Urlaub zuhause: Auch im Kräutergarten an Zecken denken

Zecken erscheinen im Moment als eine eher unbedeutende Bedrohung angesichts der Krise, die das Corona-Virus ausgelöst hat. Dennoch ist es ratsam, sich vor Zeckenstichen und den möglichen Folgen zu schützen. Das gilt besonders für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, die schwer verlaufen und zu Spätfolgen am zentralen Nervensystem führen kann.

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Dracula im Grünen – Folgen eines Zeckenbisses

Sein Name klingt harmlos und er ist nur bis zu 4,5 Millimeter klein: Der Holzbock ist wieder aus der Winterstarre erwacht, er lauert vor allem im Gras, Gebüsch oder Unterholz und ihm dürstet nach Blut. Er gehört biologisch zur Klasse der Spinnentiere und zur Familie der Zecken. Wer von ihm gestochen wird, hat mit schweren gesundheitlichen Folgen zu rechnen, wenn sein Biss unerkannt und unbehandelt bleibt. Bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger kann die achtbeinige Zecke übertragen, am gefährlichsten sind Borreliose-Bakterien und FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis) Viren. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam behandelt werden, bei einer FSME-Infektion gibt es keine behandelnde Therapie. Schutz bietet hier nur eine Impfung.

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Zecken-Risikogebiete ausgeweite

Das Robert-Koch-Institut hat die Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erweitert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die FSME wird von Zecken übertragen. Weite Teile in Süddeutschland waren schon bisher Risikogebiete.

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Hinzugekommen sind nun in Bayern die Stadt Hof und der Landkreis Ostallgäu sowie in Thüringen der Landkreis Greiz. Menschen, die sich dort oft im Freien aufhalten, wird geraten, sich impfen zu lassen.

Zeckenstiche in den Kalender eintragen: Die besten Tipps gegen die lästigen Plagegeister

Endlich ist das Wetter schön und wir sind viel draußen im Freien. Um dort nicht vom Gemeinen Holzbock belästigt zu werden – das ist die häufigste Zeckenart hierzulande – sollte man vorbeugen. Wie das am besten geht: Es gibt wirksame Zecken abwehrende Mittel, so genannte Repellents. Außerdem hilft langärmlige Kleidung und dass man sich die Socken über die Hose zieht. Was man tun kann, wenn man trotzdem eine Zecke an sich entdeckt, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

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„Eine Zecke sollte immer so schnell wie möglich entfernt werden. Denn zum Beispiel bei Borrelien kommt es erst nach 12 bis 24 Stunden zu einer Übertragung. Das geht am besten so, dass man die Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenkarte am Stechapparat fasst und dann heraushebelt. Wichtig ist, dass man das Tier dabei nicht quetscht. Es ist übrigens nicht schlimm, wenn ein Teil des Stechapparats dabei in der Haut stecken bleibt.“

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Die heiße Zeckenphase hat begonnen

Mit dem Sommer kommen auch die Zecken. Die heiße Phase hat begonnen und es gilt, mögliche Risiken zu kennen. Die häufigste unserer einheimischen Zeckenarten, der Holzbock, freut sich über Regen und wird dann besonders unternehmungslustig. Damit sind alle, die sich im Freien aufhalten – ob in der Natur, in Parks oder auch im eigenen Garten – potenzielle Ziele ihres Blutdurstes.

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11 Prozent der Deutschen sind schon einmal infolge eines Zeckenbisses erkrankt

Obwohl Zecken kaum größer sind als ein Stecknadelkopf, kann ihr Biss verheerende Folgen haben. Denn einige der Spinnentiere beherbergen Krankheitserreger und übertragen Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). In Deutschland ist bereits jeder Zweite (52 Prozent) mindestens einmal von einer Zecke gebissen worden, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt jetzt ergab.(1) Durch den Biss sind 11 Prozent derer anschließend auch erkrankt. Erstaunlich: Während der Süden und die Mitte Deutschlands als besonders zeckenreich gelten, sind es vor allem die Norddeutschen, die infolge eines Zeckenbisses krank geworden sind (18 Prozent).

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Gestochen, gebissen und angesteckt – So gefährlich sind Zecken, Mücken und Fliegen!

Ein angenehm milder Winter, sonnig warme Frühlingstage schon Anfang März: Darüber haben nicht nur wir uns gefreut, sondern auch die Zecken. Die beißen hierzulande schon längst wieder zu und übertragen Infektionskrankheiten. Aber nicht nur diese Blutsauger bedrohen uns, sondern auch Mücken und Fliegen im Urlaub in Afrika oder Lateinamerika. So klein Mücken, Fliegen und Zecken auch sind: Wenn sie uns stechen oder beißen, können sie auch Krankheitserreger auf die Menschen übertragen.

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Den Zecken keine Chance

Borreliose und FSME – der Respekt vor durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten ist groß. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Demnach hat sich jeder fünfte (19,9 Prozent) Bundesbürger in den letzten fünf Jahren gegen die lebensbedrohliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen lassen. Besonders viele Geimpfte gibt es in Gebieten mit erhöhtem FSME-Risiko: In Baden-Württemberg besitzen 29 Prozent, in Thüringen 31 Prozent und in Bayern 40 Prozent einen Immunschutz gegen diese durch Viren ausgelöste Krankheit.

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Die Zecke – das unbekannte Wesen

Ein Zeckenstich sollte nach der Entfernung des Spinnentiers gut beobachtet werden. Entzündet sich die Stelle – wird also rot, schmerzt oder juckt – müssen Betroffene schnellstens einen Arzt aufsuchen. Doch was ist, wenn sie gar nicht wissen, dass sie von einer Zecke gestochen wurden? Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken- umschau.de“ könnte dies vor allem bei Teenagern und Großstädtern der Fall sein.

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