Tag: zähne

Amalgam gesundheitlich unbedenklich

Amalgam ist in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Kariesdefekte im Seitenzahnbereich in der Regel das Füllungsmaterial der Wahl. Darauf weist die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) anlässlich der heutigen Verabschiedung des Gesetzes zum Übereinkommen von Minamata durch den Bundesrat hin. Das Übereinkommen soll Gesundheit und Umwelt vor Emissionen und Freisetzungen von Quecksilber und Quecksilberverbindungen schützen.

(mehr …)

So schützen Sie den Zahnschmelz

sport_zähne

Ob Apfel-Stückchen, Vinaigrette im Salat, Orangensaft oder Energiedrinks – säurehaltige Lebensmittel machen den Zähnen schwer zu schaffen: Der Zahnschmelz kann schwinden. Der Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin der Universität Zürich, Professor Thomas Attin, empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, den Zähnen nicht mehr als drei Säure-Attacken am Tag zuzumuten, um sie vor Erosionen zu schützen.

(mehr …)

Wenn die Kleinen mit den Zähnen knirschen

zähne

Nächtliches Zähneknirschen ist bei Kleinkindern nichts Ungewöhnliches und braucht Eltern in der Regel nicht zu beunruhigen. „Meist verschwindet das Knirschen von alleine wieder“, erklärt die Kinderärztin Dr. Claudia Saadi im Aptohekenmagazin „Baby und Familie“. Es könne aber auch ein Zeichen dafür sein, dass der Sohn oder die Tochter Stress habe.

(mehr …)

Wie Sie Bisswunden richtig behandeln

zähne

Ein Streit unter kleinen Kindern um Bauklötze oder ein Puppenkleid kann schon mal mit einer Beißattacke enden. Ist die Haut trotz des Bisses unverletzt geblieben, reicht es dem Apothekenmagazin „Baby und Familie“ zufolge, die Stelle abzuwaschen. Ist die Haut verletzt, sollte sie unter fließendem Wasser gesäubert, anschließend desinfiziert und mit einer Kompresse abgedeckt werden.

(mehr …)

Rätselhafte Zahnerkrankung – Bei vielen Kinder bröckeln die Zähne weg

zähne

Die Kinder in Deutschland haben zwar immer weniger Karies – dafür leiden viele unter einer anderen Zahnerkrankung: Wegen der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) bröckeln ihre Zähne weg, wie das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ berichtet. MIH gefährdet vor allem die ersten bleibenden Backenzähne, die zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr durchbrechen. Manchmal sind auch die Schneidezähne geschädigt.

(mehr …)

Stillen hat offenbar einen positiven Einfluss auf die Zähne

Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern ergab: Kleine, die drei bis sechs Monate lang gestillt wurden, hatten ein um 33 Prozent niedrigeres Risiko für einen Überbiss und ein um 41 Prozent niedrigeres Risiko für schiefe Zähne.

stillen

(mehr …)

Wann der beste Zeitpunkt ist, bei Kindern die Zahnstellung zu korrigieren

Fast jedes zweite Kind trägt eine Zeit lang eine Zahnspange, um Fehlstellungen zu korrigieren. Wann das beste Alter dafür ist, erklärt die Hamburger Professorin Dr. med. dent. Bärbel Kahl-Nieke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

zahnarzt

 

(mehr …)

Wichtige Impulse für die Bekämpfung frühkindlicher Karies

Frühkindliche Karies soll künftig flächendeckend auch im Rahmen des Leistungskataloges der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bekämpft werden. Für dieses versorgungspolitisch wichtige Ziel hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) heute in Berlin zwei entsprechende Anträge in den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eingebracht, die vom Plenum des G-BA zur weiteren Beratung angenommen wurden. Das wichtigste Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung kann damit nach Abschluss der Beratungen formal entscheiden, ob Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen für Kinder bereits ab dem 6. Lebensmonat sowie Maßnahmen zur Schmelzhärtung ab dem 12. Lebensmonat bei Vorliegen einer Kariesläsion künftig von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden müssen.

„Mit ihrem wissenschaftlichen Konzept zur Vermeidung frühkindlicher Karies hat die Zahnärzteschaft bereits im Jahr 2014 einen wichtigen Vorstoß unternommen, um eine Lücke bei der Vermeidung und Behandlung von sogenannter Nuckelflaschenkaries zu schließen. Die Beratungsanträge im G-BA sind ein weiterer Impuls für die umfassende Umsetzung der in diesem Konzept aufgezeigten Empfehlungen. Auf der Grundlage einer Expertise der Weltgesundheitsorganisation und des Weltzahnärzteverbandes haben wir für Deutschland unter anderem das Ziel formuliert, dass im Jahr 2020 80 Prozent der 6- bis 7-Jährigen kariesfrei sein sollen. Diese Vorgabe gilt es nun auch mit den Partnern der Selbstverwaltung gemeinsam zu erreichen“, sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV.

Die in den Anträgen beschriebenen Methoden werden zunächst durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet. Durch den G-BA soll dann im Anschluss ein formaler Rechtsrahmen geschaffen werden, der die zahnärztliche Vorsorge für Säuglinge und Kleinkinder zu Lasten der GKV ermöglicht.

Frühkindliche Karies gilt als häufigste chronische Erkrankung bei Kindern im Vorschulalter (Englisch: Early childhood caries (ECC)). Immer häufiger weisen Kinder kariöse Zähne auf, wenn sie die bereits bestehende Gruppen- und Individualprophylaxe erreichen. Annähernd die Hälfte aller kariösen Defekte, die bei der Einschulung festgestellt werden, entstehen in den ersten drei Lebensjahren.

Das Konzept für die zahnmedizinische Prävention bei Kleinkindern „Frühkindliche Karies vermeiden“ soll dazu beitragen, ein optimales Gesundheitsverhalten und die bestmöglichen Voraussetzungen für eine dauerhafte Zahn- und Mundgesundheit bei dieser besonders vulnerablen Patientengruppe zu etablieren sowie Karies, Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust und daraus resultierende Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Zahnfüllungen – Karies vorbeugen ist der „Goldstandard“

Trotz großer Erfolge beim Rückgang von Karies bleibt Karies eine Volkserkrankung und ist ein wesentlicher Behandlungsanlass in der Zahnarztpraxis, verdeutlicht die Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Präventionsstrategien bedürfen daher der Kontinuität über das gesamte Leben.

„Auch wenn Patienten heutzutage bei der Füllungstherapie eine hervorragende Auswahl an wissenschaftlich anerkannten Therapieoptionen haben – von der kostengünstigen Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung bis zu höchst ästhetischen Lösungen mit Zuzahlung – bleibt der gesunde, kariesfreie Zahn das anstrebenswerte Ziel,“ erklärt BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Karies ist die häufigste chronisch degenerative Erkrankung und wird durch Füllungsmaßnahmen lediglich repariert, aber nicht geheilt. Eine lebensbegleitende Vorsorge, vom ersten Zahn an und weiter über alle Altersphasen, hilft, Karies zu verhindern. Für die Prävention von Karies gibt es sehr erfolgreiche und auf hohem wissenschaftlichen Niveau abgesicherte Verfahren.“

Die Bundeszahnärztekammer erarbeitet Präventionskonzepte im Verbund mit diversen Partnern, um Karies nachhaltig anzugehen. Auch der Gesetzgeber ist gefordert, im Rahmen des Präventionsgesetzes (Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention) eine bessere zahnärztliche Versorgung insbesondere von Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren festzuschreiben. Vor den Krankenkassen steht die Aufgabe, endlich die vorhandenen Ergebnisse der Versorgungsforschung zu nutzen, um bundesweit einheitliche Lösungen für die Bekämpfung der frühkindlichen Karies zu befördern.

Irrtürmer rund um die Zahnpflege

Zahlreiche Irrtümer rund um die Mundhygiene sind nur schwer aus der Welt zu schaffen. Viele dieser Mythen schaden den Zähnen mehr als das sie nützen.

zaehneputzenStrahlend weiße Zähne sind natürlich attraktiv und auch gesundheitlich erstrebenswert, um Karies und Paradentose zu vermeiden. Manch einer tut des Guten aber zu viel, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. So wollten wir von Chefredakteur Dr. Andreas Baum wissen, wie wichtig es ist, sich direkt nach dem Essen die Zähne zu putzen?
(mehr …)