Umfrage: Jede Zwölfte nimmt jeden Monat rezeptfreie Schmerzmittel gegen Regelbeschwerden

Jede zwölfte Frau in Deutschland (8,6 Prozent) nimmt mindestens einmal im Monat ein rezeptfreies Schmerzmittel gegen Menstruationsbeschwerden ein. Das geht aus einer einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ hervor.

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Rückenschmerzen: Großteil setzt auf rezeptfreie Salben oder Schmerzmittel

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Wenn es im Nacken sticht oder im Kreuz zieht, führt der erste Weg einen Großteil der betroffenen Bundesbürger in die Apotheke: Vier von zehn Frauen und Männern in Deutschland (39,7 Prozent), die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal unter Rückenschmerzen gelitten haben, behandelten sie durch die Einnahme rezeptfreier Schmerzmittel oder die Verwendung rezeptfreier Salben aus der Apotheke. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ hervor.

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Schmerzmittel beeinflussen auch Bereiche des Gehirns für Empathie

Weniger Schmerzen, weniger Empathie: Menschen, die nicht sehr schmerzempfindlich sind, fühlen weniger mit anderen Menschen mit. Laut einer US-Studie, so berichtet die „Apotheken Umschau“, schätzen wir das Leid anderer auch dann geringer ein, wenn wir Schmerzmittel eingenommen haben.

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Der Grund: Mitgefühl und Schmerz aktivieren ähnliche Bereiche des Gehirns – sie sind wiederum Teil des körpereigenen Opiatsystems, das Schmerzen lindert.

Schmerzmittel sind keine Lutschbonbons

Etliche Schmerzmittel gibt es ohne Rezept. Doch das heißt nicht, dass sie harmlos sind. Erst kürzlich wieder haben amerikanische und europäische Gesundheitsbehörden ihre Mahnungen bekräftigt. Besonders fahrlässig gehen oft Sportler mit Schmerzmitteln um, und zwar sowohl im Spitzensport als auch im Hobbybereich. Beim Bonn-Marathon vor vier Jahren wurden die Nebenwirkungen registriert: Knapp zehn Prozent der Sportler, die vorsorglich Schmerzmittel genommen hatten, bekamen Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blut im Urin oder im Stuhl und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

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Ibuprofen und Paracetamol sind die am häufigsten verkauften rezeptfreien Mittel

109 Millionen Packungen Schmerzmittel wurden im Jahr 2013 in deutschen Apotheken verkauft. Mit 41 Prozent war dabei der Schmerz- und Entzündungshemmer Ibuprofen der am meisten abgegebene Wirkstoff. Mit 28 Prozent folgt Paracetamol und erst an dritter Stelle ASS, das nur mit sieben Prozent als Einzelstoff und mit 17 Prozent in Kombination, etwa mit Coffein oder Vitamin C, gekauft wurde. Dass leichte Schmerzen eigenverantwortlich mit rezeptfreien Mitteln behandelt werden, ist sicher sinnvoll.

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Unterzuckerungen durch Schmerzmittel

Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Tramadol können offenbar zu Unterzuckerungen führen. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Britische Forscher waren auf den bisher unbekannten Zusammenhang gestoßen, als sie die Daten von rund 300.000 Patienten auswerteten. Mit Tramadol behandelte Patienten entwickelten demnach häufiger Unterzuckerungen als Patienten, die andere Schmerzmittel erhielten. Dabei waren Diabetiker und Nicht-Diabetiker gleichermaßen betroffen. Tramadol gehört zu den Opioiden und wird häufig bei starken Schmerzen verordnet.

Alles was man unbedingt über Schmerzmittel wissen muss

Ob Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen, schnell eine Schmerztablette eingeworfen, damit man wieder fit für den Alltag ist. Das hört sich unproblematisch an, aber man muss wissen, dass Schmerzmittel nicht die Ursache des Schmerzes bekämpfen, sondern lediglich die Weiterleitung verhindern, weiß mein Kollege Max Zimmermann:

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Rettet Cannabis Leben? Nach Legalisierung als Schmerzmittel sank die Zahl tödlicher Opioid-Überdosierungen

Manche Schmerzpatienten in den USA nutzen Cannabis zur Schmerzlinderung. Die Legalisierung der Droge für medizinische Zwecke zeigt dort nun eine unerwartete positive Nebenwirkung: Die Zahl der tödlichen Schmerzmittel-Überdosierungen geht zurück, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler der Universität Pennsylvania verglichen die Staaten, in denen medizinisches Cannabis legal ist, mit jenen, in denen die Abgabe verboten ist.

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Schmerzmittel sind keine Lifestyleprodukte

Zum ARD-Fakt-Beitrag (16.07.13) über den Missbrauch von rezeptfreien Medikamenten, sagt Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI):

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Geben Ärzte nach kleineren Operationen zu wenig Schmerzmittel?

Kleinere Eingriffe sind häufig schmerzhafter als gedacht. Das zeigt eine Studie der Universität Jena mit Daten von mehr als 50000 Patienten aus 105 deutschen Krankenhäusern. Nach größeren Operationen leiden die Patienten demnach vergleichsweise selten unter stärkeren Schmerzen, berichtet die „Apotheken Umschau“.

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