Vorverpacktes Obst und Gemüse oft unerwünscht

Obst, Gemüse und Fleisch werden immer häufiger in Plastik vorverpackt verkauft. Das bietet dem Handel viele Vorteile. So ist die Ware zum Beispiel einfacher zu transportieren und zu stapeln. An der Kasse geht es schneller, da nicht mehr gewogen werden muss. Verbraucher hingegen würden gerne auf unnötige Verpackungen beim Einkauf von Obst und Gemüse verzichten und so dazu beitragen, das Müllaufkommen zu verringern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) mit rund 1.000 Teilnehmern.

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Herkunftskennzeichnung von vorverpacktem Frischfleisch – Jetzt wird’s ernst

In vielen europäischen Ländern ist es Tradition, seine Mitmenschen am 1. April durch erfundene Informationen zum Narren zu halten. Selbst einige Zeitungen sowie Radio- oder Fernsehsender frönen mittlerweile diesem Brauchtum, wobei es Lesern beziehungsweise Hörern meist gelingt, anhand übertriebener Details den fehlenden Wahrheitsgehalt einer Meldung zu erkennen.   Wer sich allerdings mit dem Lebensmittelkennzeichnungsrecht beschäftigt, weiß, dass es hier so manche Regelungen gibt, die an Detailverliebtheit kaum zu überbieten sind. Es sei also vorwegschickt: Ein Aprilscherz ist die ab 1. April 2015 geltende Pflicht zur Herkunftskennzeichnung von Frischfleisch der Tierarten Schwein, Geflügel, Schaf und Ziege nicht. Sie basiert auf der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) und betrifft unverarbeitetes Fleisch, das in Fertigpackungen verkauft wird. Ist das Fleisch bereits mariniert oder zu Wurst verarbeitet, entfällt die neue Pflichtkennzeichnung.

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NDR Untersuchung: Viele Lebensmittel enthalten gefährliche Weichmacher

Eingeschweißter Käse, abgepackte Butter und Schlagsahne könnten gesundheitsschädlich sein. Das hat eine Stichprobe für die NDR Sendung „Der große Küchen-Check“ ergeben. Von 19 untersuchten Lebensmitteln enthielten sieben den Weichmacher DEHP. Das entspricht rund 40 Prozent. Weichmacher stehen im Verdacht, Diabetes, Asthma und Atemwegserkrankungen zu fördern. Die problematischste Folge ist für Experten allerdings eine mögliche Unfruchtbarkeit bei Männern. Eine neuere Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes kommt zu der Erkenntnis: Die Hälfte aller jungen Männer zwischen 18 und 23 Jahren in Deutschland ist nur noch eingeschränkt fruchtbar. Ein wichtiger Faktor dabei ist die verbreitete Aufnahme von Weichmachern insgesamt.

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