Mit weniger Alkohol das Brustkrebsrisiko senken

Vom Sektfrühstück bis zum abendlichen Wein, vom Bier auf der Grillparty bis zum Cocktail beim Feiern: Es gibt zahlreiche Gelegenheiten, die zum Trinken von Alkohol einladen. Während die Gefahren des Rauchens als hoher Risikofaktor für Krebserkrankungen hinlänglich bekannt sind, werden dem Alkohol häufig sogar gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Dabei ist Alkohol vor allem eins: ein Zellgift, das fast alle Körperzellen und Organe schädigen kann. Regelmäßiger Konsum steigert das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen, darunter auch Brustkrebs. „Der sorglose Umgang kann nur bedeuten, dass der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs zu wenig bekannt ist oder verdrängt wird“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Wir nehmen den Brustkrebsmonat daher zum Anlass, zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol zu ermutigen.“

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Trinktipps für Sommer-Sportler

Viel Sonne und warme Temperaturen bieten perfekte Bedingungen für zahlreiche Outdoor-Sportarten. Für Leistungsfähigkeit und gute Laune ist regelmäßiges und ausreichendes Trinken dabei besonders wichtig. Ernährungswissenschaftlerin und Fitness-Expertin Susanne Keppler gibt Tipps zur optimalen Flüssigkeitsversorgung für Sommer-Sportler.

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Mit weniger Alkohol das Krebsrisiko senken

Dem Alkohol werden einige positive Eigenschaften nachgesagt: Er wirkt entspannend, fördert die Geselligkeit und soll sogar gut für das Herz sein. Dabei ist Alkohol vor allem eines – ein Zellgift, das fast alle Körperzellen und Organe schädigen kann. Der regelmäßige Konsum steigert das persönliche Krebsrisiko. Um über den richtigen Umgang mit Alkohol aufzuklären, engagieren sich tausende Freiwillige vom 18. bis 26. Mai 2019 bei zahlreichen Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Alle zwei Jahre findet – organisiert von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) – die Aktionswoche Alkohol statt. Die Deutsche Krebshilfe beteiligt sich an der Aktionswoche mit dem Präventionsratgeber für Männer „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“.

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„Rauschtrinken ist leider immer noch angesagt“ – 40 Milliarden Kosten pro Jahr

Dass Alkohol denen schadet, die zu viel und zu oft trinken, ist seit langem bekannt: Der ganze Körper leidet, die Leber ist irgendwann überfordert, das Gift Alkohol kann nicht mehr entsorgt werden. Es kommt zur Fettleber, bei der gesunde Zellen absterben und das Risiko einer Leberzirrhose besteht – oft hilft dann nur noch eine Lebertransplantation. Aber auch die Psyche verkraftet den zu häufigen Konsum nicht. Die Diagnose „Psychische Verhaltensstörungen durch Alkohol“ wird als die zweithäufigste Diagnose in Krankenhäusern gestellt, bei Männern ist es sogar die häufigste.

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Hoher Alkoholkonsum – Experte beklagt unzureichende Präventionspolitik in Deutschland

Nach wie vor trinken Bundesbürger im EU-Vergleich überdurchschnittlich viel Alkohol, und noch immer wird Experten zufolge zu wenig dagegen getan. „Die Präventionspolitik in Deutschland ist völlig unzureichend“, beklagt Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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So viel sollen Babys essen

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

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Die wichtigsten Tipps gegen Hitze: Täglich einen Liter Wasser zusätzlich trinken

Der Deutsche Wetterdienst sagt für das Wochenende hochsommerliche Temperaturen von mehr als 30 Grad voraus. Steigen die Temperaturen kann es zu erheblichen Gesundheitsschäden kommen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotfällen –  besonders bei älteren oder kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin empfiehlt: „Bei Hitze unbedingt mehr trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund zwei Litern sollte mindestens um einen Liter  erhöht werden.“ Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.

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Wie viel Flüssigkeit braucht der Mensch? Trink-Mythen auf dem Prüfstand

„Die absolute Untergrenze liegt bei einem Liter täglich“, erklärt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 15. Juni 2015). Im Schnitt sollten es jedoch eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit sein – bei Sport, Hitze oder körperlicher Arbeit auch mehr. Aber: Nicht alles auf einmal trinken! Sonst kann die Natriumkonzentration im Blut vorübergehend gefährlich absinken. Nach neun Stunden Trink-Abstinenz wird das Kurzzeitgedächtnis in Mitleidenschaft gezogen.

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Männer trinken riskanter als Frauen

Jedes Jahr sterben mindestens 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch oder Alkohol und Tabak kombiniert. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht 2015 hervor, den die Drogenbeauftragte der Bundesregierung kürzlich vorgestellt hat.   Jeder Deutsche konsumiert durchschnittlich 9,6 Liter reinen Alkohol im Jahr. Rund 9,5 Millionen Menschen trinken in einem gesundheitlich riskanten Ausmaß. Das bedeutet mehr als 12 g Reinalkohol pro Tag für Frauen und mehr als 24 g für Männer. Ein kleines Glas Bier enthält z. B. etwa 10 g Alkohol, ein Achtel Glas Wein 11 g. Bei etwa 3,4 Millionen Erwachsenen bis 64 Jahren liegt eine Alkoholabhängigkeit oder ein Alkoholmissbrauch vor, zeigen Zahlen des Epidemiologischen Suchtsurveys (ESA).

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Erst Muttermilch, dann Wasser

Normalerweise brauchen Babys erst extra Getränke, wenn sie alle drei Breimahlzeiten erhalten. Solange wird ihr Wasserbedarf im Wesentlichen durch die Mutter- oder Säuglingsmilch gedeckt. Danach erhalten sie am besten Wasser. „Babys sollten auf keinen Fall gezuckerte Getränke, Säfte oder zuckerhaltige Tees bekommen“, sagt Professorin Dr. Mathilde Kersting, stellvertretende Leiterin des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Leitungswasser sei perfekt, es muss nicht abgekocht werden. Nur in der Früh sollte man abgestandenes Leitungswasser ablaufen lassen, bis kaltes nachkommt.