Erste große deutsche Cannabis-Studie startet im Juni

Hanf im Blick der Wissenschaft: Die erste große Cannabis-Studie Deutschlands soll die positiven Eigenschaften von Nutzhanf auf das menschliche Wohlbefinden und eventuelle Nebenwirkungen erforschen. Verbunden damit ist die kostenpflichtige Abgabe von Hanfprodukten mit einem Wirkgehalt von weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC). Die auf fünf Jahre angelegte Langzeitstudie soll noch im Juni starten, kündigte Wenzel Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis GmbH und Betreiber der fünf bayerischen Geschäfte von „Hanf – der etwas andere Bioladen“, an. Dort können sich potenzielle Probanden im Alter ab 18 Jahren ab Freitag, 24.05.19, registrieren lassen.

Erste große deutsche Cannabis-Studie startet im Juni weiterlesen

Burn-Out im Kinderzimmer: Wie gestresst sind Kinder und Jugendliche in Deutschland?

Stress beginnt in Deutschland schon im Kinderzimmer: Zirka jedes sechste Kind (18 Prozent) und jeder fünfte Jugendliche (19 Prozent) in Deutschland leidet unter deutlich hohem Stress. Die negativen Folgen bei Kindern und Jugendlichen sind enorm, gestresste Kinder entwickeln Depressionen und Versagensängste und haben ein erheblich erhöhtes Aggressionspotential. Wesentliche Ursache für diesen Stress ist der fehlende Freiraum für eine kindliche Selbstbestimmung, ausgelöst durch die hohen Erwartungen von Eltern an ihre Kinder.

gestresste_kinder

Zu diesem Ergebnis kommt die Universität Bielefeld in der aktuellen Studie „Burn-Out im Kinderzimmer: Wie gestresst sind Kinder und Jugendliche in Deutschland?“ im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung. Dabei wurde Stress als Ungleichgewicht zwischen wahrgenommenen Anforderungen und der subjektiven Fähigkeit definiert, diese Anforderungen zu erfüllen.

Befragt wurden Kinder von sechs bis elf Jahren und Jugendliche von zwölf bis 16 Jahren sowie deren Eltern. Die repräsentative Studie untersuchte die Stressbefindlichkeiten von insgesamt 1.100 befragten Kindern und Jugendlichen und erhob dazu die Einschätzung von 1.039 Eltern. Die Besonderheit der Studie ist, dass Stress aus Kindersicht erfasst wurde.

Burn-Out im Kinderzimmer: Wie gestresst sind Kinder und Jugendliche in Deutschland? weiterlesen

Kinder und Schwangere erhalten in Europa oft nur eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung

In London wird heute die jährlich erscheinende Studie von Ärzte der Welt vorgestellt, die den Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen am Rande der Gesellschaft in Europa untersucht. Die humanitäre Organisation unterhält in neun europäischen Ländern medizinische Anlaufstellen und wertet Daten der Patient(inn)en europaweit aus. 2014 wurden in neun europäischen Ländern 22.171 Patient(inn)en zu ihren sozialen Lebensumständen und ihrer medizinischen Versorgung befragt. Der Bericht zeigt, dass mehr als die Hälfte der befragten schwangeren Frauen keinen Zugang zu Geburtsvorsorge hatten – ein hohes Risiko für die Gesundheit von Müttern und Kindern. Erschreckenderweise war nur ein Drittel (34,5 Prozent) der Kinder, die in den Polikliniken von Ärzte der Welt behandelt wurden, gegen Mumps, Masern und Röteln geimpft und lediglich 42,5 Prozent gegen Tetanus. Die große Mehrheit der Patienten (91,3 Prozent) lebte unterhalb der Armutsgrenze. Knapp 85 Prozent hatten Gewalterfahrung, ein Zehntel erlebte Gewalt nach der Ankunft in Europa.

Kinder und Schwangere erhalten in Europa oft nur eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung weiterlesen

Neue internationale Studie zeigt die Bedeutung von Pharmazeuten bei der Verbesserung der Gesundheit von Patienten

Eine neue internationale Studie zeigt, dass über 90% der Pharmazeuten denken, dass sie eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Gesundheit von Patienten übernehmen, und während sich die meisten der befragten Pharmazeuten einer zunehmenden Verantwortung bewusst sind, äussern sie Bedenken bezüglich ihrer Ausbildung und Bezahlung. Die Studie zeigt, dass beinahe 3 von 4 Pharmazeuten (73%) den Patienten jetzt Gesundheitsförderungs- und Gesundheitsmanagementdienste bieten. Fast alle (9 von 10) Pharmazeuten stimmen darin überein, dass mehr Informationen und Beratungen – einschliesslich spezifische Medikationen und Behandlungen betreffend – von Pharmazeuten erwartet werden als jemals zuvor. Die meisten Pharmazeuten (78%) sagen jedoch, dass von ihnen zusätzliche Dienste, wie etwa Beratungen, ohne gerechte und angemessene Vergütung verlangt werden.

Neue internationale Studie zeigt die Bedeutung von Pharmazeuten bei der Verbesserung der Gesundheit von Patienten weiterlesen

UMIT-Studie: Neue Strategie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Deutschland

Im Rahmen eines Health Technology Assessments, welches vom Deutschen Institut für Medizinische Information und Dokumentation (DIMDI) / Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde, hat das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment der Health & Life Sciences Universität UMIT unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert eine medizinische Entscheidungsanalyse und Kosten-Nutzen-Bewertung des Einsatzes des HPV-Testverfahrens zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs im Vergleich zum herkömmlich angewandten zytologischen Verfahren nach Papanicolaou für den deutschen Gesundheitskontext durchgeführt.

UMIT-Studie: Neue Strategie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs in Deutschland weiterlesen

Kein höherer Nährstoffgehalt bei Bio-Produkten

Es gibt es keine signifikanten Unterschiede im Nährstoffgehalt von biologisch und konventionell hergestellten Produkten. Dies ergab eine aktuelle Studie der Food Standards Agency London (FSA). Nach der Durchsicht von 162 wissenschaftlichen Artikeln aus den letzten 50 Jahren, hatte die FSA nur wenige Differenzen im Nährstoffgehalt feststellen können. Der Konsum von biologisch hergestellten Produkten hat somit keinerlei gesundheitliche Vorteile gegenüber dem Konsum konventionell hergestellter Produkte.

Kein höherer Nährstoffgehalt bei Bio-Produkten weiterlesen

Die Verbraucher in Europa sind sehr an der Gesundheitsfürsorge interessiert, haben jedoch zu vielen Gesundheitsthemen auch unterschiedliche Ansichten

Über 90% der Verbraucher in den fünf wichtigsten Märkten Europas, nämlich Grossbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien, interessieren sich für die Gesundheitsfürsorge, so das Ergebnis einer neuen Studie von TNS Healthcare, einem zu Kantar Health gehörenden Unternehmen. Europäische Frauen interessieren sich sehr viel mehr für die Gesundheit als Männer. So drückten 95% der Frauen und nur 89% der Männer ihr Interesse an Gesundheitsthemen aus. Das Interesse ist auch altersabhängig; 55% der über 55-Jährigen interessierten sich für Gesundheit, aber nur 44% der 18- bis 24-Jährigen.

Die Verbraucher in Europa sind sehr an der Gesundheitsfürsorge interessiert, haben jedoch zu vielen Gesundheitsthemen auch unterschiedliche Ansichten weiterlesen

Nachweis für neue genetische Verknüpfung für therapeutische Wirksamkeit bei Alzheimer-Erkrankung

Accera, Inc., ein Biotechnologieunternehmen, das bahnbrechende Therapien für Erkrankungen des zentralen Nervensystems entwickelt, gab heute bekannt, man habe Beweise für genetische Wechselwirkung gefunden, die sich auf die Wirksamkeit der ketogenen Verbindung AC-1202 (Axona(TM)) bei der Alzheimer-Erkrankung auswirken. Neue Daten aus der zuvor abgeschlossenen doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studie bei Patienten mit leichter bis moderater Erkrankung an Alzheimer zeigen eine Wechselwirkung zweier genetischer Marker, die starken Einfluss auf die therapeutische Reaktion bei Patienten haben. Dr. Samuel Henderson, Executive Director of Research, wird diese Ergebnisse auf der von der Alzheimer’s Association geförderten „2009 International Conference on Alzheimer’s Disease“ (ICAD) vorstellen.

Nachweis für neue genetische Verknüpfung für therapeutische Wirksamkeit bei Alzheimer-Erkrankung weiterlesen

Aktuelle Studie ergibt – Gesunde Lebensweise verlängert die Lebenserwartung um 14 Jahre

Ein gesunder Lebensstil verlängert die Lebenserwartung um 14 Jahre – das ergibt eine Britische Studie . Doch wer hält sich immer an gute Vorsätze? Die Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren (DEKIMED) hilft jetzt durch innovative Gesundheitsprogramme das zu ändern.

Aktuelle Studie ergibt – Gesunde Lebensweise verlängert die Lebenserwartung um 14 Jahre weiterlesen

Eine große deutsche Diabetes-Studie zeigt erhebliche Mängel auf

Acht Millionen Patienten in Deutschland und erhebliche Mängel in der Therapie: Beim Typ-2-Diabetes setzen Ärzte zu lange auf den Nutzen von Bewegung und den Abbau von Übergewicht und warten zu lange mit der Arzneitherapie. Die meisten Patienten schafften das nicht, kritisiert die Leiterin der „Diabetes in Germany“-Studie (DIG), Dr. Petra Ott, Endokrinologin und Diabetologin an den Weißeritztalkliniken in Freital und Dippoldiswalde, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Zwei Drittel der Typ-2-Diabetiker in Deutschland hätten „verbesserungswürdige“ Blutzuckerwerte. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft rate, früher mit der Tablettentherapie zu beginnen.

Eine große deutsche Diabetes-Studie zeigt erhebliche Mängel auf weiterlesen