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Wie oft man ein Pflaster wechseln sollte

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Bei einer Schnittwunde am Finger sollte man ein Pflaster am besten mehrfach am Tag erneuern. Denn dort tummeln sich schon nach kurzer Zeit jede Menge Bakterien, und das Pflaster wird schnell schmutzig, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Am Rücken beispielsweise hält ein Pflaster deutlich länger.

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So bleibt die Haut nach kleinen Verletzungen schön

Glatt wie ein Kinderpopo – so mögen wir unsere Haut am liebsten. Doch wenn wir uns beim Kartoffelnschälen schneiden oder das Knie aufschrammen, entsteht eine Wunde und es können Narben zurückbleiben. Wie man vorbeugen kann: Kleine Missgeschicke können schnell passieren. Man macht einen falschen Tritt, schrammt sich das Knie auf und blutet. Kein Drama, aber was muss man tun, damit solch eine Schürfwunde heilt und möglichst keine Narbe bleibt?

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Unfall-ABC: So versorgen Sie kleine Wunden

Beim Joggen gestürzt, beim Kartoffelnschälen geschnitten – solche Missgeschicke können jeden Tag passieren. Oft führen sie zu kleinen Schürf- oder Schnittwunden. Wie man diese Blessuren am besten behandelt: Kleine Wunden kann man in der Regel selber versorgen. Meist ist nach wenigen Tagen kaum noch etwas davon zu sehen.

pflasterEs gibt aber einige Dinge, auf die man achten muss, sagt Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“: „Man sollte erst einmal schauen, ob die Wunde verschmutzt ist. Dann muss man sie nämlich säubern, am besten mit Wasser oder mit einer desinfizierenden Lösung. Und dabei immer von innen nach außen, damit man keine Keime in die Wunde reinreibt.“

Ist die Wunde sauber, muss sie bedeckt werden, damit kein Schmutz hineinkommt:

„Es gibt da ganz verschiedene Produkte, Pflaster und Kompressen, die sich für diese Zwecke eignen. Diese Pflaster sollten mindestens einmal täglich gewechselt werden und die feuchte Wunde dann neu desinfizieren. Wichtig ist dabei, dass man die Kruste nicht entfernt.“
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Nur saubere Wunden heilen gut

Leichte Hautverletzungen kann jeder selbst behandeln. Wichtig dabei ist die Sauberkeit. Sorgfältig gereinigte Wunden heilen besser. Um groben Schmutz zu entfernen, ist in Deutschland Spülen oder Abbrausen mit Leitungswasser zu empfehlen. Die hygienische Qualität von Wasser aus dem Hahn, so die „Apotheken Umschau“, sei so gut, dass es bedenkenlos verwendet werden kann. Danach sollte man Wunden desinfizieren.

Besonders geeignet dafür sind Sprühlösungen, Puder oder Gelspray, weil die Wunde dann nicht wie beim Auftragen von Salbe berührt wird. In den ersten Tagen soll die Wunde mit einem Verband oder Pflaster geschützt werden.

Wie Sie kleine Wunden selbst behandeln können

Im Sommer kommt es häufig vor, dass wir Schrammen oder Wunden davontragen. Das Wetter lockt uns nach draußen, wir tragen T-Shirts und kurze Hosen und wenn wir hinfallen, sind das Knie oder der Ellenbogen schnell blutig. Wie man solche kleinen Wunden am besten verarztet weiß Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“. „Wichtig bei jeder Verletzung: die Infektionsgefahr durch Schmutz ist groß und deshalb muss eine Wunde zunächst einmal mit lauwarmem Wasser gereinigt werden und im Anschluss auch desinfiziert. Kleine Schürfwunden können offen bleiben, größere sollten Sie auf alle Fälle mit einem Pflaster oder sogar mit einer Kompresse abdecken.“

Wenn Glassplitter oder Steinchen in der Wunde stecken, ist Vorsicht geboten:

„Bei einem größeren Fremdkörper im Fleisch sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen. Durch das Herausziehen kann es zu heftigen Blutungen kommen. Und generell: der Arzt sollte dann darüber hinaus auch noch den Tetanus-Impfschutz überprüfen.“

Kleine Wunden tun weh, sind aber in der Regel harmlos – zumindest, wenn keine Erreger in den Körper gelangt sind. Doch woran merkt man das?

„Behalten Sie die Wunde auf alle Fälle mehrere Tage im Auge. Wenn sie sich warm anfühlt, anschwillt oder rot wird kann dies auf eine Entzündung hinweisen und die Gefahr einer Blutvergiftung ist dann relativ groß. Suchen Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt oder auch eine Klinik auf.“

Auch Brandwunden kommen im Sommer häufig vor, gerade beim Grillen. Hier sollten Sie keine Hausmittel anwenden, schreibt die „Apotheken Umschau“. Kleinere Verbrennungen kühlen Sie mit fließendem, nicht zu kaltem Wasser und tragen anschließend ein Brandgel auf. Bei größeren Verbrennungen und wenn sich Blasen bilden sollten Sie zum Arzt gehen.