Firmen-Weihnachtsfeier: Gesetzliche Unfallversicherung springt nur für Mitarbeiter ein

Gemeinsam Kegeln gehen, Kart fahren oder den eigenen Tannenbaum schlagen: Die Weihnachtsfeier mit dem ganzen Team gehört für viele Firmen zum obligatorischen Jahresabschluss – und mitunter dürfen die Mitarbeiter sogar ihre Partner mitbringen. Gut zu wissen: Wenn auf der Fahrt zur Feier oder bei der Veranstaltung etwas passiert, sind die Begleiter nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. „Diese springt nur für Unfälle von Mitarbeitern ein“, sagt Axel Döhr, Arbeitsrechtler beim Infocenter der R+V Versicherung.

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Todesfalle Treppe

Treppen und Stufen bergen ein hohes Unfallrisiko; in Deutschland sterben pro Jahr mehr als 1.100 Menschen durch Stolpern, Ausrutschen oder Fehltritte. Besonders gefährdet sind Senioren ab dem 75. Lebensjahr, allerdings steigen die Zahlen schon bei Menschen aus der Generation 55+ deutlich an. Darauf weisen der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) mit Bezug auf das Statistische Bundesamt hin.

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Häufige technische Faktoren für einen Treppensturz sind mangelnde Beleuchtung, rutschige Stufen und fehlende Handläufe. Aber auch persönliche Faktoren spielen eine Rolle, etwa mangelnde Aufmerksamkeit, eine Sehschwäche oder Schuhe mit glatter oder abgelaufener Sohle.

Tipps: sicher unterwegs auf Treppen

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Traumatische Erfahrungen im Beruf können jeden treffen

Ein Arbeitsunfall ist für die Kollegen immer ein Schock. Glücklicherweise sind tödliche Arbeitsunfälle vergleichsweise selten: 2014 kam es nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu 473 solcher Ereignisse. Kristina Soldo, Psychologin bei TÜV Rheinland: „Verschiedene Erlebnisse können ein Trauma auslösen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie eine schwer zu verarbeitende Erfahrung darstellen, die mit intensiver Furcht, Hilflosigkeit und Entsetzen einhergeht.

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Schwerverletzte Unfallopfer benötigen besonderen Beistand

Wer heute bei einem Unfall schwer verletzt wird, hat eine 90-prozentige Chance zu überleben, aber viele leiden länger als nötig seelisch unter den Folgen. „Wichtig ist, dass der Schwerverletzte gleich in ein Trauma-Zentrum kommt“, betont Prof. Bertil Bouillon, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Kliniken der Stadt Köln, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

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Gefährliche Kletterpartie: Wenn die Obsternte im Krankenhaus endet

Ob Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen: Wer Obstbäume hat, kann sich in den Sommermonaten über eine reiche Ernte freuen. Doch für so manchen Gartenbesitzer endet der Pflückeinsatz im Krankenhaus. „Jährlich stürzen rund 50.000 Menschen in ihrem Garten, viele davon fallen von einer Leiter“, sagt Thomas Paufler, Unfallexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät, bei Leitern auf weichen Gartenböden besonders vorsichtig zu sein.

obstpflückenGründe für die hohe Zahl von Unfällen gibt es viele. Oft spielen Unachtsamkeit und Leichtsinn eine große Rolle. „Wer wenig Erfahrung hat und selten im Garten arbeitet, sollte nicht zu ehrgeizig sein“, rät R+V-Experte Paufler. Dazu gehört, nur die gut erreichbaren Früchte zu ernten und sich nicht zu weit zur Seite zu lehnen – dabei kann die Leiter wegrutschen. Besser ist es, den Standort öfter zu wechseln. Ebenfalls wichtig: nicht ablenken lassen, beispielsweise durch ein Handy.

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Kinderunfälle vermeiden

Rund 80 Prozent der Unfälle von Säuglingen und Kleinkindern ereignen sich in den eigenen vier Wänden. Eltern, Großeltern und Babysitter können wirksam vorbeugen, wenn sie die Kinder aufmerksam beaufsichtigen, Unfallquellen rechtzeitig erkennen und beseitigen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps zum Thema.

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Arbeitsunfälle: Hände am häufigsten verletzt

Die Hände waren 2014 das bei einem Arbeitsunfall am häufigsten verletzte Körperteil. Das geht aus der aktuellen Unfallstatistik der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hervor. Über 22.000 Mal wurden im vergangenen Jahr die Hände von Beschäftigten in den Mitgliedsbetrieben der BG ETEM durch Werkzeuge, laufende Maschinen oder andere Ursachen verletzt. Das sind fast 40 Prozent aller rund 57.000 meldepflichtigen Arbeitsunfälle. In acht von zehn Fällen waren Männer betroffen. Der Löwenanteil der Unfälle geschieht mit knapp 30 Prozent beim Umgang mit manuellen Werkzeugen wie Hämmern oder Schraubendrehern.

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Unfälle mit Spätfolgen

Noch vor wenigen Jahren starben doppelt so viele Menschen durch schwere Unfälle. Das Überleben trotz schwerster Verletzungen hat jedoch auch eine Kehrseite, die erst jetzt offensichtlich wird: „Etwa zwei Drittel aller Schwerverunfallten haben über Jahre mit Folgeschäden zu kämpfen“, erklärt Professor Bertil Bouillon, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Köln-Merheim, in der „Apotheken Umschau“.

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Sicher baden am Baggersee: Wie Sie Unfälle vermeiden und im Notfall Erste Hilfe leisten

An heißen Sommertagen gibt es nichts Schöneres, als sich im Wasser abzukühlen. Gerade im Meer oder in Badeseen passieren aber immer wieder Unfälle. Wie man sich davor schützen kann, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Die meisten Badeunfälle passieren ja aus Leichtsinn. Vor allem Männer überschätzen sich da häufig, vier von fünf Unfallopfern sind ja tatsächlich auch Männer. Gründe können Alkohol sein oder weil man in einem unbekannten Gewässer baden geht oder eben auch von einer Brücke ins Wasser hüpft.“

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Winterunfälle treffen oft Fußgänger

Längst nicht alle Winterunfälle haben mit verbeultem Blech zu tun: Auch für Fußgänger steigt das Unfallrisiko bei Schnee und Eis erheblich an. So wurden der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) im Januar, Februar, März und Dezember 2010 durchschnittlich mehr als vier mal so viele Wege- und Dienstwegeunfälle ohne Fahrzeugbeteiligung gemeldet als in den übrigen Monaten des Jahres. Auch das Stolpern, Rutschen und Stürzen auf betrieblichem Gelände nimmt bei winterlicher Witterung regelmäßig zu. Oft verursachen Winterunfälle von Fußgängern langwierige Verletzungen – unter anderen Knochenbrüche, Zerrungen und Bänderverletzungen, die neben viel persönlichem Leid auch hohe Kosten mit sich bringen.

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