Tag: weihnachtszeit

Mehr als jeder zweite Bundesbürger nimmt in der kalten Jahreszeit ein paar Pfunde zu

Das Buffet auf der Adventsfeier mit den Kollegen, die Weihnachtsgans im Familienkreis, jede Menge Plätzchen und Schokoladennikoläuse: Mehr als die Hälfte der Frauen und Männer in Deutschland legt sich nach eigenen Angaben lästigen Winterspeck zu. Einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ zufolge nehmen 54,7 Prozent der Bundesbürger im Winter immer einige Pfunde zu.

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Hektik vor der Heiligen Nacht

„Jingle Bells“ aus allen Lautsprechern, Gedrängel in den Kaufhäusern und dazu noch die Suche nach den passenden Geschenken. Ist die Vorweihnachtszeit tatsächlich noch eine ruhige, „staade“ Zeit? Viele Frauen hierzulande können da nur mit den Köpfen schütteln. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ fand heraus, dass sich die weiblichen Befragten überdurchschnittlich oft stressen lassen von Geschenkekauf, Plätzchenbacken, Dekowahnsinn und Co: 41,2 Prozent von ihnen berichten, die Vorweihnachtszeit im Allgemeinen als besonders hektisch zu empfinden.

Vor allem Frauen zwischen 30 und 49 Jahren kommen in der Adventszeit nicht zur Ruhe (30-49-jährige Frauen: 60,6 %). Bei den Männern sind es wesentlich weniger, denen der Weihnachtstrubel so zu schaffen macht (27,7 %). Doch trotz überfüllter Geschäfte und der vielen Weihnachtsfeiern und adventlichen Verpflichtungen empfindet die Mehrheit der Deutschen die Vorweihnachtszeit und Weihnachten als eine Zeit der Besinnung. Fast zwei Drittel der befragten Männer und Frauen versichern, die Tage und Wochen vor und nach dem Heiligen Abend seien für sie eine „Erholung für Geist und Seele“ (62,7 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.006 Personen ab 14 Jahren, darunter 977 Männer und 1029 Frauen.

Advents- und Weihnachtszeit – leider auch Verletzungszeit

Mit dem Beginn der Adventszeit, den Adventskränzen, Kerzen und billigen Lichterketten, steigt die Gefahr von Verbrennungsverletzungen nicht nur in Privathaushalten. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen Jahre haben aktuell zu neuen Leitlinien bei der Versorgung von Verbrennungen geführt“, so Dr. Rainer Löb, Bundesarzt der Malteser. „Klar ist jetzt, dass Kühlung nicht wirklich hilft. Wenn überhaupt, dann nur sofort und zur Schmerzlinderung, maximal jedoch zehn Minuten, denn eine Unterkühlung ist unbedingt zu vermeiden“, erläutert der Mediziner. Hintergrund ist, dass eine zu starke Kühlung zum Absterben der Hautzellen führen kann und dadurch die Wundheilung beeinträchtigt wird. „Bei schlimmeren Verbrennungen ist möglichst schnell ein Arzt aufzusuchen, der die weitere Behandlung veranlasst, oder der Rettungsdienst zu alarmieren“, so Löb.

Auch für den Umgang mit brennenden Personen gibt es Neuerungen: „Waren früher in vielen Betrieben noch Löschdecken vorhanden, so fehlen diese jetzt meist in der Ausrüstung. Dafür dürfen Feuerlöscher, die bisher in solchen Fällen noch verpönt waren, jetzt eingesetzt werden. Nur darf niemals auf das Gesicht gezielt werden“, so Löb. Zudem weisen die Malteser darauf hin, dass eine brennende Person nie mit Kunststoffgewebe zugedeckt werden darf, da dieses mit der Haut verklebt. „Alle Naturfasern wie Wolle, Baumwolle oder Seide sind da eher geeignet“, weiß Löb.

Gerade jetzt brennen überall wieder vermehrt Kerzen, Fondue-Geräte und Wunderkerzen. Durch heiße Geräte und Materialien in der Küche kommt es erfahrungsgemäß in der Advents- und Weihnachtszeit immer wieder zu Verbrennungen und Verbrühungen im Haushalt. „Häufig trifft es dabei kleine Kinder, die durch ihre Unachtsamkeit und das Bedürfnis, alles anfassen und ausprobieren zu wollen, besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt im Umgang mit offenem Feuer und heißen Materialien benötigen“, unterstreicht Löb.