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Tabu beim Sport: Piercings und transdermale Implantate

Piercings können schick sein – aber auch gefährlich, zum Beispiel beim Sport. Vor allem bei Handball, Fußball und anderen Ballsportarten mit viel Körperkontakt können Mitspielerinnen und Mitspieler an ungeschützten Piercings und Ohrringen hängenbleiben, sie komplett herausreißen oder sich selbst daran verletzen.

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Verbrennungsgefahr in der Weihnachtszeit – Was bei Brandverletzungen beachtet werden sollte

Kamin, Adventskranz, Christbaum – in der Weihnachtszeit sind Brandverletzungen keine Seltenheit. „Neben den Sommermonaten, wenn viel gegrillt wird, gibt es auch im Winter einen saisonalen Anstieg der Verbrennungsunfälle“, schildert der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin, Prof. Hans-Oliver Rennekampff, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Bei kleineren Verbrennungen ersten Grades können Betroffene sich in der Regel gut selbst versorgen.

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So bleibt die Haut nach kleinen Verletzungen schön

Glatt wie ein Kinderpopo – so mögen wir unsere Haut am liebsten. Doch wenn wir uns beim Kartoffelnschälen schneiden oder das Knie aufschrammen, entsteht eine Wunde und es können Narben zurückbleiben. Wie man vorbeugen kann: Kleine Missgeschicke können schnell passieren. Man macht einen falschen Tritt, schrammt sich das Knie auf und blutet. Kein Drama, aber was muss man tun, damit solch eine Schürfwunde heilt und möglichst keine Narbe bleibt?

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Gefährliche Kletterpartie: Wenn die Obsternte im Krankenhaus endet

Ob Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Kirschen: Wer Obstbäume hat, kann sich in den Sommermonaten über eine reiche Ernte freuen. Doch für so manchen Gartenbesitzer endet der Pflückeinsatz im Krankenhaus. „Jährlich stürzen rund 50.000 Menschen in ihrem Garten, viele davon fallen von einer Leiter“, sagt Thomas Paufler, Unfallexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät, bei Leitern auf weichen Gartenböden besonders vorsichtig zu sein.

obstpflückenGründe für die hohe Zahl von Unfällen gibt es viele. Oft spielen Unachtsamkeit und Leichtsinn eine große Rolle. „Wer wenig Erfahrung hat und selten im Garten arbeitet, sollte nicht zu ehrgeizig sein“, rät R+V-Experte Paufler. Dazu gehört, nur die gut erreichbaren Früchte zu ernten und sich nicht zu weit zur Seite zu lehnen – dabei kann die Leiter wegrutschen. Besser ist es, den Standort öfter zu wechseln. Ebenfalls wichtig: nicht ablenken lassen, beispielsweise durch ein Handy.

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Unfall-ABC: So versorgen Sie kleine Wunden

Beim Joggen gestürzt, beim Kartoffelnschälen geschnitten – solche Missgeschicke können jeden Tag passieren. Oft führen sie zu kleinen Schürf- oder Schnittwunden. Wie man diese Blessuren am besten behandelt: Kleine Wunden kann man in der Regel selber versorgen. Meist ist nach wenigen Tagen kaum noch etwas davon zu sehen.

pflasterEs gibt aber einige Dinge, auf die man achten muss, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Man sollte erst einmal schauen, ob die Wunde verschmutzt ist. Dann muss man sie nämlich säubern, am besten mit Wasser oder mit einer desinfizierenden Lösung. Und dabei immer von innen nach außen, damit man keine Keime in die Wunde reinreibt.“

Ist die Wunde sauber, muss sie bedeckt werden, damit kein Schmutz hineinkommt:

„Es gibt da ganz verschiedene Produkte, Pflaster und Kompressen, die sich für diese Zwecke eignen. Diese Pflaster sollten mindestens einmal täglich gewechselt werden und die feuchte Wunde dann neu desinfizieren. Wichtig ist dabei, dass man die Kruste nicht entfernt.“
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Verletzungen – die dunkle Seite des Sports

Sport ist nicht immer nur gesund, man kann sich dabei auch verletzen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“ war dies bei mehr als einem Drittel (36,0 Prozent) derjenigen, die zumindest einmal pro Monat sportlich aktiv sind, in den letzten drei Jahren der Fall. Am häufigsten betroffen waren Bänder, Sehnen, Gelenke oder Gelenkkapseln. Jeder fünfte (20,4 Prozent) sportlich Aktive verletzte sich in diesen Körperbereichen, wobei Zerrungen, Überdehnungen oder Verstauchungen mit 16,2 Prozent hier die meisten Nennungen hatten.

Im Ranking der häufigsten Sportverletzungen folgen „Prellungen, Quetschungen und Blutergüsse“ (14,7 Prozent), „Hautverletzungen oder -abschürfungen“ (12,2 Prozent) sowie Muskelverletzungen (9,8 Prozent). Relativ selten waren Knochenbrüche (1,9 Prozent), Meniskusverletzungen (1,8 Prozent) sowie Gehirnerschütterungen (0,6 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2065 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 1081 Personen, die zumindest einmal im Monat sportlich aktiv sind.

Wenn ein Kind auf den Kopf gefallen ist, muss es einen Tag lang gut beobachtet werden

Zwar ist eine Gehirnerschütterung die leichteste und häufigste Form der Kopfverletzung. Gleich nach dem Ereignis ist aber leider kaum zu beurteilen, ob das Gehirn ernsthaft verletzt ist – es sei denn, das Kind bleibt benommen, hat Kopfschmerzen oder Lähmungen, schielt, torkelt, schreit anhaltend, ist blass, schwindelig, erbricht oder zeigt sich insgesamt stark verändert.

Dann soll gleich ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden, rät Dr. med. Jörg Schriever, Beauftragter für Kinderunfälle beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V., im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Aber auch wenn keines dieser Symptome zu beobachten ist, muss das Kind einen Tag lang gut beobachtet werden. Schwerere Hirnverletzungen zeigen sich oft erst nach einem beschwerdearmen Intervall.

Kleine Wunden richtig behandeln

Sommer ist toll. Das ist die Zeit, um zu grillen, zu schwimmen, zu wandern. Es ist aber auch die Zeit der kleinen Verletzungen. Da verbrennt man sich am Grill oder schürft sich am Schwimmbeckenrand den Arm auf. Damit kleine Wunden ohne Komplikationen und Narben verheilen, sollte man einige einfache Regeln beachten, sagt Chefredakteur Dr. Andreas Baum vom Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber:

Kleine Wunden, die desinfizieren am besten mit einem Desinfektionsmittel zum Aufsprühen, das brennt übrigens heute auch nicht mehr. Verunreinigungen, die tupfen Sie am besten mit einer sterilen Kompresse ab. Wenn Sie kein Desinfektionsmittel zur Hand haben, spülen Sie die Wunde einfach mit ein bisschen Leitungswasser ab. Dann kommt ein Pflaster drauf, bei etwas größeren, offenen Stellen eine sterile Auflage, die können Sie mit einer elastischen Binde befestigen.

Damit sich die Wunde gar nicht erst entzündet, sollten Sie nicht in die Wunde fassen und am besten Einmalhandschuhe anziehen. Außerdem sollte man sich um den Tetanus-Schutz kümmern:

Bei kleinen Wunden ist es wichtig, dass man an den Tetanus-Schutz denkt. Eine Auffrischimpfung, gegen die doch sehr gefährliche Infektion, ist in jedem Fall fällig, wenn die letzte Impfung schon mehr als 10 Jahre zurückliegt.

Dann gibt es Wunden, die man selber nicht mehr verarzten sollte:

Bei größeren Verbrennungen oder Verletzungen sollten Sie auf alle Fälle zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken oder wenn sich das betroffene Körperteil taub anfühlt. Das könnte ein Hinweis auf eine Nervenverletzung sein. Und, man sollte immer einen Arzt bei Bisswunden aufsuchen, weil Krankheitserreger aus dem Speichel schwere Infektionen hervorrufen können.

Damit Sie bei kleinen Blessuren auch alles vorrätig haben, sollten Sie einen Blick in Ihre Hausapotheke werfen. Trennen Sie sich von alten Pflastern, die nicht mehr richtig kleben und von sterilen Wundauflagen, deren Verfalldatum abgelaufen ist und füllen alles zeitnah auf, rät der Diabetes Ratgeber.

Wie man mit einfachen Mitteln Sportverletzungen vermeidet

Eine einzige falsche Bewegung beim Sport kann eine Zerrung oder Bänderdehnung zur Folge haben – und gerade bei Anfängern und Wiedereinsteigern gute Vorsätze schnell wieder stoppen. „Je intensiver der anschließende Sport, desto wichtiger ist Aufwärmen“, betont Professor Jürgen Freiwald, Leiter des Arbeitsbereichs Bewegungswissenschaft an der Universität Wuppertal, in der „Apotheken Umschau“.

Nicht immer sind spezifische Übungen nötig. Ein Läufer etwa kann locker lostraben, um sich aufzuwärmen, ein Tennisspieler typische Bewegungen vorweg in langsamem Tempo ausführen. Als besonders nützlich haben sich zudem Koordinationsübungen erwiesen und Krafttraining. Beides erlernt man am Besten unter Anleitung. Wer schon mal zuhause anfangen möchte, kann sich zahlreiche Übungen von der neuen „Apotheken Umschau“ zeigen lassen.

Frühlingssport und seine Gefahren

Weg mit dem Winterspeck! Das ist das Frühlingsmotto von Millionen von Menschen und man sieht sie wieder täglich durch den Park joggen. Sport im Frühjahr ist extrem beliebt. Doch Vorsicht: Mangelndes Training der Bewegungsabläufe und oft sogar Übermut sorgen für mehr als zwei Millionen Sportverletzungen pro Jahr.

Die Apotheker in Nordrhein raten, bei den häufigsten Verletzungen wie Verrenkungen, Zerrungen oder Prellungen nach der so genannten PECH-Regel zu agieren. PECH steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Ein Vorgehen, das den Schmerz lindert, gegen Schwellungen hilft und Entzündungsreaktionen vermindert.

Im Anschluss hilft ein so genannter Okklusionsverband. Dieser ist nahezu luftundurchlässig und fördert die Wirkung schmerzstillender und entzündungshemmender Salben.

Die Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein: „Zunächst sollte die entsprechende Salbe messerrückendick auf die betroffene Stelle aufgetragen, dann mit einer Frischhaltefolie abgedeckt und zum Schluss mit einer Binde straff umwickelt werden.“

Kleinere Wunden sollten in jedem Fall desinfiziert und mit einem Pflaster versorgt werden. Größere Verletzungen werden mit einer sterilen Wund-auflage keimfrei abgedeckt. In jedem Fall sollte ein Arzt eine größere Wunde begutachten.

Bedacht bei Bruchverdacht

Wenn eine Verletzung ein Bruch zu sein scheint, gelten folgende Regeln:

  • – bewegen Sie den Betroffenen nicht unnötig,
  • – versuchen Sie nicht, das verletzte Glied auf eigene Faust „zu richten“,
  • – polstern Sie eventuell hervorstehende Knochenteile, aber ohne Druck.