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Wie man sich am besten vor einer Sommergrippe schützt

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Wer sich im Sommer vor Erkältungsbeschwerden schützen möchte, sollte auch bei großer Hitze eine übermäßige Abkühlung vermeiden. Denn wer zu luftige Kleidung trägt, mit offenem Autofenster fährt, nasse Badesachen zu lange anbehält oder ständig die Klimaanlage aufdreht, beschert Erregern leichtes Spiel, warnt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Die stille Gefahr – Bluthochdruck wird oft sehr spät erkannt

kopfschmerzen

Zahlreiche Deutsche leiden an Bluthochdruck, ohne es ahnen. Denn viele Patienten spüren keine Symptome, oder die Anzeichen sind sehr unspezifisch. Darauf weist das Patientenmagazin „HausArzt“ hin. „In den ersten Jahren, wenn sich der Körper noch nicht an die Hypertonie gewöhnt hat, kommt es bei manchen zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nervosität oder Schlafstörungen“, erläutert Dr. Egbert Schulz vom Blutdruckinstitut in Göttingen.

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Nicht jeder Herzinfarkt kündigt sich durch Schmerzen im Brustkorb an

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, bei etwa 59.000 endet er tödlich. In Österreich sterben circa 6.000 der jährlich 25.000 Infarktpatienten. Wie könnte die Überlebensrate verbessert werden? Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema Herzinfarkt und erklärt wie Symptome rechtzeitig erkannt werden können. Grundsätzlich gilt: Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, ein hoher Blutdruck, Diabetes, Bewegungsmangel, Stress und die Einnahme der Antibabypille in Verbindung mit Nikotingenuss erhöhen das Risiko, einen Infarkt zu erleiden.

„Ein Herzinfarkt ist ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. Schon in der ersten Stunde drohen dem Herzen irreversible Schäden, und es kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Kammerflimmern kommen“, sagt Professor Markus Haass, Chefarzt der Kardiologie am Mannheimer Theresienkrankenhaus und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der deutschen Herzstiftung, in der neuen Ausgabe von Reader’s Digest. Es sei deshalb entscheidend, die manchmal vagen Symptome wie Schmerzen im Brustbereich oder Kurzatmigkeit richtig zu deuten und darauf zu reagieren. Manchmal geraten die Signale des Körpers auch durcheinander und regen Nerven an, die dann Schmerzen im Magen, im Hals, im linken Arm oder im Rücken auslösen. „Wenn diese Körperbereiche plötzlich scheinbar grundlos schmerzen, ist das ebenso bedrohlich wie der klassische Brustschmerz“, bestätigt Professor Heribert Schunkert, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum in München. Professor Schunkert warnt, solche Beschwerden zu unterschätzen. Die Stärke des Schmerzes spiele dabei keine Rolle, „auch ein leichter Schmerz kann auf einen schweren Infarkt hindeuten“. Gerade Menschen über 60 dürften extreme Kurzatmigkeit und körperliche Mattigkeit nicht einfach auf ihr Alter zurückführen. „Sie deuten auf eine akute Schwäche des Herz-Kreislauf-Systems hin und sollten ernst genommen werden.“

Dass Herzinfarkte eher bei Männern vorkommen, stimmt übrigens nicht. Der Infarkt gilt neben dem Schlaganfall auch bei Frauen als häufigste Todesursache. „Frauen spüren beim Herzinfarkt viel seltener als Männer den typischen Brustschmerz“, erklärt Professorin Annette Geibel-Zehender, Kardiologin am Universitäts-Herzzentrum in Freiburg-Bad Krozingen. Frauen würden stattdessen deutlich häufiger an einem Druckgefühl im Brustkorb, an starker Kurzatmigkeit, Übelkeit sowie Schmerzen in Oberbauch, Rücken oder Kopf leiden.

Das Magazin Reader’s Digest gibt zugleich Tipps, wie man einem Herzinfarkt vorbeugen kann. Dazu zählen eine gesunde Ernährung mit Fisch, Gemüse und Obst, Vollkorn- und fettarmen Milchprodukten, aber auch ausreichend Bewegung. Ob die Nutzung der Treppe statt des Aufzugs oder ein Spaziergang am Feierabend, um etwas aus der Puste zu kommen: All dies hält den Blutdruck auf einem gesunden Niveau. Zudem sollte man Dauerstress vermeiden, ausreichend schlafen und dem Herzen zuliebe aufs Rauchen verzichten.

Herzinfarkt? Schlaganfall? Etwa die Hälfte der Deutschen kennt die Symptome

Um richtig bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall reagieren zu können, müssen die Symptome bekannt sein. Eine repräsentative Umfrage des „HausArzt-PatientenMagazins“ zeigt den derzeitigen Kenntnisstand der Deutschen hinsichtlich der typischen Anzeichen. Dass Druck- und Engegefühl im Brustbereich auf einen Herzinfarkt hinweisen können, wissen sechs von zehn (63,3 Prozent) der Befragten. Zum medizinischen Grundwissen von mehr als jedem Zweiten (56,7 Prozent) gehört auch, dass heftige Schmerzen im Brustkorb, die mitunter in andere Körperteile ausstrahlen, auf einen möglichen Infarkt hindeuten.

Weitere Infarktanzeichen wie Atemnot (50,7 Prozent) sowie heftiger Druck und Brennen im Brustkorb (47,7 Prozent) sind ebenfalls etwa der Hälfte der Befragten bekannt. Gefragt nach den typischen Kennzeichen eines akuten Schlaganfalls, sind Lähmungserscheinungen mit 62,7 Prozent die häufigste Antwort der Befragten. Deutlich mehr als die Hälfte (56,3 Prozent) der Befragten weiß auch, dass Sprach- oder Sprachverständnisstörungen Hinweise sein können. Als weitere Anzeichen nennen jeweils vier von Zehn Schwindel mit Gangunsicherheit (42,8 Prozent), Sehstörungen (41,5 Prozent) und Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit (40,9 Prozent). Lediglich eine Minderheit gibt jeweils an, keine Symptome zu kennen, die typisch für einen akuten Herzinfarkt (6,8 Prozent) oder Schlaganfall (10,9 Prozent) sind.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des „HausArzt- PatientenMagazins“ durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.032 Personen ab 14 Jahren.

Umfrage: Mit dem Erkältungssymptom gehen Menschen unterschiedlich um

Ist es nun peinlich oder nicht? Der Umgang mit dem Niesen ist umstritten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Demnach finden drei Viertel (75,7 Prozent) der Deutschen, dass es die Höflichkeit gebiete, einem Niesenden „Gesundheit“ zu wünschen. Doch für etwas mehr als jeden Dritten (36,2 Prozent) gehört es heute zum guten Ton, das Niesen anderer einfach zu ignorieren. Hier sind sich einige Befragte über die angemessene Verhaltensweise offenbar sehr unsicher.

Unterschiedlich entspannt sind die beiden Geschlechter im Umgang mit dem eigenen Niesreiz, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Diesen in der Gegenwart anderer möglichst zu unterdrücken, geben bei den Frauen sechs von zehn (58,4 Prozent) an. Bei den Männern erklären dagegen fast genauso viele (56,0 Prozent), meist laut und kräftig zu niesen, wenn sie erkältet sind.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.964 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.008 Frauen und 956 Männer.

Diabetes ist eine schleichende Gefahr

Neueste Studien lassen aufhorchen und geben Anlass zur Hoffnung: Diabetes kann wirksam behandelt werden. Gleichwohl bleibt die Krankheit ein Risiko für die Betroffenen. In Europa gibt es heute bereits knapp 50 Millionen Diabetiker, weltweit wird die Zahl auf etwa 246 Millionen Menschen geschätzt. Tendenz steigend. „Die Krankheit ist eine schleichende Gefahr und eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen in den westlichen Industrienationen.“, sagt Priv.‐Doz. Dr. med. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein, im Vorfeld des 9. Porzer Diabetes und Gesundheitstags.

Besonders tückisch: Die Erkrankung beginnt ohne Symptome und bleibt lange unbemerkt. Im Laufe der Zeit kommt es zu einer Reihe von Folgekrankheiten mit denen Diabetiker häufig ein Leben lang zu kämpfen haben. Darauf will nun der 9. Porzer Diabetiker‐ und Gesundheitstag hinweisen, der am 9. April 2011 von 10 bis 14 Uhr im Bezirksrathaus Porz stattfindet. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ist nämlich bei Diabetikern das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall um das 2‐3fache, eine Augenerkrankung mit Erblinden um das 10‐25fache, ein Nierenversagen um das 15‐20fache und eine Beinamputation um das 25‐fache erhöht. Auch Krebserkrankungen, wie der Dickdarmkrebs kommen deutlich häufiger vor. Durch entsprechende Vorsorgeuntersuchungen können diese Risiken jedoch deutlich verringert werden.
„Der 9. Porzer Diabetikertag soll dieses Jahr ein breites Publikum ansprechen und wurde aus diesem Grund in den Porzer Diabetiker‐ und Gesundheitstag umbenannt“, erklärt Dr. Holtmeier, der den Aktionstag veranstaltet. Mit seinen Chefarzt‐Kollegen vom Krankenhaus Porz am Rhein, die ihn mit Vorträgen unterstützen, hat er ein Programm zusammengestellt, das von Herzinfarkt über Durchblutungsstörungen bis hin zu Darmkrebs und Gewichtsproblemen ein breites Spektrum abdeckt. „All dies können Folgekrankheiten bei Diabetes sein. Sie betreffen aber natürlich auch Nicht‐Diabetiker und sind deshalb auch für sie interessant“, so Dr. Holtmeier.

Die Behandlung von Diabetes ist ein komplexer Prozess und verlangt Teamarbeit von Ärzten unterschiedlichster Fachrichtungen, Diabetesberaterinnen sowie Pflegepersonal und Betreuern. „Bei der Langzeitbetreuung von Betroffenen spielt die Motivation der Patienten zur Eigenbehandlung eine große Rolle“, sagt Dr. Holtmeier. Verhalten sich Diabetiker diszipliniert und stellen ihr Leben konsequent um, können sie unter Umständen sogar ihren Diabetes so weit beeinflussen, dass er kaum noch messbar ist. Das zeigte eine Studie. Laut einer anderen Studie aus den USA kommt dabei dem fachlich ausgebildeten nichtärztlichen medizinischen Personal die entscheidende Mittlerfunktion zwischen Arzt und Patient zu. „Daher wäre es für Patienten, Ärzte und auch für die Kostenträger von größtem Interesse, diese Ressourcen auch in Deutschland besser zu nutzen“, so Dr. Holtmeier.

Am Krankenhaus Porz am Rhein kümmert sich ein Diabetes‐Team um die Patienten und unterstützt sie im Umgang mit ihrer Krankheit. Das Team wird sich am 9. Porzer Diabetes‐ und Gesundheitstag ebenso vorstellen wie das Gesundheitszentrum am KH Porz, die Diabetiker Selbsthilfegruppen in der Region, der Deutscher Diabetiker Bund NRW, Porzer Apotheken sowie die pharmazeutische Industrie.

Prostata-Probleme: Können pflanzliche Mittel tatsächlich helfen?

Die Symptome sind unangenehm und im Alltag oft sehr belastend: Jeder zweite Mann über 60 Jahre leidet unter Beschwerden beim Wasserlassen oder nächtlichem Harndrang. Die häufigste Ursache dafür ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie / BPH). Denn die kastaniengroße Drüse beginnt bei den meisten Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr zu wachsen. Je nach dem wie schnell und in welche Richtung sich die Wucherung entwickelt, kann es dadurch früher oder später zu Beschwerden der Harnröhre und / oder der Blase kommen.

Nur jeder Dritte lässt sich behandeln

Gemäß einer repräsentativen Befragung von 9000 Männern zwischen 50 und 80 Jahren geht aber nur ein Drittel der Betroffenen bei Beschwerden zum Arzt oder Heilpraktiker. „Probleme beim Wasserlassen zu ignorieren ist definitiv die falsche Strategie,“ sagt Dr. Wolfgang Widmaier, Heilpraktiker und Apotheker, von der Union Deutscher Heilpraktiker. „Generell sollte jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um eine Krebserkrankung auszuschließen. Stellt der Arzt eine gutartige Vergrößerung der Prostata fest, sollte man so früh wie möglich etwas tun um die Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. So kann man einen operativen Eingriff oft hinausschieben oder manchmal sogar ganz vermeiden.“

Je früher, desto besser

Die Behandlungsmöglichkeiten der Naturheilkunde sind bei einer BPH ebenso wirksam wie die Therapien der so genannten Schulmedizin: So haben Studien mit pflanzlichen Präparaten im Vergleich mit synthetischen Präparaten ergeben, dass sich die Effekte beider Therapien nicht signifikant unterscheiden. Die pflanzlichen Präparate wurden jedoch deutlich besser vertragen.

Um die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung zu behandeln sind u.a. Extrakte aus Brennesselwurzeln, Kürbiskernen und Sägepalmenfrüchten zugelassen. Diese Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend und können das Wachstum der Prostata verlangsamen oder sogar stoppen. Der Heilpraktiker kann außerdem Homöopathische Mittel verordnen.

Ein weiterer möglicher Ansatzpunkt ist der Ausgleich des Hormonhaushalts mit pflanzlichen Präparaten: Man nimmt an, dass das Wachstum der Prostata bei älteren Männern durch einen höheren Spiegel des „weiblichen“ Hormons Östrogen mit ausgelöst wird. Zur Behandlung eignen sich Substanzen aus bestimmten Pflanzen wie Sojabohnen, die so genannten Phytoöstrogene. Diese Stoffe scheinen in der Lage zu sein, die Östrogenrezeptoren zu besetzen und so die Wirkung des körpereigenen Östrogens zu blockieren.

Lebensstil als Risikofaktor

Über die symptomatische Therapie hinaus sollten Prostataerkrankungen immer auch unter ganzheitlichen Gesichtspunkten behandelt werden. Denn die BHP wird wesentlich vom Lebensstil beeinflusst. So wirken sich Stress, Bewegungsmangel und eine „ungesunde“ Ernährung bekanntlich negativ auf den Organismus aus und können indirekt auch das Wachstum der Prostata beeinflussen.

Eine geeignete ganzheitliche Behandlung um den Organismus insgesamt fit zu machen bietet zum Beispiel die Kneipp-Therapie mit ihren 5 aufeinander abgestimmten Säulen (Wassertherapie, Arzneipflanzentherapie, Bewegungstherapie, Ernährungstherapie und Ordnungstherapie). So lässt sich z.B. durch eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung Übergewicht vermeiden und damit eine übermäßige Östrogenproduktion. Die regelmäßige Darmentleerung wird gefördert, ebenso die Blasenentleerung – sofern man genug Wasser trinkt. Alle drei Faktoren beugen einer Prostataerkrankung vor. Bewegung und gezieltes Training kräftigt die Beckenbodenmuskulatur, kräftigt und verbessert die Durchblutung dieser Region, wodurch sich das Risiko für eine Erkrankung ebenfalls reduziert.

Frauen vermuten bei sich seltener einen Infarkt und gewichten Beschwerden falsch

Frauen mit Herzinfarkt werden häufig erst spät behandelt. Als Grund vermutete man lange, dass ein Infarkt bei ihnen weniger typische Symptome macht als bei Männern und deshalb leichter übersehen wird. „Stimmt nicht“, sagen jetzt kanadische Forscher. Einem Bericht des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ zufolge fanden die Forscher heraus, dass Frauen bei einem Herzinfarkt ebenso unter Brustschmerzen leiden wie Männer.

Bei Frauen gesellen sich aber häufig noch weitere Symptome hinzu, zum Beispiel Hals- und Kieferschmerzen. Diese Symptome könnten sowohl die betroffenen Frauen als auch die Ärzte vom Verdacht auf einen Herzinfarkt ablenken – und es vergeht wertvolle Zeit, bis die richtige Therapie eingeleitet wird.

Deutsche Rheuma-Liga berät und informiert zum Internationalen Tag der Seltenen Erkrankungen

Entzündete Augen, Hautveränderungen, Fieberschübe oder Atemnot. Rheuma zeigt sich gelegentlich mit seltsamen Symptomen und ebenso seltsam sind die Namen dieser Erkrankungen: Sklerodermie, Morbus Wegener, Systemischer Lupus erythematodes, Panarteriitis nodosa, Polymyalgia rheumatica, Morbus Still, Takayasu Arteriitis, um einige zu nennen. Die Diagnostik gestaltet sich meist schwierig, es gibt nicht genug Fachärzte und nur wenige erprobte und zugelassene Medikamente.

„Der medizinische Fortschritt ist diesen Menschen mit seltenen Rheumaerkrankungen bislang nicht zu Gute gekommen“, beklagt Borgi Winkler-Rohlfing, Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga und 2. stellvertretende Vorsitzende der Allianz chronisch seltener Erkrankungen (ACHSE). Angesichts der langjährigen Odysseen von Arzt zu Arzt und oft mangelhafter therapeutischer Versorgung, fordert die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband einen schnellen und verbesserten Zugang der Patienten zu spezialisierten Einrichtungen bundesweit. Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga : „Dabei kann in besonders schweren Fällen eine rechtzeitige Therapie lebensrettend sein.“ Auch ein nationaler Aktionsplan, wie ihn die Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen aktuell fordert, weise in die richtige Richtung.

Anlässlich des Internationalen „Tages der Seltenen“ am 28. Februar 2010, findet am 9. Februar in Fulda ein bundesweites Beratertreffen statt. Vom 28. Februar bis 7. März 2010 können sich Betroffene Expertenrat im Internet holen: www.rheuma-liga.de . Zweiseitige Merkblätter stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden: 01804 – 60 00 00 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent bei Mobilfunk), bzw. für Lupus unter 0202-496 87 97 und für Sklerodermie unter 07131 – 390 24 25.

Wohnortnahe Apotheken für Pandemiefall gerüstet

Die Apotheken sind für den Pandemiefall gerüstet. Die wohnortnahen Apotheken sind über die Apothekerkammern der Länder in die Pandemiepläne eingebunden. Sie haben sich auf eine zeitnahe, dezentrale Versorgung der Bundesbürger mit antiviralen Medikamenten vorbereitet und können auf entsprechende Vorräte zurückgreifen. „Im Krisen zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann. Die wohnortnahen Apotheken nehmen ihre Verantwortung zur ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln auch im Pandemiefall wahr“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Wie die Apotheken konkret eingebunden sind, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Die Apothekerkammern der Länder haben entsprechende Pläne erarbeitet und setzen sie nach Absprache mit den zuständigen Behörden um.

Die Symptome der Schweine-Influenza ähneln denen einer saisonalen Grippe: schnell ansteigendes, hohes Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie Husten, zusätzlich teilweise auch Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.