Verschreibungspflichtige Arzneimittel sollen europaweit nicht beworben werden dürfen

Noch dürfen in Europa Medikamente, für die eine Verschreibungspflicht besteht, gegenüber Verbrauchern nicht beworben werden. „Die EU-Kommission wollte das Werbeverbot aufweichen – das ist nicht gut“, sagt Heinz-Günter Wolf, der neue Präsident des Zusammenschlusses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU), in der „Apotheken Umschau“.

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Werbeflut macht Kinder dick

20000 bis 40000 Werbespots sehen Kinder durchschnittlich im Jahr. Die Hälfte der Filmchen wirbt für Süßwaren, Limonaden und Knabbereien, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Die Ärzte befürchten, dieses Zuviel an Werbung könne Kinder dick machen.

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EU-Behörde ertrinkt in einer Unzahl von Anträgen auf Gesundheitswerbung für Lebensmittel

Der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sind mehr als 44000 Anträge gestellt worden, mit denen Gesundheitsargumente in der Werbung für Lebensmittel genehmigt werden sollen. Hintergrund: Künftig müssen nach EU-Recht für solche Aussagen wissenschaftliche Nachweise vorliegen. „Die schiere Masse zeigt, wie unübersichtlich dieser Markt für die Verbraucher ist“, sagt Martin Rücker, Sprecher der Verbraucherinitiative „Foodwatch“, in der „Apotheken Umschau“.

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Wird auf der Mattscheibe gebechert, greifen auch die Zuschauer zum Glas

Alkoholkonsum im Fernsehen regt Zuschauer zum Mittrinken an. Die „Apotheken Umschau“ berichtet über eine englische Studie, für die Studenten jeweils einen Film anschauten, in dem entweder sehr viel oder sehr wenig getrunken wurde. Ähnliches galt für die Pausenwerbung.

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Pharmafirmen gerügt

Wegen Schleichwerbung in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ hat der Deutsche Rat für Public Relations sieben in Deutschland tätige Pharmafirmen gerügt. Eine weitere wurde ermahnt, eventuell angebahnte Geschäftskontakte nicht weiter zu verfolgen. Der PR-Rat hob bei seiner Urteilsbegründung die Ernsthaftigkeit hervor, mit der die Mehrzahl der angeschuldigten Pharmafirmen die vom Rat erhobenen Vorwürfe bearbeitet haben. Eine Antwort schuldig blieben die Merz-Pharma AG, Sanofi Aventis Deutschland GmbH und H. Lundbeck A/S (Dänemark).

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