Wie sich Sonnenanbeter am besten schützen

Viel hilft viel: Bei Sonnencreme stimmt diese Aussage tatsächlich. Denn nur dick aufgetragen bietet sie ausreichenden Schutz – und das auch nur für eine bestimmte Zeit. Wer sich mehrfach eincremt, sollte trotzdem auf keinen Fall länger in der Sonne bleiben, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

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Verzicht aufs Sonnenstudio

Künstlich bräunen oder lieber blass bleiben und die Haut schonen? Für jeden dritten (32,7 Prozent) Bundesbürger, der schon einmal ein Solarium genutzt hat, ist laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ die Antwort klar: Sie haben laut eigener Aussage ihre Besuche im Bräunungsstudio mittlerweile ganz aufgegeben, weil sie Angst haben, dass die Bestrahlung auf Dauer ungesund und gefährlich für ihre Haut sein könnte.

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Raus aus der Sonne! Manche Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich

Einige häufig eingenommenen Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich und können unangenehme Verbrennungen hervorrufen. Betroffene Patienten sollten deshalb unbedingt die Sonne meiden. Zu den Präparaten mit fotosensibilisierendem Potential gehören unter anderem einige Antibiotika, blutdrucksenkende Diuretika aber auch manche Diabetesmittel. „Diese Medikamente enthalten Substanzen, die zusammen mit dem UV-Licht der Sonne auf der Haut reagieren können“, erklärt Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

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Wer Sonnenbrände vermeidet, senkt das Hautkrebsrisiko

Hautkrebs wird immer häufiger diagnostiziert und das hat auch mit dem Trend zum Sonnenbaden zu tun. Experten der Deutschen Krebshilfe rechnen damit, dass die Zahl der Neuerkrankungen bis 2050 jährlich um sieben Prozent ansteigen wird. Schon jetzt sei Hautkrebs mit mehr als 250.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Tumorart in Deutschland und auch Jüngere seien zunehmend betroffen. Dermatologen machen dafür vor allem den Trend zum regelmäßigen Sonnenbaden im Freien oder im Solarium verantwortlich. Auch der Hautarzt Dr. med Martin Schomaker, Oberarzt am Berliner Vivantes Klinikum Spandau warnt im Gespräch mit dem BPI-Pressedienst Arzneimittel vor dem Hautkrebsrisiko, das viele in Kauf nähmen, um braun zu werden. Gerade Kinder und Jugendliche sollten mögliche Folgen bedenken:

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Sonnenschutz: Lange Kleidung beugt bei Arbeiten im Freien Sonnenbrand vor

Menschen, die im Freien arbeiten, haben ein doppelt so großes Hautkrebsrisiko. Dies gilt für rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland. Dazu zählen beispielsweise Bauarbeiter, Seeleute, Dachdecker oder Landwirte. Weil der Zusammenhang zwischen Sonneneinstrahlung und hellem Hautkrebs wissenschaftlich belegt ist, wurden Plattenepithelkarzinome, das sind bösartige Hauttumore, und multiple aktinische Keratosen, darunter versteht man eine frühe Form von hellem Hautkrebs, im Januar 2015 in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. „Präventives Verhalten ist der beste Schutz vor Hautkrebs. Atmungsaktive und UV-dichte Kleidung wie lange Hosen, Jacken, aber auch Helme mit Nackenschutz und Sonnenschutzmittel sind gute Maßnahmen der Vorbeugung“, sagt Dr. Wiete Schramm, Ärztin bei TÜV Rheinland. Sie empfiehlt außerdem, Pausen in der strahlungsintensiven Mittagszeit einzulegen. Auch Maßnahmen der Arbeitsorganisation, wie Außenarbeiten möglichst morgens oder am späten Nachmittag durchzuführen, sind wirksam. Generell helfen Sonnenschirme und mobile Überdachungen vor direkter Sonne.

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Sonniges Vergnügen: Wie Sie die schöne Jahreszeit gesund genießen

Bei schönem Wetter draußen sein und den Sonnenschein auf der Haut spüren, was gibt es Schöneres? Doch was tun, wenn man die Sonne nicht verträgt? Viele, die im Sommer Hautprobleme haben, führen das auf eine so genannte Sonnenallergie zurück. Doch Hautirritationen müssen nicht allergisch sein, sondern können ganz unterschiedliche Ursachen haben, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Manchmal juckt nach dem Sonnenbad die Haut, es bilden sich Bläschen und Quaddeln. Verantwortlich sind vermutlich die UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne. Die exakten Ursachen sind bislang noch unklar. Fakt ist aber: Unterschiedliche Hautreaktionen haben unterschiedliche Behandlungsweisen zur Folge, und diese kann nur der Hautarzt abklären.“

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Sonnenschutz: Mehrfaches Cremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor

Ob im Urlaub oder in der Freizeit: Für viele Menschen bedeutet das Sonnenbaden Erholung pur. Aber auch Bauarbeiter, Landwirte oder Dachdecker sind im Berufsleben mitunter für mehrere Stunden der prallen Sonne ausgesetzt. Zu viel intensive Sonnenbestrahlung ist jedoch schlecht für unsere Haut. So kann ein Sonnenbrand als akuter Schaden schon nach einmaliger zu hoher UV-Belastung auftreten. Gefährlicher sind die chronischen Schäden, die nach häufiger UV-Exposition unter Umständen erst nach Jahren sichtbar werden (z. B. vorzeitige Hautalterung, Hautkrebs). Aus medizinischer Sicht sollten daher Sonnensegel, Sonnenschirme und mobile Überdachungen eingesetzt werden. „Pausen sollten im Schatten stattfinden, die Arbeitszeit, wenn möglich, vorverlegt und Außenarbeiten morgens oder am späten Nachmittag erledigt werden, damit die Mittagssonne nicht auf die Haut brennt“, erklärt Dr. Wiete Schramm, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. Als persönliche Schutzmaßnahmen bieten sich das Tragen von geeigneter Kleidung, Kopfbedeckung, UV-Schutzbrillen und die Verwendung von Sonnenschutzmitteln an.

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Was man tun kann, um einer Sonnenallergie vorzubeugen

Rote Haustellen und juckende Bläschen nach dem Sonnenbad: Weil die Symptome ähnlich sind, wird oft von einer „Sonnenallergie“ gesprochen. „Meist handelt es sich dabei nicht um eine echte Allergie, sondern um eine Unverträglichkeit“, sagt Dr. Joachim Christ, Dermatologe aus Bonn, in der „Apotheken Umschau“. In der Medizinersprache ist es eine „polymorphe Lichtdermatose“. Wer weiß, dass er dazu neigt, dem empfiehlt Facharzt Christ: „Eine leichte Kortisonmilch und ein Anthistaminikum sollten auf Reisen in den Koffer.“

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Solarienbesuche verursachen schwarzen Hautkrebs. Stimmt das?

Solarienbesuche erhöhen das Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. So die landläufige Meinung. Eine groß angelegte Studie von UV-Spezialisten der Universität Leeds, Großbritannien, belegt nun das Gegenteil.

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Mehr als zweihunderttausend Hautkrebsfälle jährlich machen Warnungen weiter nötig

Das Schönheitsideal einer zart bronzenen Haut hält sich nun schon seit Jahrzehnten – zum Leidwesen der Hautärzte. „Bräune ist immer eine Abwehrreaktion der Haut auf intensive ultraviolette Strahlung“, urteilt Professor Christian Sander, Chefarzt der Hautklinik Asklepios St. Georg in Hamburg. „Gesunde Bräune gibt es deshalb eigentlich überhaupt nicht“, sagt er in der „Apotheken Umschau“.

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