Digitale Medien lösen Stress bei jungen Menschen aus

Für sieben von zehn der 14- bis 34-jährigen Deutschen ist das Leben im vergangenen Jahr anstrengender geworden. Fast zwei Drittel klagen über häufigen Stress. Ein entscheidender Grund: die ständige Kommunikation über digitale Medien, insbesondere im privaten Bereich. Jeder zweite junge Bundesbürger hat das Gefühl, permanent für Freunde und Familie erreichbar sein zu müssen. Besonders stark belastet fühlen sich dadurch junge Frauen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zukunft Gesundheit 2015“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren wurden dazu befragt.

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Deutsche vertrauen bei Gesundheits-Themen häufig Social Media

67 Prozent der europäischen Verbraucher schenken Informationen zu Gesundheitsthemen, die sie über Social Media erhalten – wie beispielsweise Blogs, Foren und Online-Communities – Vertrauen. Das Vertrauen der Deutschen ist im europäischen Vergleich am stärksten: 33 Prozent geben dies an, während der Durchschnittswert bei den europäischen Ländern bei 28 Prozent liegt. Die Bedeutung von Social Media wird im Bereich Gesundheit künftig weiter wachsen: 70 Prozent der europäischen Ärzte gehen davon aus, dass Social Media wie Blogs, Foren und Communities eine zunehmende Rolle bei der Meinungsbildung von Patienten in Hinblick auf ihre medizinische Behandlung und ihren Gesundheitszustand spielen werden. Mehr als 50 Prozent sind der Ansicht, dass Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich an Diskussionen in Patientenforen und sozialen Netzwerken teilnehmen sollten.

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