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Wie sich Sonnenanbeter am besten schützen

Viel hilft viel: Bei Sonnencreme stimmt diese Aussage tatsächlich. Denn nur dick aufgetragen bietet sie ausreichenden Schutz – und das auch nur für eine bestimmte Zeit. Wer sich mehrfach eincremt, sollte trotzdem auf keinen Fall länger in der Sonne bleiben, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

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Mit Selbstbräuner können Sie der Sonne nachhelfen

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Ein sommerlicher Teint auch ohne langes Sonnenbaden -Selbstbräunerprodukte machen es möglich. Gängiger Wirkstoff für gesunde Bräune aus der Tube ist Dihydroxyaceton (DHA), ein Zuckermolekül, das mit den obersten Hautzellen der Hornschicht reagiert, wodurch diese sich dunkler färben. „Auf den Inhaltsstoff DHA sind keine Allergien bekannt“, erklärt Dr. Patricia Ogilvie, Dermatologin aus München, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Die Berliner Apothekerin Juliane Protz ergänzt: „Sogar Personen, die wegen Rötungen im Gesicht oder Rosacea die Sonne meiden sollten, können sich mit Selbstbräunern Farbe ins Gesicht mogeln.“ Nach drei bis fünf Tagen muss die Wirkung erneuert werden.

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Sonnenbaden bringt alte Recken in Schwung

Müde, abgespannt, keine Lust auf Sex? Symptome, die in den Wintermonaten häufig auftreten. All das könnte durch einen Mangel an Vitamin D verursacht sein, wie Ergebnisse einer neuen Untersuchung zeigen, die vor Kurzem in der Fachzeitschrift „Clinical Endocrinology“ veröffentlicht wurde.

Nach dieser Studie gibt es nämlich einen engen Zusammenhang zwischen Vitamin-D und der Höhe des Testosteronspiegels im Blut. Das fand eine Forschergruppe um Professor Winfried März von synlab Heidelberg heraus, die 2.300 Männer im Alter von durchschnittlich 62 Jahren untersuchte. „Männer mit genug Vitamin-D im Blut hatten zugleich auch höhere Testosteron-Werte als jene, die geringere Vitamin D-Werte aufwiesen“, so Professor März.

Ein Absinken der Testosteron-Werte mit zunehmendem Lebensalter hat eine verminderte Libido und deutlich weniger Schwung und Energie zur Folge. Außerdem gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Mangel an Vitamin D und verschiedenen chronischen Erkrankungen, wie Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen.

Bei der Produktion von Vitamin D spielt das Sonnenlicht die entscheidende Rolle. Mehr als drei Viertel des Vitamin D wird durch UVB Strahlen aus dem Sonnenlicht in der Haut gebildet, nur ein geringer Anteil von Vitamin D kann über die Nahrung aufgenommen werden.

Die höchsten Testosteronwerte wurden im sonnenreichen August gemessen, wogegen in den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten die Vitamin-D-Spiegel deutlich absanken und im März am niedrigsten waren. „Das UVB-Licht ist und bleibt der wichtigste Lieferant, wer zu wenig in der Sonne ist, sollte Vitamin D als Nahrungsergänzung einnehmen“, so Dr. Elisabeth Wehr und Prof. Dr. Barbara Obermeyer-Pietsch von der Abteilung Endokrinologie der Universität Graz, die ebenfalls an dieser neuen Studie beteiligt waren. „Fetter Fisch ist ein besonders guter Vitamin-D-Lieferant“, erklärten die Forscherinnen. Dennoch könne die Nahrung alleine nicht genügend Vitamin liefern.

„Die Entscheidung, ob Vitamin D zusätzlich eingenommen werden soll, kann durch einen Bluttest auf Vitamin D erleichtert werden“, so Professor März abschließend.