Tag: schutz

So schützen Sie den Zahnschmelz

sport_zähne

Ob Apfel-Stückchen, Vinaigrette im Salat, Orangensaft oder Energiedrinks – säurehaltige Lebensmittel machen den Zähnen schwer zu schaffen: Der Zahnschmelz kann schwinden. Der Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin der Universität Zürich, Professor Thomas Attin, empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, den Zähnen nicht mehr als drei Säure-Attacken am Tag zuzumuten, um sie vor Erosionen zu schützen.

(mehr …)

Was empfindliche Kinderhaut im Winter braucht

Auch bei Kälte, Wind und Schnee sollten Kinder draußen sein. Dann schützt ihre Haut eine gute Wettercreme. Solche Präparate enthalten wenig oder kein Wasser, aber einen hohen Anteil natürlicher Fette und Wachse wie Bienenwachs, Sheabutter, Mandel- oder Sesamöl, erklärt das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Cremen Sie alle freien Hautstellen ein, vor allem Wangen, Nase und Ohren, heißt es dort.

kind_brille

(mehr …)

Eine Spezielle Unterhose mit Protektoren hilft Schenkelhalsbrüche vermeiden

Eine Art Sturzhelm für die im Alter immer empfindlichere Hüfte wird neuerdings für gangunsichere ältere Menschen empfohlen, besonders, wenn bereits eine Osteoporose besteht. Es gibt Modelle mit weichen Polstern oder mit Hartschalen auf Höhe der Hüftgelenke, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Menschen mit einer Gangunsicherheit, mit Schwindel oder Sehbehinderungen und Knochenschwund sollten sich eine solche Anschaffung überlegen, rät Professor Bernd Kladny, Chefarzt an der m&i Fachklinik Herzogenaurach. Hüftschutzhosen werden über der Unterhose getragen und sind über Apotheken zu beziehen. Interessenten sollten bei ihrer Krankenkasse anfragen, ob das Hilfsmittel bezahlt wird.

Ein Helm führt zu deutlich weniger Kopfverletzungen bei Skiunfällen

Skifahrer und Snowboarder, die einen Helm tragen, verringern ihr Risiko, bei Stürzen eine Kopfverletzung zu erleiden, um mehr als ein Drittel, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Befürchtung, durch den Kopfschutz werde die Verletzungsgefahr lediglich auf den Nacken verlagert, habe sich nicht bewahrheitet, ergab die Auswertung von zwölf internationalen Studien durch Wissenschaftler des kanadischen Alberta Children´s Hospital. Helmtragende Skifahrer sollten sich dadurch aber nicht zu einem riskanteren Fahrstil verleiten lassen.

Küssen schützt vor Infektionen

Der Sommer ist fast vorbei – und schon beginnt wieder die Erkältungszeit. Doch nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 10/2010, EVT 15.09.2010) gibt es ein ebenso einfaches wie schönes Mittel gegen die lästigen Virus-Infektionen: Küssen. Es wirkt so gut, dass Wissenschaftler den Kuss sogar als eine Art Schluckimpfung betrachten.

Denn die im Speichel des Partners enthaltenen Bakterien regen den Aufbau von Antikörpern an und verbessern so die Abwehrkräfte. Zudem schüttet der Körper beim Küssen das Hormon Adrenalin und die Botenstoffe Serotonin und Dopamin aus. Die Stimmungsaufheller bringen den Kreislauf in Schwung und fördern die Durchblutung. Erkältungen haben da kaum noch eine Chance.

Aber ein Kuss kann „Men’s Health“ zufolge noch viel mehr: Knutschen wirkt sogar gegen Falten, heißt es in dem Männer-Lifestylemagazin. Bei einem intensiven Kuss sind nicht nur Zunge und Lippen beteiligt, sondern insgesamt mehr als 30 verschiedene Gesichtsmuskeln. Die vielen Bewegungen straffen die Haut und unterstützen zudem die Gewichtsregulierung: zwei Minuten ausgiebiges Küssen verbrennt rund 15 Kalorien – das sind fast so viele wie beim Krafttraining.

Warum es vernünftig ist, im offenen Cabrio das Gehör zu schützen

Bis zu 90 Dezibel (dB) lärmt es im offenen Cabrio bei einer Geschwindigkeit über 80 km/h. Bei diesem Geräuschpegel ist das Gehör in Gefahr, berichtet die „Apotheken Umschau“. Automobile Frischluftfans sollten deshalb einen Hörschutz tragen. Der kritische Geräuschpegel wird mit 85 dB angegeben.

Wer Ohrenschützer nicht so trendy findet, sollte bei offenem Dach wenigstens die Seitenfenster schließen. Das kann den Wert auf 82 dB senken.

Pistazien können vor Lungenkrebs schützen

Eine Ernährung, die eine tägliche Dosis an Pistazien enthält, kann das Risiko von Lungenkrebs reduzieren. So lautet das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie. Sie wurde auf der Krebsvorsorge-Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Krebsforschung AACR Anfang Dezember in Houston (Texas) vorgestellt.

„Uns war zwar bereits bekannt, dass Vitamin E vor einigen Krebssorten schützen kann. Eine größere Menge an Gamma-Tocopherol, eine Form des Vitamins E, kann auch das Risiko von Lungenkrebs reduzieren“, erklärte Ladia M. Hernandez, Ernährungswissenschaftlerin an der Universität Texas. „Pistazien sind besonders reich an Gamma-Tocopherol. Ein erhöhter Verzehr führt gleichzeitig zu mehr Aufnahme von Gamma-Tocopherol. Daher können Pistazien das Risiko einer Lungenkrebserkrankung verringern“, so Hernandez weiter.

Die deutsche Ernährungsexpertin an der Universitätsklinik Ulm Dr. Marion Flechtner-Mors bestätigt: „Der Pistazienverbrauch erhöht den Anteil des Gamma-Tocopherol-Niveaus. Es ist durchaus möglich, dass dieses auf eine positive Art das Risiko von Krebs beeinflussen und mindern kann.“

Pistazien sind bekannt dafür, dass sie der Herzgesundheit dienen, indem sie einen Cholesterin senkenden Effekt haben sowie Antioxidantien enthalten, die vor allem in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft vorkommen. Von den Baumnüssen gehören Pistazien zu denen mit dem höchsten Gamma-Tocopherol-Gehalt.

Quellen und Links:

http://www.pistachiohealth.com
http://www.aacr.org
http://www.gesundheitmitpistazien.com

Warum schon die Kleinen Sonnenbrillen tragen sollten

Sonnenbrillen für den Nachwuchs sind kein süßer Modetrend, sondern ein Schutz, den die Kinderaugen brauchen. „Die Pigmente, der natürliche Eigenschutz des Auges vor UV-Strahlen, bilden sich erst in den ersten Lebensjahren aus“, erklärt Dr. med. Georg Eckert, Sprecher des Bundesverbandes der Augenärzte, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

Vor allem am Meer und im Gebirge sei eine Sonnenbrille unverzichtbar. Beim Kauf sollen Eltern auf die Passform und das CE-Zeichen für 100 Prozent UV-Schutz achten.

Fahrradfahrer schlecht geschützt: Unfälle nehmen weiter zu

Warme Sommertage laden vor allem viele Familien zu ausgedehnten Radtouren ein. Ein Vergnügen, dass auch Gefahren birgt. Knapp 80.000 deutsche Fahrradfahrer haben sich im letzten Jahr bei Unfällen verletzt. Besonders oft verunglücken dabei Kinder und Senioren – und nicht immer bleibt es bei schmerzhaften Schürfwunden. Alleine im letzten Jahr sind laut Statistischem Bundesamt 456 Deutsche an den Unfallfolgen gestorben. Schwere Kopfverletzungen stehen dabei ganz oben auf der Liste der Todesursachen. Trotzdem trägt momentan nur jeder zehnte Radfahrer einen Helm. Zu viele Deutsche unterschätzen immer noch das Verletzungsrisiko und setzen damit die eigene und die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel. Um über die Gefahren für Radfahrer aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring deshalb gemeinsam mit Sicherheitsexperten der Universität St. Gallen sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich das Präventionsprogramm „RingSicherheitsWelt“ ins Leben gerufen.

Sichere Fahrt mit Helm

Mehr als die Hälfte der Fahrradfahrer erleiden bei einem Unfall Kopfverletzungen. Dabei könnten viele Verletzungsfälle verhindert werden: Wer einen Helm trägt, verringert das Risiko von Wunden und Frakturen am Kopf um knapp 30 Prozent. Trotzdem gibt es in Deutschland im Gegensatz zu einigen anderen Ländern bislang keine Helmpflicht für Radfahrer. Umso wichtiger ist es deshalb, die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und sich ausreichend gegen Kopfverletzungen zu schützen.

Kinder und Senioren besonders gefährdet

„Knapp 11.500 der verletzten Radfahrer sind Kinder unter 15 Jahren“, warnt Jens Christian Berggreen, Präventionsexperte beim Deutschen Ring. „Gerade bei Fahrten im Gelände schätzen die jungen Radfahrer die Gefahren häufig falsch ein. Auf Touren durch Wald und Wiesen tragen nur halb so viele Radfahrer einen Helm, wie innerhalb von Ortschaften“, so Berggreen. Aber auch außerhalb des Stadtverkehrs besteht erhebliches Unfallrisiko. Neben ausgelassener Stimmung der Jugendlichen und entsprechend unaufmerksamer Fahrweise ist es oft der unebene Boden, zum Beispiel in Wäldern, der zu Stürzen führen kann.

Mangelnde Erfahrung und schlechte Einschätzung riskanter Situationen erhöhen das Unfallrisiko der jüngeren Verkehrsteilnehmer erheblich. Gerade Kinder und Jugendliche sollten deshalb auf die Risiken im Straßenverkehr besonders gut vorbereitet werden. Dazu gehört nicht nur ein umfassendes Training für das Verhalten im Straßenverkehr, sondern unbedingt auch der Helm als ständiger Begleiter auf jeder noch so kurzen Strecke.

Neben Kindern sind auch ältere Verkehrsteilnehmer stark gefährdet: Bei knapp der Hälfte der insgesamt getöteten Radfahrer handelt es sich um über 65-Jährige. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der tödlichen Unfälle von Senioren im Vergleich zu 2007 sogar um 13 Prozent zugenommen. Der Grund: Die Reaktionsgeschwindigkeit der älteren Generation ist in der Regel geringer, gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften Verletzung bei einem Sturz größer.

Gut informiert unterwegs

Damit Ausflüge mit dem Rad nicht schmerzhaft enden, gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als Heilung. Deshalb stellt der Deutsche Ring auf seiner Internetseite www.DeutscherRing.de/RingSicherheitsWelt umfangreiche Informationen rund um die Verletzungsrisiken und das Tragen von Fahrradhelmen bereit. Gut informiert und sicher vorbereitet steht der gemeinsamen tour ins Grüne nichts mehr im weg.

Kaffee schützt vor Diabetes – Chinesische Studie: Kaffee und schwarzer Tee schützen, grüner Tee nicht

Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt.

Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Teetrinker erkrankten etwa 14 Prozent seltener – aber nur, wenn sie schwarzen Tee tranken. Grüner Tee reduzierte das Diabetesrisiko nicht. Die genauen Gründe sind nach wie vor unklar.