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„Zufallsdiagnose“ Typ-2-Diabetes

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Müdigkeit, gesteigertes Durstgefühl oder schwer heilende Entzündungen sind nur einige der Anzeichen für einen Typ-2-Diabetes. Viele Betroffene merken zunächst aber erst einmal gar nicht, dass sie unter der Stoffwechselerkrankung leiden. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ herausfand, wurde die Erkrankung bei zwei Dritteln der Diabetiker in Deutschland (68,8 %) nur durch Zufall, zum Beispiel bei einer Routineuntersuchung festgestellt.

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Hüfte unter Kontrolle – Warum eine Ultraschalluntersuchung der Hüfte bei der U3 so wichtig ist

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Ein Ultraschall im Rahmen der U3 kann bei Babys eine Hüftreifungsstörung frühzeitig aufdecken – doch bundesweit 50.000 bis 70.000 Kinder pro Jahr erhalten diese wichtige Untersuchung nicht, so Zahlen der Deutschen Gesellschaften für Orthopädie und Unfallchirurgie. Um Spätschäden zu vermeiden, sollten Eltern auf jeden Fall alle U-Termine wahrnehmen und bei der U3 darauf achten, dass die Hüftsonografie gemacht wird. Darauf weist das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ hin. Will der Kinderarzt die Untersuchung nicht selbst vornehmen, können Eltern demnach eine Überweisung zum Kinderorthopäden einfordern.

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Warum Allergologen vor dem Bluttest auf das Immunglobulin G warnen

Wer den Verdacht hegt, an einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit zu leiden, dem nützt keine Untersuchung des Blutes auf das Vorkommen des Imunglobins G (IgG), auch wenn dies von manchen Ärzten angeboten wird. „Das ist Abzocke“, urteil Dr. Horst Müsken, Facharzt für Allergologie in Lippspringe, in der „Apotheken Umschau“.

Der IgG-Nachweis beweise nichts. „Als Reaktion auf Nahrungsmittel etwa bildet jeder von uns Immunglobulin G.“ Der Test koste viel Geld und könne dazu führen, dass Menschen zu Allergikern gestempelt würden, die gar keine sind. Müsken: „Nicht selten ist ein Mangelernährung die Folge von Diäten aufgrund fehlinterpretierter IgG-Tests.“

Koffein stört Mammografie

„Um Schmerzen bei der Mammografie zu verringern, sollten Frauen eine Woche vor dem Termin auf Koffein verzichten“, rät Dr. Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte in der „Apotheken Umschau“.

Kaffee, Tee, Cola und Energy-Drinks machen die weibliche Brust empfindlicher und knotiger. Darüber hinaus empfiehlt Albring, die Untersuchung in der ersten Zyklushälfte durchführen zu lassen, wenn die Brust weicher ist und relativ frei von hormonbedingten Gewebeverhärtungen.