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Narben nach Operationen – Versorgung für Heilungserfolg maßgeblich

Bei der Anzahl von Operationen nimmt Deutschland weltweit einen vorderen Platz ein. Operationen haben grundsätzlich eine gesundheitliche Verbesserung zum Ziel. Sie hinterlassen aber immer Narben. „Die meisten wünschen sich, dass sich die Narbe schnell verwächst, wenig sichtbar bleibt. In vielen Fällen, selbst bei noch so kleinen Schnitten, verursachen Narben ganz andere als kosmetische Probleme.“, ist die Erfahrung von Bianca Peters, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.).

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Unfall-ABC: So versorgen Sie kleine Wunden

Beim Joggen gestürzt, beim Kartoffelnschälen geschnitten – solche Missgeschicke können jeden Tag passieren. Oft führen sie zu kleinen Schürf- oder Schnittwunden. Wie man diese Blessuren am besten behandelt: Kleine Wunden kann man in der Regel selber versorgen. Meist ist nach wenigen Tagen kaum noch etwas davon zu sehen.

pflasterEs gibt aber einige Dinge, auf die man achten muss, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Man sollte erst einmal schauen, ob die Wunde verschmutzt ist. Dann muss man sie nämlich säubern, am besten mit Wasser oder mit einer desinfizierenden Lösung. Und dabei immer von innen nach außen, damit man keine Keime in die Wunde reinreibt.“

Ist die Wunde sauber, muss sie bedeckt werden, damit kein Schmutz hineinkommt:

„Es gibt da ganz verschiedene Produkte, Pflaster und Kompressen, die sich für diese Zwecke eignen. Diese Pflaster sollten mindestens einmal täglich gewechselt werden und die feuchte Wunde dann neu desinfizieren. Wichtig ist dabei, dass man die Kruste nicht entfernt.“
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Blutprodukte wichtig für Patientenversorgung

„Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Blutprodukten haben eine hohe Bedeutung für die Patientenversorgung weltweit“, sagt die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz anlässlich der heute von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedeten Resolution zu Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität von Blutprodukten. Ziel des von Deutschland vorbereiteten und von der EU vorgelegten Resolutionsentwurfs ist es, zur Verbesserung der in vielen Ländern unzureichenden Versorgung mit qualitativ einwandfreien und sicheren Blutprodukten beizutragen.

„Mit dem Resolutionsentwurf erhält die WHO das Mandat, Entwicklungsländer beim Aufbau entsprechend kompetenter nationaler Stellen und der Ausarbeitung von Programmen zur Verbesserung der Versorgung mit sicheren Bluttransfusionen und Plasmaprodukten zu unterstützen“, so Widmann-Mauz weiter.

In der nun von der Weltgesundheitsversammlung beschlossenen Resolution werden alle WHO-Mitgliedstaaten aufgerufen, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu ergreifen. Es wird neben der Unterstützung des Aufbaus von Blutspendesystemen auch auf die Schaffung der Voraussetzungen für die Sammlung von Plasma in Entwicklungsländern Wert gelegt. Nur wenn solches Plasma die erforderliche Qualität und Sicherheit aufweist, kann es – bei Fehlen eigener Produktionsmöglichkeiten ggf. in Auftragsherstellung in entwickelten Ländern – als Ausgangsstoff für die Versorgung der Bevölkerung mit den wichtigen Plasmaprodukten genutzt werden.

Bluttransfusionen und aus Blutplasma hergestellte Arzneimittel sind in der heutigen Medizin unverzichtbar. Um Blutprodukte möglichst sicher zu machen und um eine Übertragung von Krankeheitserregern wie HI-Viren oder Hepatitisviren zu verhindern, wurden in industrialisierten Ländern in den 1980er Jahren wirksame Testmethoden und behördliche Kontrollen entwickelt. Weltweit herrscht allerdings nach wie vor ein großer Mangel an guten und sicheren Blutprodukten. Die WHO geht davon aus, dass nur etwa 65% der Testungen der ca. 81 Mio. Blutspenden in 178 Ländern pro Jahr auf diese Erreger internationalen Qualitätsstandards entsprechen. 28 Mio. Blutspenden jährlich werden weltweit gar nicht oder nicht ausreichend getestet

In manchen Entwicklungsländern die hohe Sterberate von Frauen rund um eine Geburt auch auf einen Mangel an sicheren Blutkonserven zurück zu führen. Gerade in solchen Weltregionen ist das wenige verfügbare Blut noch immer allzu oft mit Viren verunreinigt, da hier Mittel und Kenntnisse für eine wirksame Kontrolle fehlen. Dem gilt es entgegenzuwirken.