Bandscheiben vor Verschleiß schützen

Nicht nur ein Bandscheibenvorfall kann Beschwerden hervorrufen, sondern auch die Abnutzung der Puffer zwischen den Wirbelkörpern. Neben steigendem Alter verstärkt häufiges, statisches Sitzen diesen Prozess genauso wie zu große oder einseitige Belastungen. Darauf weist das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hin. Die Bandscheiben verlieren dann Flüssigkeit – und damit Flexibilität. Es bilden sich Risse, und die Bandscheiben schrumpfen. Dieser Prozess muss aber nicht unbedingt zu Beschwerden führen. „Entscheidend für Schmerz ist weniger die Abnutzung, sondern die Entzündung, die durch die Überbelastung und nachfolgende Fehlbelastungen entsteht“, erläutert Dr. Uwe Schütz, Orthopäde in Ravensburg.

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Arthrose: Treppen kniefreundlich hinabsteigen

Bei Arthrose im Knie ist beim Treppensteigen besondere Vorsicht geboten. „Das Zusatzgewicht beim Treppenabgehen ist immens“, warnt Dr. Joachim Merk, Physiotherapeut und Kniespezialist aus Tübingen, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Es ist eine der größten Alltagsbelastungen.“ Er empfiehlt, sich beim Runtergehen vorzustellen, man müsse die Treppe hinunterschleichen: „Man darf Sie nicht hören. Dann setzen Sie jeden Fuß bewusst und ganz weich auf. Ein sehr gutes Training für die Muskulatur.“

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Schmerztherapie hat heute viele Optionen

Ein Loch in den Schädel bohren, um den bösen Geist des Kopfschmerzes rauszulassen galt vor über 6.000 Jahren als moderne Schmerztherapie. Glücklicherweise sind wir heute weiter: Schmerzen können mit verschiedenen Therapieansätzen behandelt werden – in vielen Fällen auch mit Hilfe von Arzneimitteln. Sinnvoll eingesetzt, helfen sie Patienten bei ihren Leiden. Noch sind die Nebenwirkungen ein Problem. Doch Forscher arbeiten bereits daran, sie verträglicher zu machen. Gute Nachrichten für die Patienten.

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Umfrage: Jede Zwölfte nimmt jeden Monat rezeptfreie Schmerzmittel gegen Regelbeschwerden

Jede zwölfte Frau in Deutschland (8,6 Prozent) nimmt mindestens einmal im Monat ein rezeptfreies Schmerzmittel gegen Menstruationsbeschwerden ein. Das geht aus einer einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hervor.

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Welches Fiebermittel gehört ins Reisegepäck?

Ein Mittel gegen Schmerzen und Fieber sollte in der Reiseapotheke nicht fehlen. Im Regelfall bieten sich Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol an, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ empfiehlt. Patienten mit chronischen Erkrankungen oder Personen, die andere Arzneimittel nehmen, sollten sich in der Apotheke genau beraten lassen, welches Präparat zu ihnen passt.

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Bei Nervenschmerzen helfen rezeptfreie Schmerzmittel nicht

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Bei der Behandlung von Schmerzen, die durch Nervenverletzungen oder -schäden hervorgerufen werden (sog. neuropathische Schmerzen), sind rezeptfreie Schmerzmittel in der Regel nicht wirksam. „Rezeptfreie Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac wirken vor allem dann gut, wenn der Schmerz durch eine Entzündung hervorgerufen wird“, sagte Prof. Dr. Dr. Achim Schmidtko vom Pharmakologischen Institut für Naturwissenschaftler der Universität Frankfurt am Main beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker und Arzt weiter: „Statt lange mit Schmerzmitteln aus der Selbstmedikation herum zu probieren, sollten sich Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig an einen Arzt wenden. ‚Ein Indianer kennt keinen Schmerz‘ ist der falsche Weg: Je länger ein Patient mit Schmerzen sich nicht angemessen behandeln lässt, desto eher bildet sich ein nur noch schwer zu behandelndes Schmerzgedächtnis.“

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Andauernde Schmerzen unbedingt bekämpfen

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Häufig wiederkehrende Schmerzen sind nicht nur eine Qual, sondern sie können auch schwerwiegende Folgen haben. „Feuern Muskeln, Sehnen, Nerven oder auch Narben über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten ständig Schmerzimpulse ins Gehirn und Rückenmark, verändert das unser gesamtes Nervensystem“, erläutert der Chefarzt der Ameos-Klinik für Anästhesiologie, Schmerz- und Palliativmedizin in Staßfurt, Dr. Ralf Rehwinkel, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

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Musik vor, während oder nach einer OP mindert Ängste und Schmerzen

Erst den Kopfhörer auf, dann unters Messer. Wer vor, während oder nach einem operativen Eingriff Musik hört, leidet weniger unter Ängsten und Schmerzen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf britische Ärzte, die Studien zu diesem Thema analysiert haben.

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„Patienten sollten mit dem Arzt besprechen, ob Musik bei der Operation möglich ist“, rät auch Holger Sorgatz, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie.

Bei Po-Beschwerden rasch zum Arzt

Heuschnupfen? Kreuzschmerzen? Migräne? Kein Grund für Geheimnistuerei! Aber sobald im Po-Bereich Probleme auftreten, sprechen die meisten mit niemandem darüber – selbst der Arzt wird gemieden. Viele Betroffene gehen davon aus, dass an ihren Beschwerden Hämorrhoiden schuld sind. Meist zu recht. Allerdings können auch andere, zum Teil ernste Leiden sehr ähnliche Beschwerden auslösen, schreibt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Über die Ursache vieler Ischias-Schmerzen und wie man vorbeugen kann

Die Deutschen sitzen zu viel. Im Auto, bei der Arbeit, vorm Fernseher. Darauf führt Professor Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), viele der häufigen Ischias-Leiden zurück. „Der Mensch ist ein Bewegungstier“, mahnt er in der „Apotheken Umschau“. Bewegungsmangel lasse viele Muskeln verkümmern.

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