Tag: schwangerschaft

Stillende können Linsen, Kohl und Knoblauch essen – Verträgt Mutter die Nahrungsmittel, kommt damit auch das Baby klar

Stillende Mütter brauchen aus Sorge vor Blähungen bei ihrem Baby nicht auf Linsensuppe oder Grünkohl zu verzichten. „Verträgt die Mutter solche Nahrungsmittel, tut es das Kind auch“, sagt die Ärztin, Still- und Laktationsberaterin Gudrun von der Ohe aus Hamburg im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Auch Knoblauch ist kein Problem: Das Kind akzeptiert die Muttermilch trotzdem.

(mehr …)

Fünf Hebammentipps für den Weg zur achtsamen Geburt

Achtung steckt in dem Begriff Achtsamkeit, die uns heute fast überall begegnet. In Form von Seminaren, Büchern und Magazinen wird sie uns angeboten, damit wir (wieder) lernen, achtsam mit uns und unseren Mitmenschen umzugehen. Wenn neues Leben entsteht und aus einem Paar Eltern werden, ist besondere Achtsamkeit erforderlich. Susanne Lewerenz, als Hebamme über 30 Jahre in der Schwangerenbegleitung und Geburtshilfe tätig sowie fachliche Beraterin bei Seracell, gibt Tipps für Schwangere, wie Achtsamkeit trainiert werden kann, um das Vertrauen in die eigene Kraft des Körpers zu stärken und so die Geburt angstfrei zu erleben.

(mehr …)

Einfache Hilfsmittel können die erste Zeit nach der Entbindung erleichtern

schwangerschaft

An Sex denken die wenigsten Frauen nach der Entbindung, Kondome können trotzdem überaus praktisch sein im Wochenbett: „Einfach mit Wasser befüllen, zuknoten und ins Eisfach legen“, rät die Münchner Hebamme Maja Dorscheimer im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Eiskondome dann mit einem Tuch umwickeln und auf die Dammnarbe legen. Das betäubt den Schmerz und kühlt angenehm.

(mehr …)

Schwangerschafts-Erinnerung auf der Haut

Bei manchen Schwangeren, besonders bei jenen mit dunklem Hauttyp, können sich pigmentierte Hautflecken entwickeln. Diese Melasmen genannten Flecken sind zwar harmlos, aber störend. Da sie sich besonders unter direkter Sonneneinstrahlung bilden, ist konsequenter Lichtschutz während der Schwangerschaft sinnvoll, rät das Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

schwangerschaft

(mehr …)

Stress im Mutterleib

Wie ein Mensch auf Stress reagiert, wird zum Teil schon im Mutterleib geprägt. War die Mutter in der Schwangerschaft oft unter Druck, kann das Kind später eher unruhig und weinerlich reagieren oder häufiger und schlechter schlafen als andere, erklärt Dr. Margarete Bolten von der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik der Universität Basel im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

schwanger

(mehr …)

Das geplante Kind

Noch ist in Deutschland Social Freezing, das Einfrieren von Eizellen für eine spätere Schwangerschaft aus Rücksicht auf die eigene Lebensplanung, noch nicht sehr verbreitet. „Schätzungsweise ein paar Hundert Fälle gibt es“, sagt Professor Norbert Paul, Medizinethiker von der Universität Mainz, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Doch der Experte glaubt, dass es schnell mehr werden.

„Umfragen zeigen, dass vor allem die Generation der jetzt etwa 25-Jährigen diesem Verfahren sehr offen gegenübersteht.“ Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter mehr als 1000 Frauen ergab: 27 Prozent der Befragten würden sich ihre Eizellen gern einfrieren lassen.

Was Schwangeren und Stillenden zum Kaffeekonsum geraten wird

Den schlechten Ruf, den Kaffee lange hatte, konnten zahlreiche Studien in der Vergangenheit widerlegen. Für Schwangere gelten aber doch Verzehrempfehlungen, da Ungeborene und Babys über den Kreislauf der Mutter beziehungsweise über die Muttermilch mittrinken. Das Kind nimmt in der Gebärmutter genausoviel Koffein auf wie die Mutter. Je mehr diese trinkt, desto höher ist das Risiko einer Frühgeburt, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ unter Berufung auf dänische Forscher.

Drei kleine Tassen Kaffee, maximal 300 Milligramm Koffein, seien in Ordnung. sagen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dasselbe empfehlen sie stillenden Müttern. Da Koffein in die Muttermilch übergeht, kann er für Bauchweh oder Unruhe sorgen. Gut, wenn Mütter ihren Kaffee deshalb direkt nach dem Stillen trinken, dann ist die Wirkung bis zur nächsten Muttermilchmahlzeit am geringsten.

3,0 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2014

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nahm 2014 gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden 2014 rund 99 700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Knapp drei Viertel (73 %) der Frauen, die 2014 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16 % zwischen 35 und 39 Jahre.

Rund 8 % der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von knapp 4 %. Rund 39 % der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Lebendgeburt. 96 % der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in 4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch.

Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (68 %) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt, bei 18 % wurde das Mittel Mifegyne( verwendet. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant – rund 79 % in gynäkologischen Praxen und 18 % ambulant im Krankenhaus. 7 % der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten. Im vierten Quartal 2014 wurden rund 23 400 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, das waren 4,3 % weniger als im vierten Quartal 2013.

In der Schwangerschaft steigt das Gewicht – aber wie viel soll es sein?

Viele werdende Mütter nehmen während der Schwangerschaft zu viel zu. Das kann sich negativ auf das Ungeborene auswirken. So steigt zum Beispiel die Gefahr, dass auch das Baby später im Leben an Übergewicht leidet. Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ gibt in der aktuellen Ausgabe die Empfehlungen des unabhängigen US-amerikanischen Institut of Medicine weiter, wie viel Schwangere zunehmen dürfen.

Die Werte hängen demnach vom Ausgangsgewicht ab, das als Body-Mass-Index (BMI) angegeben wird. Untergewichtige Frauen mit einem BMI von unter 18,5 dürfen demnach bis 18 Kilo zunehmen, Normalgewichtige (bis BMI 24,9) knapp 16 Kilo und Übergewichtige mit BMI bis 29,9 höchstens 11,3 Kilogramm.

Liegt der BMI über 30, rät das US-Institut, höchstens neun Kilo zuzunehmen. Diese Vorschläge einzuhalten gelingt oft nur mit fachkundiger Begleitung. Von Diäten sollen Schwangere die Finger lassen und schon gar keine Hungerkur einlegen.

Schwangere sollen ohne vorherige Untersuchung keine Eisenpräparate einnehmen

Laut einer Studie der Technischen Universität München nimmt ein Drittel aller Schwangeren Eisenpräparate ein, die zum Teil gar nicht notwendig sind und nicht ärztlich verordnet wurden, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. In der Schwangerschaft soll ein Eisenmangel tatsächlich ausgeglichen werden, aber eben nur, wenn er auch wirklich vorliegt.

Das soll ein Arzt untersuchen und dann entscheiden, ob eine Eisengabe nötig ist. Zu hohe Eisenspiegel bergen gesundheitliche Risiken. Mit der Ernährung können Schwangere auch schon vorsorgen: Viel Eisen steckt etwa in rotem Fleisch, in Gemüse wie Brokkoli, in Hülsenfrüchten und in Vollkornprodukten. Ein Glas Orangensaft dazu fördert die Aufnahme in den Körper.