Prostata-Untersuchung: Nur halb so schlimm, wie viele meinen

Das Abtasten der Prostata hat ein schlechtes Image: Viele Männer schreckt allein die Vorstellung der Prozedur ab, zur Vorsorge beim Urologen zu gehen. „Das ist schade, vor allem, weil es weit weniger unangenehm ist, als man es sich ausmalt“, betont Dr. Tobias Jäger, Facharzt für Urologie und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. In der Praxis dauert die Prozedur nicht mal eine Minute. Zudem ist der Prostata-Check Teil einer umfassenderen Vorsorgeuntersuchung, bei der der Arzt auch die Lymphknoten der Leiste abtastet, das äußere Genital untersucht und im Gespräch mögliche weitere Probleme erläutert. Prostata-Untersuchung: Nur halb so schlimm, wie viele meinen weiterlesen

Metastasen verhindern – Heilungschancen erhöhen – Forscher haben wichtige Signalmoleküle in Blutgefäßen entdeckt

Was Krebs so gefährlich macht, ist die Eigenschaft der Tumorzellen, sich im Körper auszubreiten und Tochtergeschwülste zu bilden, sogenannte Metastasen. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich solche Krebsabsiedelungen möglicherweise verhindern lassen: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.

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Kampf gegen Krebs im Mund- und Rachenraum

zahnarzt

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages betont die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) gemeinsam mit der Wissenschaft die große Bedeutung der Früherkennung von Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum. An solchen bösartigen Tumoren erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 9.400 Männer und 3.600 Frauen. Bei Männern sind diese Tumoren damit die siebthäufigste aller Krebserkrankungen.

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Zweihunderttausend vermeidbare Tumore

Fast die Hälfte aller Krebserkrankungen ließe sich durch einen gesünderen Lebensstil vermeiden, ist aus einer Studie in Großbritannien zu schließen. Auf Deutschland hochgerechnet wären dies für das Jahr 2010 rund 192000 vermeidbare Tumore, berichtet die „Apotheken Umschau“. Den größten Anteil mit 87300 stellen Krebsfälle als Folge des Rauchens, gefolgt von falscher Ernährung (41400) und Übergewicht (24750). 18000 Tumore gehen auf das Konto von Alkohol.

Darmkrebsinzidenz und -sterberaten in Europa weiterhin alarmierend

Das weltweite Problem des Darmkrebses nimmt weiterhin stark zu. Grund hierfür ist neben der Alterung und dem Wachstum der Weltbevölkerung die Zunahme krebsverursachenden Verhaltens, insbesondere des Rauchens, in Entwicklungsländern. Darmkrebs tritt in Entwicklungsländern selten auf, ist in Wohlstandsgesellschaften jedoch das zweithäufigste Malignom. In Europa wird jährlich bei über 450.000 Menschen Darmkrebs diagnostiziert und etwa 230.000 werden daran sterben.

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Leuchtende Metastasen

Eine Methode, die Krebschirurgie erfolgreicher zu machen, wurde von Forschern der Technischen Universität München und der niederländischen Universität Groningen entwickelt. Ein vor der OP in die Venen gespritzter Fluoreszenzfarbstoff reichert sich gezielt in Tumor-Metastasen an. Spezielles Laserlicht lässt diese Stellen während der Operation leuchten.

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Weltkrebstag 2012 – Krebs früh erkennen und behandeln rettet Leben

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 450.000 Menschen an Krebs. Zunehmende Umweltgifte, Übergewicht, Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss erhöhen das Risiko, an Krebs zu erkranken. Deshalb ist eine gesunde Lebensweise der beste Weg, um einer Krebserkrankung vorzubeugen. Genauso wichtig ist auch die Krebs-Früherkennung, denn so können noch viele Leben gerettet werden. Wie man Krebs rechtzeitig erkennt, verrät uns zum Weltkrebstag (04.02.2012) Andrea Michelsen. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Deutschen Verbands Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V.

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Lungenkrebs: Länger leben mit Diabetes?

Lungenkrebs zählt zu den häufigsten Tumorarten. Bei Diabetikern verläuft die Krankheit offenbar weniger aggressiv, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Forscher fanden in einer Studie mit 1700 Betroffenen heraus: Ein Jahr nach der Diagnose lebten noch 43 Prozent der zuckerkranken Patienten, aber nur noch 28 Prozent der Krebskranken ohne Diabetes. Die Gründe für den Zusammenhang sind unklar.

Gezielter gegen Krebs

Wie empfindlich ein Tumor gegenüber der Chemotherapie ist, lässt sich an den Zellkraftwerken, den Mitochondrien, ablesen, berichtet die „Apotheken-Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler aus Boston (USA). Diese schädigten die Mitochondrien durch Zugabe eines bestimmten Proteins. Je weniger davon nötig war, desto empfindlicher erwies sich die Zelle gegenüber Chemotherapeutika. Möglicherweise hilft die Technik, die Krebstherapie effektiver zu machen.

Krebs vom Alkohol

Eine von zehn Krebserkrankungen bei Männern in Westeuropa ist durch Alkohol begünstigt – und eine von 33 bei Frauen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Zahlen ermittelten internationale Forscher unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Alkohol beeinflusse vor allem bösartige Tumore in Mund und Rachen, an den Stimmbändern, in der Speiseröhre sowie in Darm und Leber. Baut der Körper Alkohol ab, bildet er eine Chemikalie, die das Erbgut schädigen und damit das Krebsrisiko erhöhen kann.