Tag: winter

Was die Haut bei kühlen Temperaturen braucht

Bei Temperaturen von weniger als acht Grad stellen die Talgdrüsen größtenteils ihre Arbeit ein – der Schutzfilm der Haut wird porös. Durch trockene Winterluft und Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen verliert die Haut zudem an Feuchtigkeit. Marie-Luise Wipperfürth, pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in Aachen, rät im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“daher zu Seren und Ampullen.

Diese Beauty-Konzentrate – etwa mit Hyaluronsäure, Meeresmineralien, Avocado- oder Sojaöl – füllen die hauteigenen Wasserspeicher auf. „Verteilen Sie morgens und abends ein paar Tropfen auf Gesicht, Hals und Dekolleté. Darüber eine Gesichtscreme für trockene Haut geben, eine reichhaltige Wintercreme oder eine Cold-Cream.“

Rückfettend und nährend wirken Zutaten wie Mandelöl, Sheabutter, Linolsäure, Ceramide und Omega-Fettsäuren. Da die Haut im Winter Feuchtigkeit verliert, empfiehlt es sich, viel zu trinken. „Am besten warmes Wasser“, rät Wipperfürth. Vermeiden sollte man zu häufiges Duschen und zu intensive Gesichtspflege – denn dabei werden schützende Fette aus der äußeren Hautschicht gelöst, und die Haut verliert ihre Barrierefunktion.

Joggen auch im Winter kein Problem – Aufwärmen schon daheim

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Bei Schnee, Regen oder eisigem Wind kostet das Laufen besonders viel Überwindung – darauf zu verzichten, braucht man aber nicht. „Auch Minusgrade sind kein Grund mit dem Training auszusetzen“, versichert Diplom-Sportwissenschaftlerin Carolin Heilmann aus München im Patientenmagazin „HausArzt“. „Lassen Sie es bei Kälte einfach etwas ruhiger angehen.“

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Was empfindliche Kinderhaut im Winter braucht

Auch bei Kälte, Wind und Schnee sollten Kinder draußen sein. Dann schützt ihre Haut eine gute Wettercreme. Solche Präparate enthalten wenig oder kein Wasser, aber einen hohen Anteil natürlicher Fette und Wachse wie Bienenwachs, Sheabutter, Mandel- oder Sesamöl, erklärt das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Cremen Sie alle freien Hautstellen ein, vor allem Wangen, Nase und Ohren, heißt es dort.

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Fit durch den Winter: Leichtes Training beugt Infektionen vor

Wenn es draußen früh dunkel wird und die Temperaturen sinken, fällt es mitunter schwer, die warme Stube zu verlassen und sich zum Sport aufzuraffen. Wer über den Winter jedoch keine überflüssigen Pfunde ansammeln oder sogar Gewicht verlieren möchte, sollte jetzt erst recht ins Schwimmbad gehen, die Joggingschuhe binden oder in die Pedale treten. „Moderates Training beugt Infektionen vor und baut Stress ab. Zusammen mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln die Pfunde so auf schonende Weise“, sagt Dr. Bernd Sappich, Gesundheitsexperte bei TÜV Rheinland.

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Gut geschützt an die Winterluft

Im Winter ist beim längeren Aufenthalt im Freien ein Hautschutz mit einer Kälteschutzcreme („Cold Cream“) empfehlenswert. Sie soll aber nicht zu reichlich aufgetragen werden, denn dann dichtet sie die Haut zu stark ab: „Schweiß kann unter der Schicht nicht richtig verdunsten.

Es bildet sich eine feuchte Kammer, in der sich Bakterien und Pilze vermehren und zu Entzündungen führen können“, sagt Dr. Anne Hundgeburth, Dermatologin in Köln, in der „Apotheken Umschau“. Sie rät: Fettcremes nicht täglich benutzen, dünn auftragen und nach dem Spaziergang abwaschen.

Was gegen Winterblues hilft

Was tun, wenn einen der Winterblues packt, man sich müde und abgeschlagen fühlt, die Haut juckt oder die Knochen schmerzen? Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Dezember-Ausgabe wertvolle Tipps, wie der Winter gut zu meistern ist.

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„Es ist ganz normal, dass sich manche Menschen in der kalten und dunklen Jahreszeit mehr in die eigenen vier Wände zurückziehen und vielleicht auch etwas melancholischer gestimmt sind“, sagt Professor Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig. Vorsicht sei aber geboten, wenn sich eine Depression entwickelt, warnt Hegerl, der auch Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist. Helfen kann unter anderem eine Lichttherapie. Dabei werden spezielle Lampen mit bis zu 20.000 Lux verwendet, die über die Netzhaut „den Biorhythmus und andere Hirnfunktionen beeinflussen“, so Hegerl. Die Folge: Die Tage wirken länger, die Stimmung hellt sich auf.

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Gesundheitsbewusst durch den Winter

Um gesund und fit durch den Winter zu kommen, sind vor allem den Frauen in Deutschland ausreichend Vitamine und viel frische Luft sehr wichtig. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ achten drei Viertel der weiblichen Befragten (76,0 %) in der kalten Jahreszeit besonders darauf, möglichst viel frisches Obst und Gemüse zu essen (Männer: 59,9 %). Jede Zweite geht möglichst oft an der frischen Luft spazieren (Frauen: 50,7 %; Männer: 45,4 %) – auch wenn es draußen mal kalt oder nass ist – und versucht zudem, möglichst viel zu schlafen und sich zu entspannen (Frauen: 47,2 %; Männer: 43,2 %).

Frauen achten im Vergleich zu Männern im Winter auch vermehrt auf Hygiene und waschen sich besonders häufig und gründlich die Hände, um sich vor Ansteckungen durch Erkältungskeime zu schützen (Frauen: 46,5 %; Männer: 35,6 %). Jede Dritte (34,8 %) nimmt außerdem zusätzlich Vitaminpräparate ein, um Erkältungen vorzubeugen (Männer: 28,1 %). Ein „Winterverhalten“ ist bei Frauen und Männern hingegen ziemlich gleich: Mehr als zwei Drittel (Frauen: 67,6 %; Männer: 69,6 %) ziehen sich immer möglichst warm an und achten dabei weniger auf modische Aspekte.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.008 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.024 Frauen und 984 Männer.

Wie die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern im Winter geschützt wird

Die Haut eines Babys ist bis zu fünfmal dünner als die eines Erwachsenen, die Talgdrüsen arbeiten noch nicht auf Hochtouren. Kinder und Säuglinge brauchen bei winterlicher Kälte eine fettreiche Creme. „Vor allem Babys, die viel draußen sind und im Kinderwagen schlafen, sollten damit eingecremt werden“, rät Dr. med. Christina Schnopp aus München im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Sie empfiehlt eine so genannte Cold Cream (Kälteschutzcreme) bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter. Ältere Kinder bewegen sich viel, dadurch sei ihre Haut gut durchblutet und weniger gefährdet, so die Hautärztin. Eine Extraschicht Kälteschutz schadet trotzdem nicht. Man cremt sie ein, bis die Haut glänzt, besonders sorgfältig um Mund und Nase, wo Speichel oder eine triefende Nase immer wieder für Feuchtigkeit sorgen.

Winterunfälle treffen oft Fußgänger

Längst nicht alle Winterunfälle haben mit verbeultem Blech zu tun: Auch für Fußgänger steigt das Unfallrisiko bei Schnee und Eis erheblich an. So wurden der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) im Januar, Februar, März und Dezember 2010 durchschnittlich mehr als vier mal so viele Wege- und Dienstwegeunfälle ohne Fahrzeugbeteiligung gemeldet als in den übrigen Monaten des Jahres. Auch das Stolpern, Rutschen und Stürzen auf betrieblichem Gelände nimmt bei winterlicher Witterung regelmäßig zu. Oft verursachen Winterunfälle von Fußgängern langwierige Verletzungen – unter anderen Knochenbrüche, Zerrungen und Bänderverletzungen, die neben viel persönlichem Leid auch hohe Kosten mit sich bringen.

Dabei lässt sich das Unfallrisiko für Fußgänger bei Schnee und Eis mit einfachen Mitteln deutlich reduzieren. „Eine große Rolle spielt der Faktor Zeit“, erklärt Präventionsexperte Werner Reick von der BGW, der gesetzlichen Unfallversicherung für rund sieben Millionen Berufstätige in Gesundheits-, Sozial- und Beautyberufen. Auch zu Fuß kommt man bei Eis und Schnee langsamer vorwärts, wenn man nicht eine gefährliche Rutschpartie riskiert. „Wer bei winterlicher Witterung früher das Haus verlässt und ohne Eile unterwegs ist, läuft auch weniger Gefahr, besonders rutschige Stellen auf dem Weg zu übersehen“, gibt Reick zu bedenken. Arbeitgeber können die Sicherheit ihrer Beschäftigten fördern, indem sie – wenn möglich – Toleranzzeiten beim Dienstbeginn einräumen.

Aufs Profil achten

Für Autos sind in der kalten Jahreszeit spezielle Winter- oder Ganzjahresreifen aus besonders griffiger Gummimischung mit starkem Profil vorgeschrieben – für Schuhe gibt es eine solche Vorschrift nicht, trotzdem lohnt sich hier eine sorgsame Auswahl. Jeder legt auf dem Weg zur Arbeit mindestens einen Teil der Strecke zu Fuß zurück, und wenn es nur das Stück von der Haustür zum Auto und vom Parkplatz zum Arbeitsplatz ist. Fast jeder ist dabei auch unter freiem Himmel unterwegs. Deshalb empfehlen sich im Winter generell Halt gebende Schuhe oder Stiefel mit breitflächiger gut profilierter Sohle aus möglichst rutschhemmendem Material oder mit Spikes. „Wer beruflich andere Schuhe benötigt, nimmt diese am besten separat mit und zieht sie erst im Betrieb an“, rät der Präventionsexperte der BGW.

Schippen und streuen

Grundstückseigentümer haben die wesentlichen Wege auf ihrem Grundstück und die Fußwege davor von Schnee zu befreien und zu streuen. Auch auf betrieblichem Gelände ist rechtzeitiger und regelmäßiger Winterdienst wichtig, um Unfälle zu verhindern. In Eingangsbereichen können Schneereste aus Schuhprofilen und Wasserlachen zu Rutschunfällen führen. Diese Gefahr lässt sich durch geeignete Schmutzfangmatten reduzieren. „Die sogenannten Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnehmer sollten die gesamte Durchgangsbreite abdecken und in Laufrichtung mindestens 1,50 Meter lang sein“, erläutert Reick. „Wo das nicht möglich ist, mindern regelmäßiges Aufwischen und Warnschilder die Rutschgefahr.“

Sport im Winter: Verletzungsrisiko minimieren

Rund 50 Prozent aller Deutschen treibt in der Freizeit mindestens einmal in der Woche Sport, die Hälfte davon sogar drei bis vier Mal pro Woche. Im Winter lässt der Spaß an Outdoor-Aktivitäten bei vielen nach, weil es draußen zu kalt und zu nass ist. Dann sind meist eher Sporthalle oder Fitnessstudio gefragt. „Grundsätzlich ist es auch im Winter sinnvoll, draußen Sport zu treiben“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. Bis zu welchen Tiefsttemperaturen intensiver Sport an der frischen Luft noch gut tut, ist individuell unterschiedlich. „Grundsätzlich muss das jeder nach gesundem Menschenverstand entscheiden und auf seinen Körper hören, insbesondere bei Problemen mit den Bronchien“, meint Dr. Roth. Als geeignete Sportarten im Winter identifiziert die Gesundheitsexpertin Aktivitäten wie Joggen, Radfahren und vor allem Nordic Walking. „Wichtig ist, dass das Herz-Kreislauf-System in Schwung kommt. Wer dann noch für die typischen Unfallrisiken in der dunklen Jahreszeit sensibilisiert ist, vermeidet auch mögliche Verletzungen.“

Um nasses Laub oder vereiste Wege etwa sollten Läufer und Radfahrer möglichst einen Bogen machen. Ist das nicht möglich, sollten Läufer unbedingt das Tempo reduzieren, sonst drohen in beiden Fällen Stürze und ernsthafte Verletzungen. Gutes Schuhwerk mit entsprechendem Profil minimiert das Risiko zusätzlich. In der früh einsetzenden Dunkelheit ist zudem auch stets mit Stolperfallen zu rechnen, wie etwa Wurzelwerk oder Äste auf dem Waldboden. Deshalb: Am besten auf beleuchteten Wegen und Sportplätzen laufen oder eine Stirnlampe umschnallen. Hierbei auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten, das auch TÜV Rheinland vergibt. Die Beleuchtung am Fahrrad sollte aus Gründen der Verkehrssicherheit ohnehin funktionstüchtig sein.

Wichtig ist es, in der Dunkelheit auch von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Viele Hersteller bieten inzwischen Sportkleidung mit integrierten Reflektoren an. Eine ebenfalls sichere Variante sind separate Reflektorbänder, die sich an Beinen, Armen oder am Kopf anlegen lassen.