen den Salzgehalt von 274 abgepackten Broten und Brötchen aus dem Supermarkt und Discounter sowie Mischungen für den Backautomaten unter die Lupe. Darunter waren Weizenbrote und -brötchen, Misch-, Mehrkorn- und Vollkornbrote sowie Pumpernickel.

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Zu viel Salz in Fertiggerichten

Durchschnittlich mehr als vier Gramm Salz pro Portion fanden Verbraucherschützer in Fertiggerichten für die Mikrowelle – zwei Drittel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Zu viel Salz erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Oft geben die Hersteller auf den Packungen nur den Natriumgehalt an. Den aber muss man mit 2,5 malnehmen, um auf die Salzmenge zu kommen.

Vorsicht vor Salz! Tipps für Mütter und Väter

Für Salz gilt bei Babys grundsätzlich: je weniger, desto besser. Denn die Neugeborenen reagieren sehr empfindlich auf den am meisten konsumierten Mineralstoff der menschlichen Ernährung, berichtet die Zeitschrift ELTERN in ihrer aktuellen Ausgabe (02/2011 ab morgen im Handel). Bekommen Babys zu viel Salz, lässt dies ihren Blutdruck steigen – und zwar langfristig. So haben selbst 15-Jährige noch einen erhöhten Blutdruck, wenn sie im Babyalter zu salzig ernährt wurden. Das hat eine Studie aus den Niederlanden gezeigt. Für Mütter und Väter gilt deshalb: Im ersten Lebensjahr sollte die Ernährung ihres Kindes so salzarm wie möglich sein. Der natürliche Salzgehalt in der Muttermilch wie auch in Gemüse, Getreide und Fleisch reicht aus, um den Salzbedarf des Babys zu decken.

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Deutsche Hochdruckliga fordert Angabe der Salzmenge in Lebensmitteln

Zu viel Salz in der Nahrung führt zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Berechnungen amerikanischer Wissenschaftler zufolge ließen sich allein in den USA jährlich 92000 Todesfälle vermeiden, wenn die täglich aufgenommene Salzmenge nur um drei Gramm zurück ginge, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“. Die Deutsche Hochdruckliga nimmt die Studie zum Anlass, die Einführung einer gut sichtbaren Salz-Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen zu fordern.

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Weniger Kochsalz und mehr Kalium senken den Blutdruck

Die Einschränkung des Kochsalzkonsums kann den Blutdruck senken. Etwa die Hälfte der Menschen mit hohem Blutdruck ist kochsalzsensitiv, reagiert also mit einer Blutdrucksteigerung auf eine zu hohe Zufuhr von Kochsalz. Dies ist unter anderem genetisch bedingt. Die betroffenen Menschen sollten maximal 5 Gramm Kochsalz pro Tag zu sich nehmen. Das senkt den Blutdruck um bis zu 4 mmHg, zudem wirken auch die blutdrucksenkenden Medikamente besser. Nicht empfohlen wird ein Salzverzicht dagegen bei Untergewichtigen und Schwangeren.

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Versalzen Sie nicht ihre Gesundheit

Wer nur in geringen Mengen salzt, schützt seine Gesundheit. Das hätten Studien immer wieder gezeigt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bluthochdruck-Patienten konnten allein dadurch ihren Druck um 6mmHg senken, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung, indem sie ihren täglichen Salzkonsum von neun auf drei Gramm reduzierten.

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