Jan 07
Der Schädel brummt, die Schläfen pochen, es drückt, bohrt oder sticht. Fast jeder zweite Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Experten schätzen, dass es bis zu 250 unterschiedliche Kopfschmerzarten gibt. Die häufigste Form ist der pochend-ziehende Spannungskopfschmerz, von dem rund 29 Millionen Deutsche von Zeit zu Zeit betroffen sind. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, die helfen können, Kopfschmerzen vorzubeugen beziehungsweise zu lindern:
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Nov 11
Diabetiker sollten sich bei der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln vom Apotheker ausführlich und individuell beraten lassen. “Selbst vermeintlich harmlose Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure können die Wirkung rezeptpflichtiger Antidiabetika verändern”, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. “Mögliche Wechselwirkungen zählen zu den Gründen, warum Arzneimittel in Deutschland der Apothekenpflicht unterstellt sind.” So können hohe Dosierungen Acetylsalicylsäure (ASS) die Wirkung des blutzuckersenkenden Wirkstoffs Glibenclamid steigern, was wiederum zu Unterzuckerungen führen kann. ASS und andere Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac können die Verträglichkeit des Blutzuckersenkers Metformin verschlechtern. Linz: “Werden Schmerzmittel nur sporadisch eingenommen, können viele mögliche Wechselwirkungen vernachlässigt werden. Deshalb ist das Gespräch mit dem Apotheker wichtig.”
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Okt 29
Mit einer Beratung durch den Apotheker können Verbraucher das individuell beste Schmerzmittel finden. Als rezeptfreie Wirkstoffe stehen derzeit Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac und Naproxen zur Verfügung. Zudem gibt es einen rezeptfreien Wirkstoff gegen Migräne. “Alle Wirkstoffe helfen gegen Schmerzen, aber jeder Wirkstoff hat Vor- und Nachteile. Zudem gibt es viele verschiedene Darreichungsformen, Dosierungen und Kombinationen. Der Apotheker hat auch hier den Überblick und hilft gerne weiter”, so Apotheker Dr. Jörg Wittig beim Gesundheitspresse-Seminar der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
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Jun 16
Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Dieser neuen Regelung hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. “Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder weiterhin geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten die Beratungsangebote der Apotheken noch besser nutzen als bisher”, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
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Mai 31
Der Umgang mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln bei alltäglichen Schmerzen ist in Deutschland geprägt von Ängsten vor Risiken und Nebenwirkungen. Zwar fühlen sich die Deutschen gut informiert, wenn es um das Thema Schmerzmittel geht, doch über 60 Prozent der Deutschen erleiden lieber ihre Schmerzen als ein Schmerzmittel dagegen zu nehmen. Fast 50 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen über Nebenwirkungen, nur 21 Prozent halten Schmerzmittel für sicher. Die Folge: Deutschland ist unterversorgt, wenn es um die Behandlung alltäglicher Schmerzen geht.
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