Symptome einer Schilddrüsenerkrankung erkennen

Die Schilddrüse kann von unterschiedlichen Krankheiten betroffen sein, die meist in eine Über- oder eine Überfunktion des kleinen Organs am Hals münden. Eine überaktive Schilddrüse ist relativ leicht zu erkennen, wie Dr. Joachim Feldkamp, Chefarzt des Klinikums Bielefeld, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erläutert. „Die Patienten haben meistens einen beschleunigten Puls, schwitzen schnell, nehmen oft trotz normaler Ernährung ab.“

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Der Kloß im Hals ist ein Alarmzeichen

Die Schilddrüse ist nicht größer als eine Daumenspitze, aber wenn ihr etwas fehlt, geht es im Stoffwechsel, auf der Waage und sogar in der Seele drunter und drüber. Das kleine Organ spielt bei der Steuerung fast aller wichtige Organe des Menschen eine entscheidende Rolle und nimmt großen Einfluss aufs Wohl- oder Unwohlsein. Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner April-Ausgabe auf die einzelnen Facetten von Schilddrüsen-Störungen ein, nennt Ursachen sowie Risikofaktoren und zeigt Therapien auf.

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Frühjahrsmüdigkeit, oder ist es die Schilddrüse?

Wenn die Natur im Frühling wieder erwacht, beginnt für viele Menschen die Zeit des Gähnens. Biometeorologische Studien zeigen, dass etwa 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen unter Müdigkeit, Antriebsschwäche und Kreislaufbeschwerden leiden, wenn der Frühling wieder Einzug hält. Auch Nervosität und depressive Episoden gehören zu den typischen Frühjahrsbeschwerden.

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Spurenelement für die Schilddrüse: Jod

Wir brauchen nur etwa zwei Zehntausendstel Gramm davon und doch beeinflusst es unseren Körper enorm: Jod. Das Spurenelement wird benötigt, damit die Schilddrüse ihre Hormone produzieren kann. Die Schilddrüsenhormone regen den Organismus an und fördern Wachstum und Stoffwechsel, erklärt jameda Gesundheitsredakteurin Dr. Iris Hinneburg.

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Warum Diabetiker besonders auf ihre Schilddrüse achten sollten

Menschen mit Typ-1-Diabetes erkranken bis zu fünfmal häufiger an einer Unterfunktion der Schilddrüse. Die Ursache ist eine „Autoimmunthyreoiditis“, die – ähnlich wie der Typ-1-Diabetes – auf einer Störung des Immunsystems beruht. Besonders oft sind Frauen betroffen. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann sehr unterschiedliche Beschwerden auslösen.

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Die kranke Schilddrüse sollte „jodgierig“ sein

Wenn die Schilddrüse Beschwerden macht, beginnt die Suche nach der idealen Therapie. Eine Möglichkeit der Behandlung bietet die so genannte Radiojodtherapie, bei der der Patient ein Millionstel Gramm Radioaktivität (oder weniger) in einer Kaspel schluckt. Die Schilddrüse filtert dann die Radioaktivität aus dem Blut und bringt sie damit selbst zum Krankheitsherd. „Wir müssen also gar nicht genau zielen, das übernimmt die Krankheit für uns“, erklärt Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas Bockisch, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikum Essen, im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de.

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Oft übersehen: Die kranke Schilddrüse

Funktionszustände der Schilddrüse: Die Normalfunktion heißt „Euthyreose“, eine Unterfunktion nennt man „Hypothyreose“, die Überfunktion heißt „Hyperthyreose“.

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Keine Angst vor Schilddrüsenoperationen – Moderne Methoden verringern Risiken

Gerade in Deutschland zählen Fehlfunktionen der Schilddrüse zu den weit verbreiteten Erkrankungen. Pro Jahr führen Ärzte hierzulande circa 100.000 Schilddrüsenoperationen durch. In gesundem Zustand wandelt die schmetterlingsförmige, im Halsbereich befindliche Drüse Jod in die Hormone T3 und T4 um. „Da diese Hormone eine wichtige Rolle bei Stoffwechsel und Wachstum spielen, wirkt sich eine Erkrankung der Schilddrüse schnell auf den gesamten Organismus aus“, erklärt Dr. Norbert Grünewald, Chirurg in der Gemeinschaftspraxis Dr. Grünewald und Dr. Menzel und Belegarzt an der Paracelsus-Kurfürstenklinik Bremen. Unter anderem kann es zu einer Vergrößerung der Schilddrüse oder zur Bildung von Knoten kommen. Häufig bildet sich in diesem Fall ein Kropf im Halsbereich. Liegt bei gutartigen Vergrößerungen Jodmangel als Ursache vor, bietet sich oft eine medikamentöse Behandlung an. Zeigt eine solche Therapie keine Wirkung, lässt sich störendes Gewebe chirurgisch entfernen.

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Schilddrüsen-Präparate morgens nüchtern einnehmen

Schilddrüsenhormone sollten morgens nüchtern eingenommen werden. Die gesamte Tagesdosis wird am besten mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück unzerkaut mit einem Glas Leitungswasser eingenommen. „Wird dieser Abstand zu Nahrungsmitteln und Getränken wie Mineralwasser nicht eingehalten, ist eine verminderte Wirkung der Hormone möglich“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Pharmazie des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e.V. (DAPI). Die Arzneimittel werden bei einer Unterfunktion der Schilddrüse eingesetzt und ersetzen körpereigene Hormone. Sie werden in der Regel langfristig verordnet.

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