Urlaub zuhause: Auch im Kräutergarten an Zecken denken

Zecken erscheinen im Moment als eine eher unbedeutende Bedrohung angesichts der Krise, die das Corona-Virus ausgelöst hat. Dennoch ist es ratsam, sich vor Zeckenstichen und den möglichen Folgen zu schützen. Das gilt besonders für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, die schwer verlaufen und zu Spätfolgen am zentralen Nervensystem führen kann.

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Borreliose – Gefahr nach dem Zeckenstich

Der Frühling hat begonnen und die Sonne lockt, wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Damit steigt auch das Risiko für Zeckenstiche. Die Stiche an sich sind nicht gefährlich, allerdings können die kleinen Blutsauger Krankheiten übertragen, erklärt jameda-Gesundheitsredakteurin Dr. Iris Hinneburg. Relativ bekannt ist die Hirnhautentzündung FSME, die sich über Viren ausbreitet. Gegen FSME ist eine Impfung möglich – im Gegensatz zur Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche ausgelöst werden kann. Borrelien sind Bakterien, die sich im Verdauungstrakt von Zecken aufhalten und in den Speichel wandern, sobald die Zecken ihre Blutmahlzeit beginnen. Von dort bis in den Blutkreislauf des Opfers ist es nur ein kurzer Weg.

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Das Borreliose-Risiko in Deutschland ließe sich durch einen einfachen Körpercheck deutlich senken

Viele der geschätzt 80000 jährlichen Neuerkrankungen an Lyme-Borreliose in Deutschland ließen sich mit einem einfachen Körpercheck verhindern, meint Dr. Jochen Süss im „HausArzt-PatientenMagazin“. Er leitet am Friedrich-Loeffler-Institut in Jena das „Referenzlabor für durch Zecken übertragbare Krankheiten“.  Dazu sei allerdings nötig, dass nach einem Waldspaziergang oder einem Streifzug durch hohes Gras der Körper intensiv nach Zeckenstichen abgesucht werde.

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Gefährliche Infektionen vermeiden: Sicheres Entfernen von Zecken mit spezieller Zeckenkarte

Jedes Jahr stecken sich in Deutschland bis zu 100.000 Menschen durch einen Zeckenstich mit Borreliose an. Schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Herz-, Gelenk- oder Nervenerkrankungen sind häufig die Folge. Auch Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME), die eine gefährliche Hirnhautentzündung hervorrufen kann, wird durch Zecken übertragen. Obwohl die Infektionen zugenommen haben, nehmen viele Deutsche den Schutz vor Zecken nicht ernst genug. Zum gründlichen und sicheren Entfernen der gefährlichen Parasiten gibt es beim Deutschen Ring kostenlos eine Zeckenkarte.

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Enzyme helfen nach Zeckenstich

Sobald die Temperaturen dauerhaft über zehn Grad steigen, sind sie wieder aktiv: Zecken sind kleine Vampire, die tückische Krankheiten übertragen können. Dazu gehört zum einen die Virusinfektion Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die sich immer mehr auch über die Hauptrisikogebiete Bayern und Baden-Württemberg hinaus ausbreitet. Die andere gefährliche Erkrankung ist die Borreliose, die durch ein in ganz Deutschland vorkommendes Bakterium übertragen wird. Nahezu jede dritte Zecke trägt den Erreger in sich, durch den hierzulande jährlich 80.000 bis 100.000 Menschen erkranken.

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FSME-Saison 2009: Europaweit mehr Risikogebiete erwartet

Auch 2009 wird es wieder europaweit mehr neue FSME-Risikogebiete geben, das vermuten namhafte Experten. Bei einer Pressekonferenz des Impfstoffherstellers Novartis Behring zum Auftakt der Zeckensaison 2009 verdeutlichten sie, dass die Bedeutung der Impfung gegen die durch Zeckenstich übertragene Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) weiter zunehmen wird. Denn zum einen sind die FSME-Fallzahlen in Deutschland im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr von 238 auf 287 gestiegen. Und erstmals wurde 2008 eine Übertragung des FSME-Virus in einer Höhe von mehr als 1.500 m über dem Meeresspiegel nachgewiesen.

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