Weihnachten 2019: Magen- und Schmerzmittel sind in Apotheken der Renner

Die Feiertage bedeuten in der Apotheke Hochbetrieb. Doch welche Arzneimittel wandern rund um die Feiertage am häufigsten über den Ladentisch? Geht es nach dem Apothekenpersonal, sind vor allem Magen- und Schmerzmittel wie Iberogast und Ibuprofen-Produkte der Renner. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten aposcope-Umfrage für die „Zahl der Woche“ vom 17. Dezember 2019.

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Sorgloser Alltag trotz Diabetes?

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Da Diabetes heute gut mit Insulin und Tabletten behandelt werden kann, ist es im Grunde keine schwere Krankheit mehr – davon ist laut einer Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ die Hälfte der Deutschen (52,0 %) überzeugt. Zwei Drittel (66,0 %) meinen, wenn Diabetiker ihre Zuckerwerte gut im Griff haben, müssten sie sich in ihren Alltagsaktivitäten auch in keiner Weise beschränken oder zurückhalten. Doch die Realität sieht oft anders aus, wie die Umfrage weiter ergab.

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Diabetes-Tabletten senken womöglich das Demenzrisiko

Diabetes erhöht das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Umso interessanter ist eine Entdeckung, über die das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ berichtet: Bonner Forscher fanden heraus, dass blutzuckersenkende Tabletten, die die Wirkstoffe Pioglitazon oder Metformin enthalten, das Demenzrisiko offenbar sogar unter das von Nicht-Diabetikern senken können. Die Forscher vermuten als Ursache eine direkte Wirkung der Zuckersenker im Gehirn.

Warum viele Medikamente so teuer sind

Wer zum Arzt geht, hofft auf schnelle Besserung. Vor allem, wenn der Doktor Medikamente verschreibt. Angesichts der Tatsache, dass es allein in Deutschland inzwischen rund 100.000 Arzneimittel gibt, stellt sich aber immer öfter die Frage: Welche Medizin ist eigentlich die richtige? Und warum muss ich in der Apotheke mal eine Zuzahlung leisten und mal nicht?

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Arzneimittel bei Kindern: Nur der Arzt sollte die Dosis ändern

Arzneimittel muss man nicht nur regelmäßig, sondern auch unbedingt in der Dosis einnehmen, die der Arzt verschrieben hat. Das gilt ausdrücklich auch für Kinder. „Manche Eltern geben ihren Sprösslingen eigenmächtig nur die Hälfte einer Tablette, weil sie meinen, dadurch mögliche Nebenwirkungen verhindern oder abschwächen zu können“, sagt Dr. Nicole Armbrüster, Arzneimittelexpertin beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

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Riskante Tablettencocktails

Patienten, die sich gut über ihre Krankheit informieren, sind manchmal irritiert, wenn ihr Arzt ihnen nicht all das verordnet, was sie als Standard in einer Leitlinie gelesen haben. Der Grund: Der Arzt muss Risiken abwägen, die in der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten gegen mehrere Krankheiten liegen, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“.

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Nicht jede Tablette darf geteilt werden

Viele Tabletten sollen halbiert, geviertelt oder anders geteilt werden. Bevor Patienten aber eine Tablette zerbrechen oder pulverisieren, sollten sie sich vergewissern, ob dies problemlos möglich ist. Mehr als 18 Millionen gesetzlich Versicherte brauchten im Jahr 2009 rezeptpflichtige Tabletten, die grundsätzlich nicht geteilt werden dürfen, ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI).

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Arzneimittel häufig falsch angwendet

Eine Tablette schlucken kann jeder. Ob sie aber richtig eingenommen wird, ist damit noch lange nicht gesagt. Denn Wirksamkeit und Schutz hängen nicht nur von der regelmäßigen Einnahme ab, sondern auch von der Darreichungsform. „Eine falsche Zubereitung oder Anwendung von Arzneimitteln kann nicht nur zur Unwirksamkeit des Medikamentes, sondern auch zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen“, sagt Christina Jäger, Apothekerin und Referentin der Apothekerkammer Bremen.

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Neue Wege gegen Allergien

Tabletten oder Tropfen mit Allergenextrakten, die Patienten unter der Zunge („sublingual“) zergehen lassen, ersetzen zunehmend die jahrelange Behandlung mit Spritzen. Das Wirkprinzip ist in beiden Fällen dasselbe: Der Körper wird an Stoffe gewöhnt, auf die er allergisch reagiert und lernt, sie ohne triefende Nase, verquollene Augen, juckende Haut oder Asthmaanfälle zu tolerieren. „Diese Anwendungsformen wirken sehr gut“, sagt Prof. Dr. med. Ulrich Wahn, Direktor der Klinik für Pädiatrie der Charité in Berlin, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“.

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Diabetes-Tabletten vor, während oder nach dem Essen

Vor, während oder nach dem Essen: Das hängt bei Diabetes-Medikamenten in Tablettenform vom Wirkstoff ab. „Apotheker informieren Patienten gern über die richtige Anwendung rezeptpflichtiger Medikamente. Nimmt ein Patient dauerhaft verschiedene Medikamente ein, können Apotheker individuelle Tagespläne erstellen. Das kann Wechselwirkungen zwischen den Wirkstoffen oder mit Lebensmitteln verringern oder sogar ganz vermeiden“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Bundesweit haben sich mehr als 7.500 Apotheker auf Diabetes spezialisiert.

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